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Brenner (1374 m)
Brennero

Alpen, Südtirol, Tirol, Trentino - Südtirol.
Der Brenner eignet sich sicherlich nicht für jemanden, der die Herausforderung am Berg sucht, und auch landschaftlich ist er - mitunter wegen seiner Autobahn und der Eisenbahnstrecke - nicht wirklich sensationell.
Als flachster Übergang des Alpenhauptkamms ist er allerdings (nicht nur stark befahren sondern auch) für den Reisenden mit Gepäck und Zelt auf dem Weg von Deutschland über Österreich nach Italien durchaus ein brauchbarer Weg.
Für die Beschreibung danken wir Ha-Jü

Liste der Auffahrten

Nordanfahrt von Aldrans (Innsbruck)43,5 km800 HmSchön: 2 SterneHart: 3 Sterne
Südanfahrt von Sterzing14,2 km427 HmSchön: 3 SterneHart: 2 Sterne

Nordanfahrt von Aldrans (Innsbruck)  43,5 km / 800 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordanfahrt von Aldrans (Innsbruck)
Von Innsbruck hat man prinzipiell die Möglichkeit, von Anfang an auf der bergwärts gesehen rechten Talseite der alten Brennerbundesstraße zu folgen, die sanft mit durchschnittlich drei bis vier Prozent bis Gries am Brenner ansteigt, anschließend bis zur Passhöhe steiler wird, aber alles in allem eher einfach nur lang und häßlich ist.
Möchte man nicht direkt diesen langweiligen Weg nehmen, kann man über Aldrans, Lans und Patsch der Römerstraße folgen. Diese führt auf der bergwärts gesehen linken Talseite bis Matrei und bietet einen zwar auch nicht spektakulären, aber doch ganz netten Blick ins Sill- und zurück ins Inntal. Bis Patsch steigt der Weg relativ steil an, so daß man auf der Weiterfahrt nach Matrei in leichten Wellen sogar wieder etwas Höhe abbauen kann. Es handelt sich um eine eher schmale Straße, die allgemein wenig befahren ist.
Ab Matrei muss man so oder so der Bundesstraße folgen. Diese wird dank (?!) der Autobahn daneben nur von wenigen LKW befahren. Man sollte sich auf jeden Fall aber überlegen, ob gerade Ferienanfang in Bayern oder Österreich ist, eventuell ein Markt in Brennero, dem Dorf auf der Passhöhe, stattfindet, oder sonstwie Wochenende mit wunderschönem Wetter ist. Den meisten Verkehr auf der Bundesstraße machen nach Aussagen der Innsbrucker Touristen aus, die die Maut sparen wollen. Also dementsprechend den Tag aussuchen, an dem man da lang fahren will...
Die Passhöhe selbst ist eine Enttäuschung, genaugenommen noch nicht mal eine wirkliche Passhöhe. Dort ist ein großer Bahnhof, ein Autobahnparkplatz, eine verlassene Zollstelle, einige Bars für LKW-Fahrer und ein paar graue Häuser. Vielleicht stimmt das auch nicht, aber mir hat der erste Eindruck gereicht und habe gar nicht erst angehalten, um das genauer zu untersuchen. Auf der anderen Seite kann man dann praktisch bis Bressanone ähnlich sanft rollen lassen. Zur Aussicht spare ich mir hier einen Kommentar.
Positiv fiel mir nur auf, dass es kein Problem war, auf der Talseite einen Campingplatz oder Gasthaus zu finden.
Für die Beschreibung danken wir Ha-Jü

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: SCHAFFI Mail an Absender0 h 56 m 15 s18.08.2009
Mittlere Zeit: metal Mail an Absender1 h 26 m 11 s27.08.2006
Langsamste Zeit: 2 h 00 m 00 s07.06.2004

Südanfahrt von Sterzing  14,2 km / 427 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südanfahrt von Sterzing
Von der Einmündung des Pustertales nördlich von Brixen oder aber über den Jaufenpass kommt man in das beschauliche Städtchen Sterzing. Hier in der Fußgängerzone gibt es schöne Geschäfte, in der der reisende Radfahrer nochmals Schinkenspeck und andere Kostbarkeiten zuladen kann. Die folgende kurze Auffahrt zum Brenner ist nicht anspruchsvoll und kurz, da können die Gepäcktaschen ruhig rappelvoll sein.
Als der Ötztaler Radmarathon noch im zweijährigen Wechsel gegen den Uhrzeigersinn gefahren ist, nahmen die Rennradler die nun folgende Steigung im Rahmen des Marathons (Timmelsjoch, Jaufenpaß, Brenner, Kühtai) mit, im Rahmen dieser Runde ist der Brenner aber quasi die Erholung.
Am Ortsausgang von Sterzing bleibt die Strecke erst mal flach, nur die letzten paar hundert Meter bis Gossensaß zwingen in einen kleineren Gang. Hoch über einem schwingt sich elegant die Brennerautobahn. Ab dem Ortsausgang können für 2 bis 3 Kilometer bei 12% Steigung und der Durchfahrt von kurvenfreien Tunnels Hochgebirgsgefühle aufkommen. Danach flacht die Brennerstraße immer weiter ab, um in einer Kehre das Hochplateau zu erreichen.
Die letzten Kilometer bis zum Ort Brennero sind wieder flach, wobei der häufig recht starke Gegenwind auch keine rechte Freude aufkommen lässt.
Insgesamt eine breite Straße, auf der man ungefährdet mit Packtaschen die Alpen durchqueren kann, ansonsten nicht sehr spannend.
Für die Beschreibung danken wir Der Dicke Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: gigi Mail an Absender0 h 36 m 17 s11.09.2010
Mittlere Zeit: men Mail an Absender1 h 00 m 00 s14.06.2004
Langsamste Zeit: 1 h 30 m 00 s28.08.2011