Pedra Llarga (810 m)
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Pedra Llarga (810 m)
Sant Hilari Sacalm
Serralada Prelitoral, Guilleries, Katalonien.
Ein Name wie Pedra Llarga (langer Stein) für eine Auffahrt klingt ein wenig geheimnisvoll, aber dahinter verbirgt sich nichts anderes als die Wege hoch nach Sant Hilari Sacalm, dem größten Ort der Guilleries, und zwar entweder von Arbúcies (der direkte Weg über die GI-550, nicht der über den Coll de la Fàbrega) oder von Santa Coloma de Farners aus. Warum Pedra Llarga? Weil in der Nähe der Kreuzung der Straßen, die von den beiden letztgenannten Ortschaften hochführen, ein Menhir steht, der eben Pedra Llarga genannt wird. Der Klotz ist etwa 180 cm hoch und 70 cm breit und sieht nicht ganz so aus wie die Hinkelsteine, die von Obelix zurechtgehauen werden. Man vermutet, daß er zwischen 2200 und 1800 v. Chr. aufgestellt wurde. Leider liegt kein Bild von dem Stein vor, da der verantwortliche quaeldich-Korrespondent die Sache schlecht informiert angegangen war und dachte, daß der Stein im Garten der Can Roca etwa einen Kilometer vor dem Ortseingang von Sant Hilari Sacalm der betreffende Pedra Llarga wäre.
Für die Beschreibung danken wir AP 

Liste der Auffahrten
| Südostanfahrt von Santa Coloma de Farners | 20 km | 660 Hm | ![]() | ![]() |
Südostanfahrt von Santa Coloma de Farners 20 km / 660 Hm

Am Ortsausgang von Santa Coloma de Farners haben wir die Guilleries fest im Blick und nehmen Fahrt auf. Erstmal flach auf den Wald zu, den wir nach 1,5 km erreichen. Im Wald geht es mehr oder weniger in westlicher Richtung auf teils recht schlechtem Teer weiter, mal mäßig bergan, mal flach oder sogar leicht abfallend. Links neben uns hören wir für ein paar Kilometer den Bach Riera de Santa Coloma rauschen. Nach 4 km rauscht es von der anderen Seite, und zwar diesmal der Verkehr auf der C-25 (Eix-Transversal), die wir während des folgenden Kilometers zweimal unterqueren, wobei es vor der ersten Unterquerung für ein paar Meter steiler wird. Aber aller guten Dinge sind drei, und so auch bei den Unterquerungen, diesmal bei Kilometer 7. Ungefähr in der Mitte der Auffahrt haben wir uns doch tatsächlich auf etwas mehr als 300 Höhenmeter vorgearbeitet und sind bei der Abzweigung auf die Schnellstraße angekommen. Wobei man aufpassen und nicht in Richtung Sant Hilari Sacalm abbiegen sollte, denn so sieht man die Schnellstraße von näher als einem lieb ist. Also immer geradeaus halten.
Auf wesentlich besserem Straßenbelag und kurvigerer Strecke nehmen wir den steilsten Teil des Anstiegs in Angriff, nämlich zwischen Kilometer 9 und 10 mit etwa 7 bis 8 % Steigung im Schnitt. Dahinter wird es wieder flacher und der Wald auch für ein Stück offener, wir durchfahren die einzige Serpentine der Auffahrt und haben schöne Ausblicke auf die umliegenden Wälder. Später wird der Wald wieder dichter, der Steigungsschnitt liegt dann so etwa bei 5 bis 6 %. Wir passieren die Abzweigung zur Einsiedeleikirche von Sant Miquel de Cladells und ebenfalls eine große Wasserfabrik, hinter der der Teer dann noch glatter wird. Ungefähr bei Kilometer 15 erreichen wir eine kleine Hochfläche mit einer Farm namens La Masó. Die Straße wird wieder flacher und wir können den Anblick des Montseny zu unseren Linken genießen.
Auf den letzten Kilometern biegt die Straße nach Norden und die Steigung gestaltet sich wieder so unregelmäßig wie am Anfang. Mal verläuft die Straße im Wald, mal führt sie durch offeneres Gelände, und nach 19 km sehen wir die Can Roca links vor uns, die das nahegelegene Sant Hilari Sacalm ankündigt.
Für die Beschreibung danken wir AP 










