Coll Formic (1145 m)

Verstecke den Buchungsstand der quaeldich-Reisen & Events
netzathleten

Coll Formic (1145 m)

Serralada Prelitoral, Montseny, Katalonien.
Straße im oberen Teil.
Der Coll Formic liegt im westlichen Teil des Naturparks Montseny nordöstlich von Barcelona. Über diesen Pass gelangt man von der Gegend um Sant Celoni in der Depressió Prelitoral - dem katalanischen Längstal - in die Ebene von Vic in den Vorpyrenäen. Als Autofahrer muß man ihn nicht unbedingt benutzen, die Schnellstraße ein Stück weiter westlich durch das Vall del Congost erfüllt den gleichen Zweck und führt zeitsparend nicht über das Gebirge. Das freut den Radler, denn so ist über den Pass wenig Verkehr garantiert.
Der Coll Formic ist zwar ein wenig niedriger als Santa Fe, der andere hohe Übergang über den Montseny, aber er ist zumindest auf der Südseite landschaftlich abwechslungsreicher. Zudem kommt man an dem gemütlichen Dorf Montseny vorbei, in dem man sehr schön entspannen kann. Wer beide Pässe von Sant Celoni aus in einer Runde fahren will, dem sei empfohlen, mit dem Coll Formic anzufangen.
In 1983 führte eine Etappe der Vuelta a España über den Coll Formic, und auch bei der Volta a Catalunya 1999 war er Teil des Streckenplans. Die Etappe damals führte von Badalona aus durch den Montseny nach Badalona zurück. Gewonnen hat kein Bergfahrer, sondern: Erik Zabel!
Für die Beschreibung danken wir AP Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südanfahrt von hinter Sant Esteve de Palautordera15,5 km820 HmSchön: 3 SterneHart: 3 Sterne
Nordanfahrt von Seva9,5 km480 HmSchön: 3 SterneHart: 2 Sterne

Südanfahrt von hinter Sant Esteve de Palautordera  15,5 km / 820 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Von Sant Esteve de Palautordera, das in der Nähe von Sant Celoni auf etwa 240 m Höhe liegt, her kommend fährt man schnurstracks auf den Montseny zu. Die Straße steigt nur unmerklich an. Schon bald taucht man in den Wald ein und radelt gemütlich am Ufer eines Baches, des Tordera, entlang. Etwas mehr als 5 km hinter Sant Esteve wechselt die Straße auf die andere Seite des Baches. Dort beginnt auf 320 m Höhe nach vorherrschender Ansicht der lokalen Rennradgemeinschaft der Anstieg zum Coll Formic.
Mit ungefähr 6% Steigung zieht sich die Straße über zwei Serpentinen bis zur Abzweigung in den Ort Montseny auf 500 m Höhe hinauf. Über sich sieht man kurz den Gipfel des Turó de l’Home. Dann verläuft die Straße unterhalb des Dorfs und flacht auf den nächsten Kilometern wieder ab. Hinter einem kurzen Gefälle quert man nach 6 km Fahrt ein steiles Bergtal. Für ein paar Meter verläuft dort die Straße zwischen hohen Nadelbäumen, so daß der Eindruck entsteht, man führe durch eine Allee.
Dahinter beginnt der zweite, etwas schwierigere Teil des Anstiegs. Für die nächsten Kilometer pendelt sich die Steigung im Bereich 6% – 8% ein, wobei nach dem persönlichen Empfinden des Autors der erste Kilometer hinter der „Allee” noch der steilste ist. Man gewinnt zügig an Höhe, immer an der Südwestflanke des Matagalls (Hühnertöter auf Deutsch) entlang, des dritthöchsten Berges des Montseny. Ab und an passiert man einsame Bauernhäuser und überquert rauschende Bergbäche. Manchmal bimmelt auch ein Glöckchen, aber die tragen hier nicht die Kühe spazieren, sondern die Schafe. Der Wald wird allmählich dünner und zur Linken öffnet sich der Blick auf die Westseite des Montseny.
Auf dem dreizehnten Kilometer sieht man weit vorne ein einsames gelbes Haus und eine Straße, die an einer Bergflanke entlang nach oben führt. Keine Bange, die Straße ist nur eine Schotterpiste, das Haus markiert die Paßhöhe. Bevor man selbige erreicht, wird die Straße zum Coll Formic hin sogar nochmal flacher und führt unter einer Felswand entlang. Erst von der gegenüberliegenden Seite des Berges aus erkennt man, daß der Weg an dieser Stelle über eine an den Fels gemauerte Brücke gebaut ist.
Oben angekommen blickt man von der Paßhöhe aus nach Norden auf die Ebene von Vic hinunter und nach Süden auf die Wälder des Montseny. Das gelbe Haus entpuppt sich als Restaurant. Die erwähnte Piste führt durch die Berge bis zu einem Ort namens Parc Etnológic del Tagamanent, von wo aus eine teils asphaltierte, teils betonierte Straße bis nach Tagamanent im Vall del Congost abfällt. Umgekehrt gefahren ist dieser Weg die steilste Auffahrt des Montseny mit Rampen von über 20% Steigung.
Für die Beschreibung danken wir AP Mail an Absender

Highscores

Highscore eintragen. Bisher keine Einträge in der Highscore. Sei der erste.

Nordanfahrt von Seva  9,5 km / 480 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Diese Beschreibung ist noch offen - Hier kannst du lesen, wie du die Beschreibung beisteuern kannst. quäldich.de lebt von deiner Mithilfe. Vielen Dank!

Highscores

Highscore eintragen.
Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
gyorgyigabor Mail an Absenderohne Zeit01.08.2010
sonnie Mail an Absenderohne Zeit13.05.2011