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Klausenpass (1948 m)

Schwindelerregender Blick von den Serpentinen zurück auf die Hochebene "Urner Boden"

Auffahrten

Von Chris99 – In welcher Richtung man den Klausenpass bezwingt, ist eigentlich egal. Die Straße und die Serpentinen sind auf jeden Fall von Osten her schöner. Gleich am Ortsausgang von Linthal steigt die Straße in einem ersten Serpentinengeschlängel stetig an. Die unteren Kehren erinnern ein bisschen an den Gotthard, da sie aus Kopfsteinpflaster bestehen. Danach ist die Straße allerdings in einem sehr guten Zustand, was man von den Beinen nicht mehr behaupten kann. Nach einigen Kilometern erreicht man die Grenze zwischen Uri und Glarus am Urnerboden, der ca. 4 km lang flach bis schwach ansteigend zum zweiten und letzten Serpentinengewirr führt.
Ab hier haben die Erbauer des Klausenpasses ganze Arbeit geleistet: Zahlreiche Kehren sind übereinander geschachtelt, was einen teilweise an den Steilhang des Stilfser Jochs erinnert. Auf der Passhöhe angekommen, treibt es einen gleich wieder in die Abfahrt auf der 100-jährigen Klausenstraße durch gefährliche Kurven und entlang steiler Abhänge nach Altdorf hinunter.
Der Klausenpass gehört zweifelsohne zu den schöneren Pässen, vor allem weil er durch sein Flachstück am Urnerboden die zwei Serpentinenabschnitte unterbricht. Er zählt zwar nicht zum erlauchten Kreis der 2000er, trotzdem stellt der Klausenpass einen sehr langen, mächtigen und gewaltigen Übergang dar. Sollte man ihn aber nach dem Pragelpass in Angriff nehmen, wartet ohne Erbarmen der Mann mit dem Hammer.

251 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:12:00 | 03.06.2011
drdbugmann
Mittlere Zeit
01:44:19 | 27.08.2015
maaoli
Dolce Vita
03:00:00 | 01.07.2014
denbergfloh
Von Bike-Martin – Die Passstraße beginnt in Altdorf in einem Kreisel und steigt moderat nach Bürglen, den Geburtsort von Wilhelm Tell. Bis nach Spiringen (9 km), wo die ersten Serpentinen warten, ist er durchschnittlich etwa 6 % steil. Desweiteren folgt die Straße dem Schächental und schon von weitem sieht man einen spektakulären Wasserfall auf der gegenüberliegenden Talseite. Kurz vor Unterschächen geht es für etwa 1,5 km leicht bergab und man kann Schwung holen, für den folgenden härtesten Teil des Aufstiegs. Bis zur Passhöhe (immer noch 12 km entfernt) sinken die Steigungsprozenten nie mehr unter 7 %, mit einem Maximum von 9,5 % gleich am Anfang.
1 km vor der Passhöhe erreicht man nach zwei weiteren Serpentinen das Hotel Klausenpasshöhe mit gutem Restaurant. Schließlich erreicht man nach knapp 25 km und über 1500 Hm die echte Passhöhe mit zwei Imbissständen und einem Souvenir-Shop.

Zusammengefasst ist der Aufstieg von Altdorf durch die Länge und eine durchschnittliche Steigung von 6,1 % sicherlich anspruchsvoller als von Linthal, dafür bietet die Linthal-Seite landschaftlich wesentlich mehr.
198 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:22:46 | 24.07.2010
phil21
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02:57:00 | 15.07.2005
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