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Großsee (2451 m)
Kleines Zirknitztal, Kegelsee (2165 m)

Alpen, Hohe Tauern, Kärnten.
Ausblick vom Straßenende.
Der Großsee ist ein Stausee im kleinen Zirknitztal, einem Seitental des oberen Mölltals, und liegt nur wenige Kilometer Luftlinie entfernt vom Weißsee und vom Großen Oscheniksee, mit denen er über Druckstollen verbunden ist. Wie die beiden anderen Anstiege gehört auch die Straße zum Großsee zu den mehr oder weniger berühmten Monsters of Carinthia, wie diese Werkstraßen der KELAG im Englischen genannt werden.
Die asphaltierte Straße ist ab der Teilung des Großen und Kleinen Zirknitztals für den öffentlichen Verkehr durch eine Schranke (die jedoch bei der Befahrung durch den Autor offen stand) gesperrt. Im unteren Abschnitt ist also auch mit etwas Ausflugsverkehr zu rechnen, im oberen Abschnitt ist man dafür alleine mit der Natur und dem scheinbar immer steiler werdenden Asphaltband. Auf der gesamten Strecke sind 22 Kehren und einige Weideroste sowie eine mit Steinplatten ausgelegte Wasserablaufrinne zu passieren – die Abfahrt sollte man daher in gemäßigtem Tempo bestreiten.
Als Kombinationsmöglichkeiten locken etwa die Großglockner-Hochalpenstraße mit einem Abstecher zur Franz-Josephs-Höhe oder die bereits genannten Anstiege zum Weißsee (Luftlinie weniger als drei Kilometer!) und zum Großen Oscheniksee. Auch Lienz mit vier Anstiegen der Extraklasse ist über den Iselsbergpass schnell erreicht.
Für die Beschreibung danken wir Roli Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Westanfahrt von Döllach16 km1465 HmSchön: 4 SterneHart: 5 Sterne

Westanfahrt von Döllach  16 km / 1465 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 5 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westanfahrt von Döllach
Der Anstieg beginnt in Döllach im Mölltal, wenig nördlich der Ortsmitte, an der Abzweigung der Straße Richtung Apriach und Mitten. Man biegt in diese Straße ein und hat fast sofort mit über 10 % Steigung zu kämpfen. Kurz nach Kilometer eins folgen drei Kehren in geringem Abstand, und schon bei Kilometer 1,5 erreicht man die Abzweigung nach Zirknitz, an der man den Schildern folgend die Straße nach Apriach Richtung Süden verlässt. Für etwa 800 m wird es etwas flacher, bevor bei Kilometer 2,8 direkt am Eingang ins Zirknitztal zwei Kehren folgen und nur dreihundert Meter später eine Kreuzung, an der man sich links hält, erreicht wird.
Es folgen zwei weitere, steile Kehren zu einer kleinen Siedlung. Schließlich flacht die Straße nach 4,6 km wieder ab und führt sogar zuerst kurz, nach einer kleinen Gegensteigung etwas länger bergab bis Kilometer 5,8. Über eine kurze Rampe wird schließlich die Brücke über die Zirknitz (Kilometer 7,6) erreicht, und die Steigung erreicht wieder das gewohnte Niveau. Nach einer Kehre und einer Brücke über die Kleine Zirknitz (Kilometer 7,9) sind sogar 18 % zu bewältigen – auf nagelneuem Asphalt. Hinter der nächsten Kehre ist allerdings schon die Abzweigung ins Kleine Zirknitztal und die Schranke erreicht (Kilometer 8,1).
Vorerst geht es etwas gemächlicher ins Tal, und über eine kurze Rampe wird schließlich das Kraftwerk (Kilometer 9,3) erreicht. Wenig später überquert man die Kleine Zirknitz erneut und muss sich danach mit durchschnittlich 13,5 % auf 1,4 km über zuerst drei und nach einer längeren Gerade nochmals zwei Kehren nach oben kämpfen. Bei Kilometer 11,1 flacht die Straße für 400 m ab und führt über einen Weiderost und eine Wasserablaufrinne zu einem kleinen See.
Nach dem See nimmt die Steigung wieder zu, und über zwei Kehren erreicht man schließlich den Kegelsee (auch Kegele See, Kilometer 13,0) auf 2165 m Höhe, der in einer weiteren Kehre nur tangiert wird. Zuvor tritt bei einer kleinen Hütte auf etwa 2000 m Höhe der Wald zurück. Danach wird es nochmals kurz etwas flacher, bevor drei weitere, wieder steile Kehren und eine Hütte erreicht werden. Man fährt nun direkt auf die Staumauer zu und muss sich bei Kilometer 15 entscheiden: Rechts geht es über zwei Kehren hinauf zum südöstlichen Ende der Staumauer (2417 m Höhe), links zum nordwestlichen und sogar noch etwas höher zum Austritt eines Verbindungsstollens mit dem Zirmsee im nordwestlich gelegenen Fleißtal.
Gipfelstürmer wählen natürlich die linke, einen Kilometer lange Variante und verlieren nochmals einige Höhenmeter. Es folgen die letzten 800 m, auf denen mit Steigungen von teilweise über 20 % ein letztes Mal voller Krafteinsatz gefragt ist. Die Straße endet schließlich wenig oberhalb des Sees bei einem Stolleneingang auf 2451 m.
Die Staumauer darf laut einer Tafel der KELAG nicht betreten werden, was auch durch ein Gitter verhindert wird. Eine sehr einsame Auffahrt, landschaftlich sehr reizvoll, wenngleich weder der Großglockner (3798 m) noch der Hohe Sonnblick (3105 m) ins Blickfeld geraten.
Hier oben hörte unser Autor einige Murmeltiere pfeifen und bei der Abfahrt wurde in der Nähe des Kraftwerks sogar eines gesehen. Im oberen Bereich lag im September 2008 schon wieder ein wenig Schnee, kurz nach der letzten Kehre sogar auf der Straße!
Für die Beschreibung danken wir Roli Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Sascha Berger Mail an Absender1 h 26 m 50 s08.09.2009
2.Roli Mail an Absender1 h 40 m 08 s19.09.2008
3.gyorgyigabor Mail an Absender1 h 55 m 00 s02.07.2007
hdoerschlag Mail an Absenderohne Zeit02.10.2010