Imgenbroich (542 m)

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Imgenbroich (542 m)
Grünental

Eifel, Nordeifel, Monschauer Heckenland, Rureifel, Nordrhein-Westfalen.
IMG 0116.
Imgenbroich ist ein Stadtteil von Monschau und liegt oberhalb des Rurtals auf etwa 540 bis 560 m auf den ausgedehnten, meist unbewaldeten Eifelhöhen. Der heute etwa 2000 Einwohner zählende Ort wurde 1361 erstmalig urkundlich erwähnt. Heute verläuft die B258, die Hauptverbindungsstrecke zwischen Aachen und Monschau, die noch weiter bis nach Koblenz führt, durch den Ort. Daher entwickelte sich dort seit den 1970er Jahren auch ein Schwerpunkt für Industrie und Handel im Monschauer Raum. So ist Imgenbroich heute das Einkaufs- und Industriezentrum Monschaus und bietet entsprechend viele Arbeitsplätze. Auf das Orts- und Landschaftsbild hingegen wirkte sich diese Entwicklung natürlich nicht gerade positiv aus.
Dennoch ist Imgenbroich für Radsportler durchaus ein Besuch wert, stellen doch die Auffahrt aus dem Rurtal ein paar der steilsten ihrer Art in der Rureifel dar. Der Ausgangspunkt der Westanfahrt ist identisch mit dem der berüchtigten Mauer von Rohren, während man in Monschau, dem Ausgangspunkt der Südanfahrt, seine Reise nach Höfen oder Mützenich fortsetzen kann. Über die Bundesstraße in Richtung Norden lohnt sich die Weiterfahrt aufgrund der hohen Verkehrsbelastung nicht wirklich; sie dient jedoch Radfahrern auch als Zubringer in ein ausgedehntes Waldgebiet im Hohen Venn jenseits der deutsch-belgischen Grenze, wo man sich auf asphaltierten Forstwegen völlig abseits der Verkehrsströme bewegt.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler Mail an Absender

Ostauffahrt aus dem Rurtal (bei Widdau)  2,9 km / 187 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostauffahrt aus dem Rurtal (bei Widdau)
Der Ausgangspunkt dieser Auffahrt befindet sich im Rurtal zwischen Hammer und Imgenbroich wenige Meter entfernt vom Abzweig nach Rohren. Nach Überquerung der Rur steigt die Straße am Hang entlang gleich mit 10 % an, um nach nach einem Rechtsknick und einer darauf folgenden sehr scharfen Linkskurve (Vorsicht bei der Abfahrt!) gar mit 14 und in der Spitze rund 18 bis 20 % nahezu gen Himmel zu streben. Glücklicherweise beschränkt sich die Steigung, wie in der benachbarten zweiten Rampe nach Rohren, zumeist nur auf die erstgenannten 14 %, was aber dennoch dafür reichen sollte, ordentlich ins Schwitzen zu kommen.
Nach etwa 500 m geht die Steigung dann über 12 wieder auf 10 % zurück, um sich später schließlich bei etwa 8 % einzupendeln. Dabei tritt die Straße mehr in den Wald ein, der somit an sonnigen, heißen Tagen wenigstens etwas Schatten spendet.
Nach etwa 1,6 km weicht der Wald dann Wiesen und Feldern, und die Steigung geht nun langsam weiter zurück. 400 m später erreicht man schließlich die ersten Häuser von Imgenbroich. Der letzte Kilometer ist dann nicht mehr allzu schwierig, und so erreicht man nach insgesamt 3 km den Endpunkt dieser Auffahrt an der B258 auf einer Höhe von etwa 542 m.
Folgt man nun der Bundesstraße nach rechts, so klettert man noch ein paar Höhenmeter weiter bis auf etwa 560 m, die aber nicht der Rede wert sind und außerdem von starkem Verkehr begleitet werden.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Dreamdancer Mail an Absender0 h 12 m 30 s20.06.2010
2.eifelundalpenfan Mail an Absender0 h 13 m 54 s09.08.2003
Chris67 Mail an Absenderohne Zeit03.06.2010
Fe_der_Bergfloh Mail an Absenderohne Zeit20.04.2012

Südauffahrt von Monschau (Alte Monschauer Straße)  2,8 km / 129 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südauffahrt von Monschau (Alte Monschauer Straße)
Auch die Südanfahrt startet im Rurtal, und zwar im putzigen, aber touristenüberlaufenen historischen Städtchen Monschau. Zuerst müssen wir uns auch ein Stück parallel zur Rur durch die kopfsteingepflasterte Innenstadt kämpfen und dabei – zumindest an schönen Wochenenden – mit Slalom um Touristenmassen rechnen. Die Abzweifung zur ebenfalls gepflasterte Hammerrampe nach Höfen lassen wir rechts liegen und überqueren kurz darauf die Rur, der Ausschilderung in Richtung Aachen folgend. Da der größte Teil des Verkehrs allerdings wohl die weiter westlich verlaufende Bundesstraße nimmt, ist hier auf dieser Nebenstrecke nicht mit sehr vielen anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.
Die Südanfahrt ist zwar deutlich weniger hart als die Ostanfahrt, mit Steigungen von 18 bis vielleicht sogar 20 % bekommen wir es jedoch auch hier zu tun. Allerdings ist die Rampe nur wenige hundert Meter lang, so dass sich die Qual insgesamt doch in Grenzen hält. Der erste Teil der Rampe ist noch gepflastert, doch schon bald geht der Belag in Asphalt über. Glücklicherweise müssen wir den steilsten Teil der Strecke so auch nicht mehr auf Pflaster zurücklegen.
Eine Weile werden wir noch von Häusern begleitet, die mitsamt der Straße in ein kleines Rur-Seitental gequetscht sind. Doch nach insgesamt knapp einem Kilometer geht die Steigung dann deutlich zurück, und die restliche Distanz bis Imgenbroich können wir durch eine idyllische Weidelandschaft wieder gemütlich rollen.
Für die Beschreibung danken wir majortom Mail an Absender

Highscores

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