Ermita de Betlém (365 m)

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Ermita de Betlém (365 m)

Mallorca, Serres de Llevant, Balearische Inseln.
Martin fährt in Richtung Ermita de Betlem - kurz nach Arta.
Die Ermita de Betlém liegt in der Serra d'Artà, einer der Bergketten der Serres de Llevant, im äußersten Nordosten der Insel. Wie der Name schon sagt, handelt es sich hier um eine der vielen Klöster Mallorcas, die sonst eherauf den Gipfeln im Binnenland zu finden sind.
Eine 9,5 km lange Fahrstraße führt von Artà zur Einsiedelei, die allerdings nicht den Hochpunkt der Route bildet. Der liegt etwa einen Kilometer davor und eröffnet einen atemberaubenden Blick hinunter auf die Bucht von Alcúdia mit dem Cap de Formentor zur Linken und dem nahe gelegenen Cap de Ferrutx zur Rechten.
Die Straße von Artà ist die einzige Möglichkeit, auf asphaltierten Wegen zur Ermita zu gelangen. Wanderer und Mountainbiker haben die Option auf einen geschotterten Pfad von Betlem am nördlich gelegenen Strand.
Die Einsiedelei ist immer noch in Betrieb und kann besichtigt werden. Innen zeigt sich dem Touristen, wie sehr die örtlichen Klöster kommerzialisiert sind. Die Gedenk"kerzen" bestehen aus elektrischem Licht.

Liste der Auffahrten

Südanfahrt von Artà8,5 km317 HmSchön: 5 SterneHart: 3 Sterne

Südanfahrt von Artà  8,5 km / 317 Hm Schön: 5 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südanfahrt von Artà
Die Auffahrt zur Ermita de Betlém startet im Ort Artà (121 m), den wir nach Norden verlassen. Auf einer kurzen Abfahrt eröffnet sich schon ein vielversprechender Ausblick auf die Großartigigkeit der vor uns liegenden Strecke.
Zwar ist die Straße hier noch gut zweispurig, aber die Sicht auf den vor uns liegenden nördlichen Teil der Serra d'Artà lässt die Stimmung steigen, auch wenn noch nicht klar ist, auf welchen der Hügel es hoch geht.
Zunächst geht es noch relativ eben durch bewirtschaftetes Gebiet, das hin und wieder mit kleinen Waldstücken abwechselt. In so einem führt die Straße wenig später dicht an der engen Schlucht des Torrent d'es Cocons entlang. Hier fragt man sich in Sommerzeiten nach dem Sinn der Staumauer, die linker Hand das ausgetrocknete Flussbett durchzieht.
Nach diesem Waldstück öffnet sich die Landschaft wieder, und über zwei Wellen erreicht man nach drei Kilometern ab Artà den Augangspunkt des Schlussanstiegs.
Spätestens hier kann man die Straße nur noch einspurig nennen, auch wenn der Mittelstreifen tapfer anderes behauptet. Die Straße zieht sich in engen Kehren an der Wand eines Kessels nach oben. Ein erster toller Blick eröffnet sich nach Süden, über die unter uns liegenden kargen Wiesen mit vereinzelten, verkrüppelten Pinien, über Arta und die südliche Serra d'Artà. Je weiter man nach oben steigt, desto mehr wird die Straße sichtbar, die sich als schmales Band durch das Bühnenbild windet.
Das Befahren der verbliebenen fünf Kilometern ist eine reine Wonne. Wir befinden uns hier etwa auf 140 m, die verbliebenden 220 Hm bedeuten also eine Durchschnittsteigung von lediglich 4,5 Prozent. Die Straße ist schmal, die Aussicht hervorragend. Und wenn dann der Pinienbewuchs rechts und links zurückweicht und kniehohen Grasflächen Platz macht, dann läutet eine letzte Rechtskurve die Schlussgerade zum Hochpunkt ein.
Hier lohnt es sich, anzuhalten und den Blick auf die Bucht von Alcudia zu genießen, bevor man weiter fährt hinab zur Ermita de Betlém.
Bergab setzt sich die Straße fort, wie sie bergauf gegangen ist: engste Kehren, schmalste Straße, schönster Blick hinunter zur Bucht mit dem verschlafen an der Küste liegenden Örtchen Betlém.
Nach knapp zwei Kilometern Abfahrt erreicht man dann das Kloster. Ab hier führt nur ein Fußweg hinunter nach Betlém. Der einzige Weg zurück ist für uns also der hoch zur schönen Aussicht und weiter den Weg, den wir gekommen sind nach Artà.
Selten bin ich einen Weg so gerne doppelt gefahren wie diesen. Die Abfahrt ist nicht die schnellste, aber die engen Kehren bringen richtig Spaß.

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Baldi Mail an Absender0 h 21 m 00 s08.03.2009
Mittlere Zeit: tinastar Mail an Absender0 h 25 m 10 s01.08.2005
Langsamste Zeit: 0 h 33 m 15 s14.09.2006