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Enego 2000 (1389 m)

mit vielen Kehren

Auffahrten

Von stb72 – Der Anstieg beginnt am Kreuzungswirrwar im Brentatal, wo sich u.a. die Hauptstraße SS47, der Weg vom kleinen Sella di val nevera und der Brentaradweg treffen – Enego ist gut ausgeschildert.

Insgesamt 17 Kehren führen im ersten Teil bis zum Ort Enego auf ca. 765 m Höhe, bis hier ca. 11 km und 550 Hm. Im unteren Teil muss zuerst das tief eingeschnittenen Brentatal empor geklettert werden, d.h. einige Felspassagen versüßen noch ein wenig die Fahrt auf der zweispurigen Straße. Hier werden auch die Maximalsteigungen von nur ca. 8–9 % erreicht, ansonsten ist meist lockeres pedalieren bei 4–6 % angesagt, was trotz der Kehren ein wenig eintönig sein kann, da man nur ganz allmählich an Höhe gewinnt. Da man meist im Freien bzw. durch die Häuser des besiedelten Hanges fährt, hat man immer nette Blicke ins Tal und hinüber zum mächtigen Massiv des Monte Grappa.
Nach der Durchfahrt von Enego nehmen die Kehren deutlich ab, und auch längere gerade Passagen und erste Waldabschnitte folgen, die Steigung bleibt jedoch völlig harmlos. Bis zum wirklichen Erreichen der Sette Communi sind es dann noch 5,6 km und 341 Hm. Die Hochebene erreicht man bei einer Kreuzung, wo der Weg nach Enego 2000 abzweigt. Der Weg geradeaus weiter Richtung Dori und Foza führt dann zunächst wieder abwärts.

Zu unserer Passhöhe geht es scharf rechts weiter in den Wald hinein, welchen man dann kaum mehr verlässt. Bis oben sind es noch 5,3 km und 281 Hm – es bleibt also locker. Die nun meist fehlenden Blicke werden aber dadurch ausgeglichen, dass fast kein Verkehr mehr vorhanden ist, welcher auf der bisherigen Strecke, welche die Hauptverbindung in die Sieben Gemeinden ist, teilweise recht nervend sein kann (je nach Tag und Uhrzeit). Besonders unsere Freunde von der Lärmstinktöfffront waren zumindest an diesem Tag zahlreich vertreten.
Auf der Hälfte dieser letzten gut 5 km kommen wir noch mal ins offene Gelände, wo man jetzt auch sehr schön nach Nordosten über das Val Sugana hinaus sieht und sich an der Baita Monte Lisser eine kleine Stärkung einwerfen kann. Danach sind es nur mehr wenige lockere Höhenmeter durch die ersten richtigen Anzeichen der Skigebiet-Infrastruktur bis zur eher unscheinbaren Passhöhe von Enego 2000.

Dahinter folgt dann keine richtige Abfahrt, sondern eine sehr malerische, leicht wellige Hochfläche mit verstreuten Hütten und Almen, wo man sehr schön dem dahinrollen frönen kann. Biegt man dann einige Kilometer weiter bei einem Rifugio nach rechts ab, gelangt man an das große Albergo Marcesina und im weiteren Verlauf an das Rifugio Barricata. Etwas weiter gibt es offenbar eine spektakuläre – inzwischen scheinbar asphaltierte – Militärpiste hinunter nach Selva im Val Sugana.
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01:16:00 | 23.08.2017
kingoflechhausen
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