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Jauerling (960 m)

Sendeanlage Jauerling

Auffahrten

Von Irrer Läufer – Kommt man aus Richtung Melk auf der B3 nach Schallemmersdorf, so geht es am Ortsausgang links ab in Richtung Maria Laach/Jauerling. Damit keine Langweile aufkommt, geht es gleich mal mit guten 12 % bergan, allerdings nur ein paar hundert Meter. Schaut man zurück, hat man erste gute Ausblicke auf das einem bereits zu Füßen liegende Donautal.
Meist fährt man im Wald, ist also vor der Sonne halbwegs geschützt, und erreicht nach 7,5 km mit 5 % Durchschnittssteigung sowie zwei kürzen Zwischenabfahrten die Ortschaft Maria Laach auf ca. 600 Meter, wo es eine interessante gotische Wallfahrtskirche zu besichtigen gibt. Hier hat man rund die Hälfte der 750 Hm geschafft.
Danach geht es in mehreren Kehren bergan, nach der Abzweigung Richtung Aggsbach kommt bei 16 % Steigung noch mal richtig Freude auf. Das ist aber die einzige richtige Steilstufe, trotzdem fällt der Steigungsmesser nur selten in einstellige Gefilde. Nicht vergessen sollte man, sich ab und zu umzudrehen und die immer besser werdenden Ausblicke Richtung Donautal und Alpenvorland zu genießen.
Schließlich ist kurz nach einer futuristisch in die Landschaft gesetzten Skiliftstation Oberndorf auf 875 m Höhe erreicht. Hier kann man sich entscheiden, entweder auf der Stichstraße zur Jauerling-Spitze weiterzuklettern (1 km, 70 hm) oder gleich auf der Straße Richtung Spitz wieder abzufahren und zur Belohnung einen der vielen Heurigen aufzusuchen.


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01:28:34 | 27.06.2017
west54
Dolce Vita
Von Irrer Läufer – Kommt man aus Richtung Melk oder Krems, sollte man als gesetzestreuer Bürger den Radweg wählen, da auf der B3 in diesem Bereich Fahrradverbot – auch für Rennräder – herrscht. Will man nicht zwischen den Touristen durchradeln, so sollte man eher die Südseite der Donau für die Anfahrt wählen und in Spitz die Fähre nehmen.

Hier geht es erstmal gemütlich los, durch den Spitzer Graben Richtung Mühldorf. Nach einer Engstelle kommt bald die Abzweigung auf den Jauerling, wir haben jetzt 2,5 km ohne nennenswerte Höhenmeter auf dem Tacho. Nach der Abzweigung stellen wir im Sommer möglicherweise bereits auf der ersten Steigung fest, dass die Sonne grade heute besonders heiß brennt (gut für den Wein, schlecht für uns) und der Schweiß gar nicht so schnell abfließen kann, wie er gebildet wird. Kein Wunder, es liegen dazuhin dauernd 12 %, manchmal auch etwas mehr an.
Bald aber erreichen wir den schützenden Wald, an milden Stellen (z.B. in Kehren) geht die Steigung auf 6 % zurück, das aber meist nur unergiebig kurz. Die Härte des Anstiegs zeigt auch, dass man auf den 5,5 km von Gut am Steg nach Benking 550 Höhenmeter macht, das sind beachtliche 10 % im Schnitt.
Uns kann das aber nichts anhaben, ab Benking (Kilometer 8,5) wird’s eh schon ein bisschen leichter. Dafür ist es auch mit dem Wald vorbei, was sich auf die Aussicht überaus positiv auswirkt – der Fernblick ist berauschend. Dies ist ein guter Grund, seine Schmerzen zu vergessen, den obligaten Ortstafelsprint rein nach Oberndorf (1,3 km ab Benking, 875 m Höhe) früh anzusetzen und mitten im Ort auf den Jauerlinggipfel abzubiegen – wer den Sprint bis nach oben weiterziehen kann, hat keine Konkurrenz mehr zu fürchten.
Die Abfahrt nach Schallemmersdorf ist auf bestem Asphalt sehr schnell, aufpassen sollte man auf die durch die intensive Forstwirtschaft oft etwas verschmutzte Straße.


