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Crêt de Châtillon (1699 m) Les Semnoz

Cret de Chatillon .

Auffahrten

Von hixx – Am besten sucht man am Seeufer die Ausschilderung zum Campingplatz und nimmt die D41, die auch als Boulevard de la Corniche beschildert ist. Es geht gleich mit etwa 7 % zur Sache, während man sich durch einige Kehren und Kurven am Campingplatz und an der Jugendherberge vorbei arbeitet und dabei vom schattigen Wald aufgenommen wird. Der Wald ist sehr dicht und im Sommer entsprechend angenehm kühl.
Nach etwa 4,5 km erreicht man einen kleinen Park und die Steigung sinkt auf 4 %, danach kommen noch mal zwei Kehren, bevor auf knapp 800 m Höhe die Strecke für die nächsten drei Kilometer flach wird. Bei nur 2 bis 3 % Prozent Steigung kann man die Beine lockern. Wenn man ein Päuschen machen will, bietet sich Les Puisots am Ende dieser Flachpassage an, eine Art Naherholungsgebiet mit großen Liegewiesen, Spielplätzen und Cafés.
Dann ist aber auch Schluss mit Gemütlichkeit, denn auf den letzten 9 km schwankt die Steigung zwischen 7 % und 9 %, der Durchschnitt liegt bei 8,6 %. Zwei Kilometer hinter den Cafés kommt man auf 1026 m Höhe an den Punkt, an dem die westliche Strecke aus Quintal einmündet. Hier hat man einen guten Blick auf das große westliche Tal, falls es nicht zu diesig ist. Ab hier wird auch der Wald etwas dünner. In Abständen von 1000 m, 400 m und 2 km kommen drei Kehren, die letzte bei etwa 1280 m Höhe. Einen knappen Kilometer weiter, auf 1400 m lässt die Steigung hinter einer weiteren Kehre etwas nach.
Noch eineinhalb Kilometer, dann erreicht man nach insgesamt 15 km ein kurzes Flachstück an einem Riesen-Parkplatz für Riesen-Busse mit einem Riesen-Rasthaus dahinter. Direkt daneben liegt die Sommer-Rodelbahn, in der die Leute in kleinen Wägelchen den harmlosen Hang runterbrausen. Die Straße führt in einem weiten Bogen um diese Anlage herum, durchbricht dann die Kammlinie, und kurz bevor der Abhang kommt, liegt eine Kehre, von der man eine tolle Aussicht auf den 1200 Meter tiefer liegenden Lac d'Annecy hat.
Ein paar Meter weiter liegt rechterhand der Roc Blanc. Die grüne Vegetation bietet einen schönen Kontrast zu dem milchig weißen Fels. Wenn man Glück hat, entdeckt man sogar wilde Erdbeeren, auf 1700 m Höhe. Noch einen Kilometer und man ist am höchsten Punkt der Straße, kurz davor liegt ein Restaurant und gegenüber eine Info-Tafel, die als Ersatz für ein Passschild herhalten kann.
Wie so oft gibt es auch am Semnoz das Leid der unterschiedlichen Höhenangaben. Der Pass wird meist mit 1699 Metern angegeben, das Passschild bläst ihn kurzerhand auf 1700 Meter Höhe auf. Andere Angaben liegen bei 1660 Metern. Ich tröste mich damit, dass es dasselbe Problem sogar mit dem Mount Everest gibt. Egal wie hoch, diese Strecke ist klasse zu fahren, auch für die Abfahrt super geeignet, da der Asphalt recht gut ist.

26 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:17:40 | 01.09.2006
danielhauser
Mittlere Zeit
01:32:56 | 06.07.2013
krieger2905
Dolce Vita
01:51:00 | 24.06.2006
Grimpeur
Von hixx – Zunächst überwindet man zwei siebenprozentige Rampen, die durch ein knapp einen Kilometer langes Flachstück voneinander getrennt sind. Danach liegt die Steigung für ca. viereinhalb Kilometer bei etwa 6%. Die Straße windet sich in einem Seitental am Osthang des Berges in zahlreichen Kehren nach oben. Man erreicht bei Kilometer sieben eine kurze Rampe, doch danach folgen drei Kilometer mit 4%. Die letzten gut drei Kilometer zum Pass haben ein stufenförmiges Profil: kurze Flachstücke wechseln mit Rampen, die bis zu 10% Steigung aufweisen und einen Kilometer lang sein können.
Diese Anfahrt vom Col des Leschaux aus ist leichter als die Nordanfahrt. Wenn man aber vom Lac d’Annecy kommt, muss man zuerst diesen hochfahren. Der Col des Leschaux ist zwar recht leicht, doch in der Summe hat man in etwa die gleiche Arbeit vor sich, egal welche Seite man fährt. In dieser Auffahrt hat man einen schöneren Ausblick, aber weniger Schatten als auf der Nordseite.

14 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:46:40 | 13.08.2014
qantasplus
Mittlere Zeit
00:53:40 | 30.09.2012
Jabba
Dolce Vita
01:27:57 | 20.06.2013
Heinz Leitner
Von stb72 – Die ca. 3 km von Quintal bis zur Kreuzung der Route von Annecy sind fast durchgehend um die 10 % steil und führen hauptsächlich durch den Wald. Bis zum Startort Quintal sind (egal aus welcher Richtung man kommt) schon ca. 250 Höhenmeter zurückzulegen, so dass auch diese Auffahrt stattliche ca. 1200 Höhenmeter beträgt.
Bei der Abzweigung in Quintal zieht die Straße zunächst erst einmal deutlich an, bevor es aus dem Ort heraus durch eine Linkskurve hindurch wieder abflacht. Danach wird es in den Wald hinein (zunächst durch die einzige Serpentine) wieder deutlich steiler, und die Steigung von meist 8–12 % wird dann bis zum erreichen der Annecy-Auffahrt beibehalten. Die Hoffnung auf eine leichtere Auffahrt von der Kreuzung bis zur Passhöhe für die letzten knapp 650 Hm kann man rasch aufgeben, denn es wird nicht wirklich einfacher, wie hixx Mail an Absender oben bereits treffend beschrieben hat.

13 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:50:31 | 25.07.2013
breis89
Mittlere Zeit
01:16:11 | 28.07.2016
gws
Dolce Vita
01:30:21 | 25.03.2016
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