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Ermita de Betlém (365 m)

Martin fährt in Richtung __[Ermita de Betlem|240] - kurz nach Arta.

Auffahrten

Die Auffahrt zur Ermita de Betlém startet im Ort Artà (121 m), den wir nach Norden verlassen. Auf einer kurzen Abfahrt eröffnet sich schon ein vielversprechender Ausblick auf die Großartigigkeit der vor uns liegenden Strecke.
Zwar ist die Straße hier noch gut zweispurig, aber die Sicht auf den vor uns liegenden nördlichen Teil der Serra d'Artà lässt die Stimmung steigen, auch wenn noch nicht klar ist, auf welchen der Hügel es hoch geht.
Zunächst geht es noch relativ eben durch bewirtschaftetes Gebiet, das hin und wieder mit kleinen Waldstücken abwechselt. In so einem führt die Straße wenig später dicht an der engen Schlucht des Torrent d'es Cocons entlang. Hier fragt man sich in Sommerzeiten nach dem Sinn der Staumauer, die linker Hand das ausgetrocknete Flussbett durchzieht.
Nach diesem Waldstück öffnet sich die Landschaft wieder, und über zwei Wellen erreicht man nach drei Kilometern ab Artà den Augangspunkt des Schlussanstiegs.
Spätestens hier kann man die Straße nur noch einspurig nennen, auch wenn der Mittelstreifen tapfer anderes behauptet. Die Straße zieht sich in engen Kehren an der Wand eines Kessels nach oben. Ein erster toller Blick eröffnet sich nach Süden, über die unter uns liegenden kargen Wiesen mit vereinzelten, verkrüppelten Pinien, über Arta und die südliche Serra d'Artà. Je weiter man nach oben steigt, desto mehr wird die Straße sichtbar, die sich als schmales Band durch das Bühnenbild windet.
Das Befahren der verbliebenen fünf Kilometern ist eine reine Wonne. Wir befinden uns hier etwa auf 140 m, die verbliebenden 220 Hm bedeuten also eine Durchschnittsteigung von lediglich 4,5 Prozent. Die Straße ist schmal, die Aussicht hervorragend. Und wenn dann der Pinienbewuchs rechts und links zurückweicht und kniehohen Grasflächen Platz macht, dann läutet eine letzte Rechtskurve die Schlussgerade zum Hochpunkt ein.
Hier lohnt es sich, anzuhalten und den Blick auf die Bucht von Alcudia zu genießen, bevor man weiter fährt hinab zur Ermita de Betlém.
Bergab setzt sich die Straße fort, wie sie bergauf gegangen ist: engste Kehren, schmalste Straße, schönster Blick hinunter zur Bucht mit dem verschlafen an der Küste liegenden Örtchen Betlém.
Nach knapp zwei Kilometern Abfahrt erreicht man dann das Kloster. Ab hier führt nur ein Fußweg hinunter nach Betlém. Der einzige Weg zurück ist für uns also der hoch zur schönen Aussicht und weiter den Weg, den wir gekommen sind nach Artà.
Selten bin ich einen Weg so gerne doppelt gefahren wie diesen. Die Abfahrt ist nicht die schnellste, aber die engen Kehren bringen richtig Spaß.
136 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:19:49 | 03.04.2012
Setarkos
Mittlere Zeit
00:26:31 | 09.03.2011
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Dolce Vita
00:34:06 | 09.03.2018
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