16 Befahrungen Befahrung eintragen
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00:30:38 | 14.07.2013
IntrinsicJohnny
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00:47:00 | 04.08.2013
broccl
Dolce Vita
01:08:16 | 14.06.2014
gws
Von Irrer Läufer – Los geht es am Wachau-Radweg mitten in Aggsbach-Markt am nördlichen Donauufer. Die Abzweigung ist eigentlich nicht zu übersehen, für Ortsunkundige deuten Wegweiser Richtung Berg und Maria Laach hin. Zuerst rollt man gemütlich unter dem schönen Donauuferbahn-Viadukt aus dem Ort hinaus, die Steigung ist gemächlich. Stets im Blickfeld bleibt linker Hand ein munterer Bach, der einen müden Radfahrer sicher auch zu erfrischen vermag, falls jener bereits den einen oder anderen Höhenmeter gesammelt haben sollte. Die Verkehrslage ist entspannt, der Standard-Wachau-Tourist bewegt sich anderswo, an der Strecke finden sich nur ein paar einsame Häuser und – quasi als Wald im Wald – Plantagen für eines der erfolgreichsten Waldviertler Exportgüter: Christbäume in allen Größen, Formen und Gattungen.

Diese Auffahrt stellt den Radler nicht vor ungebührliche Probleme, ein paar etwas steilere Stücke mit acht Prozent sollte man aber schon einplanen. Insgesamt ist das wahrscheinlich die einfachste Auffahrt, sie mündet in Zeißing bei Maria Laach in die Auffahrt von Schallemmersdorf, von wo aus auch der Gipfel bald erreicht ist.

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Von bergwind – Direkt im malerischen Emmersdorf an der Donau, am westlichen Eingang zur Wachau und am bekannten Donauradweg, beginnt der längste und gemütlichste Anstieg auf den Jauerling.

Nach einem Blick auf das wunderbare Stift Melk am gegenüberliegenden Donauufer und vielleicht das eine oder andere Donauschiff heißt es direkt im Örtchen einbiegen nach Norden. Verwinkelt führt das Sträßchen vorbei an schönen alten Häusern unter einem riesigen Eisenbahnviadukt durch. An der Weggabelung unter dem Viadukt hält man sich rechts und steigt sofort mit über 10 % hinauf in die Ortschaft Hofamt, wo man sich unterhalb der imposanten gotischen Kirche und an der nächsten Kreuzung links Richtung Fahnsdorf auf der L7149 hält. Bald führen zwei Spitzkehren durch einen Wald, die gut asphaltierte Straße – das gilt für die ganze Tour – steigt mit 8 % bis 10 % immer recht angenehm an.

Nach Erreichen eines ersten Rückens wird es flacher, zu Fahnsdorf hin senkt sich die Straße, mit gutem Schwung geht es durchs Dörfchen. Weiter führt die immer nur im einstelligen Bereich steigende Straße nach Loitzendorf. Knapp hinter diesem kleinen Dorf mündet rechts die Straße von Schallemmersdorf. Nach mäßigen Steigungen, erleichtert durch paar Senken, erreicht man Maria Laach. In einstelliger Steigung geht es weiter hinauf, garniert mit einer kurzen, amtlich beschilderten, 15-prozentigen Rampe. Schon längst grüßt motivierend der Sender als Gipfelzeichen. Wenn man den Skilift erreicht hat, ist es nicht mehr weit nach Oberndorf. Dort biegt die Stichstraße nach Norden zum Gipfel, auf dem der erwähnte riesige Sender steht. In ihm singt der Bergwind schön, eine nahe Aussichtswarte lädt zum Ausblick.
Als Abfahrt empfiehlt sich die Strecke nach Spitz, von dort führt eine schöne Runde über Mühldorf, Trandorf und Weiten retour zum Ausgangsort (ca. 60 km).

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