Kemptener Naturfreundehaus (1440 m)

Verstecke den Buchungsstand der quaeldich-Reisen & Events
netzathleten

Kemptener Naturfreundehaus (1440 m)

Alpen, Allgäu, Allgäuer Alpen, Bayern.
jetzt Panoramablicke Richtung Mittag
Wie heißt es so schön auf der Startseite des Kemptner Naturfreundehaus: „Das Kemptener-Naturfreundehaus ist für alle Personen nur zu Fuß erreichbar!“
Das ist natürlich wieder mal eine Aussage, die so nicht hingenommen werden kann. Zum einen gibt es tatsächlich auch Autos, die hochfahren dürfen und zum anderen auch Radler, die hochfahren wollen. Hauptsächlich sind dies sicher Vertreter der Mountainbike-Fraktion, jedoch auch für etwas dreckresistente Rennradler ist die Auffahrt kein Problem, zumindest nicht, was die Straßenbeschaffenheit betrifft. Alle Steilpassagen sind asphaltiert, und dazwischen gibt es ein paar bestens befahrbare Teilstrecken auf Erdstraße.
Gelegen ist das Naturfreundehaus kurz unterhalb des Gipfels des Gschwender Horns (1450 m), dem kleinen Bruder des benachbarten Immenstädter Horns (1489 m). Gegenüber sieht man die östlichen Ausläufer der Nagelfluhkette mit dem Mittag als Abschluss, zu dessen Gipfel eine noch schwerere Auffahrt führt. Den ersten Kilometer teilt man sich auch mit dieser Rampe.
Getrennt sind die oben genannten Berge durch das Steigbachtal, dessen Verlauf unsere Straße auch folgt. Näher am Steigbach führt auch eine Straße zur Mittelberg-Alp auf 1370 m Höhe, welche man am Ende nicht all zu weit entfernt thronen sieht. Diese Straße ist jedoch zumindest am Anfang und am Ende eine Naturstraße.

Oben am Haus ist natürlich für ausreichend Verpflegung gesorgt, und man sieht auch so manchen Wanderer dem Dolce Vita frönen. Ebenfalls gibt es für „... unsere kleinen und auch größeren Gäste einen kleinen Streichelzoo ...“ – und speziell für ganz besonders empathische Flüsterer tummeln sich sogar ”... Hund Ronny, Ziegen, Katzen und ... Hasen.“

Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Ostauffahrt von Immenstadt5,5 km690 HmSchön: 4 SterneHart: 4 Sterne

Ostauffahrt von Immenstadt  5,5 km / 690 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostauffahrt von Immenstadt
Der erste Kilometer verläuft gemeinsam mit der Auffahrt zum Mittag (siehe dortige Beschreibung) und ist im Prinzip der härteste. Sehr wellig sind hier inklusive einem kurzen flacheren Naturstraßenstück Rampen bis knapp über 20 % hochzudrücken. Gegen Ende dieses Kilometers fährt man in das Steigbachtal hinein, und es flacht ab kurz vor der hölzernen Kapelle, wo der Weg zum Mittag nach links abzweigt. Wir fahren aber geradeaus weiter, recht locker bis zur nächsten Kreuzung. Geradeaus weiter geht hier die Naturstraße zur Mittelberg-Alp, unser Weg zweigt nach rechts ab, nun völlig in den Wald hinein, und es geht wieder zur Sache bei bis zu 20 % durch drei Kehren. Nach dem ersten 600 m langen Steilstück folgt das erste flache Naturstraßenstück, dann wieder ein vergleichbares schweres Steilstück. Dieses Spiel wiederholt sich noch zweimal, wobei sowohl die Erdstraßen- als auch die Steilstücke kürzer werden, und letztere auch leichter sind. Danach verlassen wird den Wald bei Kilometer 4 (526 Hm). Das Waldstück ab dem Abzweig zur Mittelberg-Alp mit den wechselnden Asphalt- und Erdstraßenteilstücken misst etwa 2,6 km.
Voraus sehen wir nun die Mittelberg-Alp auf einem Grashügel, zur linken die Nagelfluhkette und zur rechten die Seifenmoos-Alpe, an welcher vorbei sich die hier schön asphaltierte schmale Bergstraße weiter um den Roten Kopf herum windet. Schön aussichtsreich geht es also weiter, und es wird wieder steiler bis zum Waldrand. Hier endet dann die Asphaltierung endgültig. Bis zum Naturfreundehaus sind es aber jetzt nur noch 500 m bei um die 10 % auf weiterhin gut zu fahrender Erdstraße, hier mit ein paar mehr Schottersteinchen mehr.
Am Endpunkt erwarten uns dann am Naturfreundehaus je nach Jahres- und Tageszeit mehr oder weniger trinkende, speisende und (O-Ton) chillende Naturfreunde, zumindest so lange sie per pedes oder pedalenses den lohnenden Weg hier nach oben angetreten haben.

Als kleines Fazit kann man diesen Weg jedem wärmstens empfehlen, da selbst an Wochenenden zumindest die Forststraße von dem im Allgäu teils hohen touristischen Trubel verschont ist. Die Naturstraßenstücke sind auch bergab kein Problem, auch nicht am Befahrungstag im Oktober, wo sie bereits feucht waren. Ein sehr schöner Ausflug in eine noch einsamere Ecke des Allgäus.

Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Highscores

Highscore eintragen. Alle 4 Einträge anzeigen.
Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.velopope Mail an Absender0 h 42 m 00 s10.10.2010
stb72 Mail an Absenderohne Zeit07.10.2010
Bergziegenmutant Mail an Absenderohne Zeit09.10.2010
Flugrad Mail an Absenderohne Zeit26.08.2011