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Landskrone (270 m) Burg Landskron

Die letzten Meter zum Gipfel kann man nicht mehr mit dem Rad zurück legen.

Auffahrten

Von majortom – Die Auffahrt beginnt in Gimmigen, einem der am Fuße der Landskrone gelegenen Orte. Kommt man von Norden in den Ort hinein, so biegt man links in die Straße An der Burgpforte ein, von Süden aus Neuenahr kommend nehmen wir rechts eine Straße namens Im Seifelgraben. Die letztgenannte Straße mündet nach etwa 150 m in die Straße An der Burgpforte ein. Wir durchfahren bei mäßiger Steigung den Rest des Ortes, bis die Straße schließlich endet und in einen schmalen Weg übergeht, dem wir weiter folgen.
Dabei handelt es sich um einen Hohlweg, mit dem sich gleichzeitig auch die erste Rampe in den Weg stellt. Etwa 14 % Steigung werden hier maximal erreicht, die Asphaltqualität ist noch gut, allerdings ist auch mit verschmutztem Untergrund zu rechnen. Nach ca. 700 m kommt man dann an eine Kreuzung, an der man rechts auf einen nun nicht mehr asphaltierten Feldweg einbiegen muss. Ein grüner Wegweiser zeigt an dieser Kreuzung (und von hier ab auch bis zum Gipfel) den Weg an, so dass man sich eigentlich nicht mehr verfahren kann.
Es ist eine feste Naturstraße, auf der wir nun fahren. Glücklicherweise hat die Steigung deutlich nachgelassen. Liegt zuerst nur wenig Schotter auf der Fahrbahn, nimmt dies leider mit der zurückgelegten Strecke deutlich zu, so dass es immer unangenehmer wird. Alles in allem ist es aber auch mit dem Rennrad kein Problem, hier hinauf zu kommen.
Nach einer weiteren Rechtsabzweigung kommen wir bald an eine Schranke (1,3 km) und tauchen wieder in den Wald ein. Überraschenderweise haben wir dann plötzlich wieder Asphalt unter den Rädern, doch ob der Untergrund dadurch wirklich besser ist als zuvor, ist fraglich, denn der Belag ist stark verschmutzt und rissig und holprig. Hinzu kommt noch, dass die Steigung wieder kräftig anzieht. Bis zu 20 % in Spitzen sind auf den letzten 400 m zu überwinden. Dafür führt der Weg aber mit zwei schönen Serpentinen auf die Burgruine zu, und nach etwas mehr als 1,7 km Anstieg sind wir am höchsten Punkt angelangt.
Hier erwartet uns neben den kläglichen Überresten der Burg auch eine große Aussichtsterrasse. Wer jetzt als Ausgleich für die Strapazen der Auffahrt einen fantastischen Rundblick erwartet, muss leider enttäuscht werden. Einen Rundblick hat man zwar (zumindest wenn man noch zu Fuß über ein paar Treppen bis zum Gipfelkreuz aufsteigt), aber er ist – dank einer Autobahnbrücke und dem Neuenahrer Industriegebiet – alles andere als fantastisch. Ignoriert man diese verschandelte Landschaft, kann man immerhin ein Stück weit das Ahrtal hinauf, Richtung Nordwesten ins Ahrgebirge und Richtung Süden in die Osteifel schauen. Also gar nicht so schlecht. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Alles in allem bewerten wir die Landskrone hier mit je drei Sternen für Schönheit und Härte.

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00:03:46 | 14.02.2018
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