Jaufenpass (2094 m)

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Jaufenpass (2094 m)
Passo Monte Giovo

Alpen, Südtirol, Stubaier Alpen, Trentino - Südtirol.
Tief unten liegt St. Leonhard
Die 31 km lange, landschaftlich abwechslungsreiche Scheitelstrecke über den Jaufenpass verbindet das Passeiertal mit dem Eisacktal. Sie ist die kürzeste Verbindung zwischen den südtiroler Touristenhochburgen Meran (325 m) und Sterzing (948 m).
Der Jaufenpass ist der nördlichste inner-italienische Alpenpass und liegt somit im Herzen Südtirols. Im Norden ragen die mächtigen Ötztaler Alpen empor, im Süden die ebenso weitläufigen Sarntaler Alpen. Umgeben wird der Jaufenpass von den Bergen Jaufenspitz (2483 m) und Saxner (2359 m) sowie von dem breiten Ratschingstal.
Die Überquerung bietet weiterhin schöne Ausblicke auf die hohe Wilde (3840 m) mit ihren Gletschern im Süden und die Tuxer Alpen im Norden.
Der Jaufen zählt laut tour zu den Top Ten der Alpenpässe, dem kann man sich anschließen, denn dank herrlicher Landschaft, angenehmen Steigungswerten und abwechslungsreicher Sraßenführung gehört dieser Pass zu denen, die man genießen kann, sofern man nicht gerade am Ötztaler Radmarathon teilnimmt.
Wenn das Landschaftserlebnis im Vordergrund steht, sollte man nach Möglichkeit von Süden nach Norden fahren. Betrachtet man die Sache unter sportlichen Gesichtspunkten, so ist es in umgekehrter Richtung angenehmer zu fahren, weil sich der Straßenbelag auf der Nordrampe in sehr schlechtem Zustand befindet und viele Schlaglöcher aufweist (Stand 1999). Der Straßenzustand im September 2009 war ok, es wurde auch gerade viel repariert.
Für die Beschreibung danken wir Tobi Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Ostrampe von Sterzing15 km1146 HmSchön: 3,3 / 5 Sternen bei 5 BewertungenHart: 3,3 / 5 Sternen bei 4 Bewertungen
Westrampe von St. Leonhard20 km1411 HmSchön: 3,9 / 5 Sternen bei 4 BewertungenHart: 3,9 / 5 Sternen bei 4 Bewertungen

Ostrampe von Sterzing  15 km / 1146 Hm

Schönheits-Wertung: [?]
Härte-Wertung: [?]
quäldich-Härte (QDH): [?]
(87,8)
Profil der Auffahrt Ostrampe von Sterzing
Startet man in Sterzing (948 m) steigt die Straße konstant und stetig mit humanen Prozentwerten (Durchschnittssteigung 7,6%) durch dichten Mischwald. Über eine schmale Straße durchfährt man viele Kurven und Serpentinen und gewinnt so Höhe, welche sich auch durch die immer lichter werdende Bergwelt bemerkbar macht. Ca. 2 km vor der Passhöhe erreicht man das bekannte Jaufenhaus auf 1887 Metern. Wer Zeit hat, gönnt sich ein Stück Kuchen und genießt die schöne Aussicht auf die südtiroler Alpen. Auf der Passhöhe angekommen erholt man sich schnell bei einem Blick auf das weitläufige Passeiertal Richtung Meran. Die folgende Abfahrt dient den Beinen zur Erholung, statt dessen muss der Oberkörper gewaltiges leisten. Da die Abfahrt praktisch nur aus Serpentinen besteht, beansprucht dies vor allem die Hände, die Handgelenke, die Unterarme und den Nacken, auch sollte man unten in St. Leonhard den Zustand der Bremsgummis überprüfen.
Für die Beschreibung danken wir Tobi Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Torch79 Mail an Absender0 h 51 m 57 s29.08.2010
Mittlere Zeit: matzem21 Mail an Absender1 h 26 m 00 s29.06.2010
Langsamste Zeit: 2 h 45 m 00 s08.06.2009

Westrampe von St. Leonhard  20 km / 1411 Hm

Schönheits-Wertung: [?]
Härte-Wertung: [?]
quäldich-Härte (QDH): [?]
(131,9)
Profil der Auffahrt Westrampe von St. Leonhard
Ausgangspunkt der 15 km langen südlichen Auffahrt ist der im Passeiertal gelegene Fremdenverkehrsort St. Leonhard (688 m). Direkt vom AP legt man in mehreren Serpentinen rasch die ersten Höhenmeter bei maximal 12% Steigung zurück. Da sich Wald und Wiesen mehrfach abwechseln, hat man immer wieder schöne Ausblicke ins tief unter einem liegende Tal. Auf den folgenden Kilometern passiert man viele Ferienhäuser und Pensionen, die alle noch zu St. Leonhard gehören. Hat man schließlich Walten nach der Hälfte des Anstieges erreicht, knickt die Straße zum Pass hin ab. Die langgezogenen Serpentine weisen eine sehr ausgeglichene Steigung auf. Ist die Baumgrenze erreicht, baut sich das schöne Panorama der Texelgruppe vor einem auf. Beflügelt vom Naturerlebnis, lassen sich die letzten Höhenmeter viel leichter unter die Räder nehmen. Oben angekommen sollte man ein wenig Zeit einplanen, um auf den westlichen Kamm zu steigen, weil von dort eine ganz wundervolle Aussicht nach mehreren Seiten zu genießen ist.
Die 16 km lange Nordrampe weist leider einen sehr schlechten Straßenbelag auf. Wählt man sie für die Abfahrt, besteht ständig Gefahr, sich die Laufräder zu ruinieren. Für eine Erhöhung des Fahrkomforts kann man hier über eine Reduzierung des Reifendrucks nachdenken. Das Licht- und Schattenspiel im Wald erschwert die Angelegenheit zusätzlich. Es ist auch zu beachten, daß die Kehren deutlich enger angelegt sind als auf der Südseite.
Für die Beschreibung danken wir Tobi Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Filu Mail an Absender1 h 07 m 17 s17.07.2005
Mittlere Zeit: Jabba Mail an Absender1 h 47 m 06 s31.05.2012
Langsamste Zeit: 3 h 05 m 00 s23.07.2010