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Penser Joch (2211 m) Passo Pennes

Penser Joch Nord 19.

Auffahrten

Von stb72 – Die blanken Daten dieser Anfahrt sind schon beeindruckend: 1269 Hm auf 15,9 km entspricht einer durchschnittlichen Steigung von 8 %. Da der Anstieg aber erst so richtig in Elzenbaum etwas südöstlich von Sterzing startet, wo ein Quereinstieg besteht, beträgt der Durchschnitt sogar 9 %. Der Anstieg ist relativ gleichmäßig ohne Flachstücke und böse Rampen, so dass die Steigungsspitzen nicht dramatisch ausfallen. Leider sind auch Serpentinen hier Mangelware, da der Anstieg entlang und um den Bergrücken herum in Richtung Joch trassiert ist.

Normalerweise startet man in Sterzing direkt an der Kreuzung zur Nordrampe zum Jaufenpass. Nach 1,5 flachen Kilometern steigt die Straße dann allmählich an bis nach Elzenbaum bei Kilometer 2,3. Ab hier beginnt der anspruchsvolle gleichmäßige Anstieg. Der erste Teil im Wald wird lediglich durch die Durchfahrung eines kleinen Tobels mit kurzer Felspassage aufgelockert, wo man schön zurück über Sterzing sehen kann. Die Blicke werden ab hier immer besser, und mit dem Erreichen von Egg nach 8 km kommt man kurz völlig ins freie Gelände mit Aussicht nach Nordosten in Richtung der Zillertaler Alpen. In Egg gibt es auch die ersten beiden der hier seltenen Kehren.
Danach folgt noch eine 4 km lange bewaldete Passage bis zur zweiten und letzten Doppelkehre, wo wir nun über die Baumgrenze gelangen. Hier beginnt dann der sehr schöne Schlussteil.
Dieser besteht für die letzten gut 3 km aus einer Durchrundung des oberen Bergkessels mit ständigem Blick auf das Joch vor uns. Ebenfalls hat man hier tolle Blicke über die karge Bergwelt und z.T. bis weit in die Ferne. Leider ist die Steigung nach wie vor anspruchsvoll und diese letzten Kilometer ziehen sich auch wegen des ständigen Anblick des erstrebten Ziels in die Länge. Das erreichen des Jochs mitsamt Gasthof ist hier dann ein besonders erhebender Moment, und man kann sich auf die endlose Abfahrt in Richtung Bozen freuen.

Bei der langen Abfahrt durch das Sarntal ist auf den letzten 9 km wegen mehrerer Tunnels erhöhte Vorsicht geboten. Diese Tunnel sind aber seit 2004 beleuchtet und innen weiß getüncht, womit diese früher gefährliche Passage weitgehend entschärft wurde.

(Wir danken Tobi für die ursprüngliche, inzwischen überarbeitete Beschreibung.)
174 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:05:00 | 20.09.2006
tommi
Mittlere Zeit
01:34:00 | 05.08.2011
Indy77
Dolce Vita
03:10:00 | 18.08.2010
hlxpunto
Von Renko – Die aus dem Sarntal fließende Talfer teilt die Bozner Altstadt von der einstigen Gemeinde Gries, heute dem neueren Teil Bozens. Die ersten 13 Kilometer zum Penser Joch führen durch die berühmte und auch berüchtigte Sarner Schlucht. Hier gab es früher wegen Überschwemmungen und Felsstürzen gar keine Verbindung, so dass man nach Sarntein über den Salten oder Ritten fahren musste (letzterer bietet eine durchgehend asphaltierte Alternativstrecke zur Schlucht).
Am Ortsausgang von Bozen man kommt das imposante Schloss Runkelstein in Sicht, das den Zugang zur Schlucht dominiert. Es folgen in den nächsten Kilometern 24 Tunnel . Der Versuch, diesen auf der alten Straße unten in der Schlucht auszuweichen, endet leider nach ein paar Kilometern und der anschließende Fußweg ist selbst für MTB-Fahrer keine seriöse Option: es bleibt also nichts Anderes, als die in die Felswand gehauene Hauptstraße zu befahren.
Allerdings sind die Tunnel bei mäßiger Steigung meist recht kurz und mittlerweile gut beleuchtet, so dass die Fahrt nicht so beängstigend ist. Trotzdem ist ein Hinterlicht angeraten.
Einige der Tunnel sind neu und umfahren ältere Strecken: bedauerlich sind diese Teilstrecken selbst für Fußgänger komplett unpassierbar, was schade ist, die Schlucht spektakulär ist. Einzig der letzte und neueste Tunnel ist für Radfahrer gesperrt und lässt sich über das alte Straßenstück umfahren.
Nach 13 Kilometern ist die Schlucht zu Ende: hier mündet die vom Ritten herkommende Straße in die Sarner Straße ein.
Nach weiteren sieben Kilometern erreicht man den Hauptort Sarntein auf 966m. Rechts liegt die Burg Reinegg, welche leider nicht zugänglich ist. Auch sehr zu empfehlen ist ein Besuch des Gasthauses „zum Hirschen“ mit berühmter Tiroler Gaststube. Noch mehr: mit den Einheimischen ins Gespräch zu kommen ist etwas spezielles, denn die Talbewohner haben ihre alten Tiroler Arten und Kultur bis in die Gegenwart erhalten (sehr freundlich und nicht von Tourismus korrumpiert). Da das Penser Joch am Karfreitag 2006 noch Wintersperre hatte, fuhr ich ab Astfeld rechts ins Durnholzer Tal. Das Stufental bietet eine Mischung aus mäßig steilen Rampen und Flachstücken: gegen Ende wird’s kurz vor Durnholz noch ein wenig steiler.
Zur Auffahrt von Sarnthein auf das Penser Joch folgt man der SS 508, die auf den nächsten 16km nur leicht ansteigend am Talfer Bach entlang führt. Erst nach dem Passieren des Ortes Weißenbach beginnt die Straße stärker zu steigen, jedoch bleibt es bis Pens bei entspannt fahrbaren 6% bis 8%. Kurz hinter Pens kündigt ein Schild mit der Höhenangabe 1500m den anstrengendsten Teil der Tour an. Auf den nächsten 4km steigt die Straße mit 8% bis 10% an, bis in einer Kehre der Talfer Bach überquert wird. Nun zieht die Straße auf den folgenden 3km gnadelos mit 12% an den steilen Hängen hoch und auch die beiden verbleibenden Kehren bieten bis zur Paßhöhe kaum eine Möglichkeit zur Entspannung. Erst auf dem letzten Kilometer geht die Steigung wieder auf unter 10% zurück. Die Paßhöhe befindet sich exakt bei Straßenkilometer 50.
(Vielen Dank an Bernhard_G Mail an Absender für die Beschreibung ab Sarntein)
79 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:47:00 | 18.06.2007
Adnho
Mittlere Zeit
02:55:00 | 14.08.2012
Oda60
Dolce Vita
03:29:00 | 01.07.2014
Tecky09
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