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Coll Formic (1145 m)

Südanfahrt: Blick zur Paßhöhe.

Auffahrten

Von AP – Von Sant Esteve de Palautordera, das in der Nähe von Sant Celoni auf etwa 240 m Höhe liegt, her kommend fährt man schnurstracks auf den Montseny zu. Die Straße steigt nur unmerklich an. Schon bald taucht man in den Wald ein und radelt gemütlich am Ufer eines Baches, des Tordera, entlang. Etwas mehr als 5 km hinter Sant Esteve wechselt die Straße auf die andere Seite des Baches. Dort beginnt auf 320 m Höhe nach vorherrschender Ansicht der lokalen Rennradgemeinschaft der Anstieg zum Coll Formic.
Mit ungefähr 6% Steigung zieht sich die Straße über zwei Serpentinen bis zur Abzweigung in den Ort Montseny auf 500 m Höhe hinauf. Über sich sieht man kurz den Gipfel des Turó de l’Home. Dann verläuft die Straße unterhalb des Dorfs und flacht auf den nächsten Kilometern wieder ab. Hinter einem kurzen Gefälle quert man nach 6 km Fahrt ein steiles Bergtal. Für ein paar Meter verläuft dort die Straße zwischen hohen Nadelbäumen, so daß der Eindruck entsteht, man führe durch eine Allee.
Dahinter beginnt der zweite, etwas schwierigere Teil des Anstiegs. Für die nächsten Kilometer pendelt sich die Steigung im Bereich 6% – 8% ein, wobei nach dem persönlichen Empfinden des Autors der erste Kilometer hinter der „Allee” noch der steilste ist. Man gewinnt zügig an Höhe, immer an der Südwestflanke des Matagalls („Hühnertöter” auf Deutsch) entlang, des dritthöchsten Bergs des Montseny. Ab und an passiert man einsame Bauernhäuser und überquert rauschende Bergbäche. Manchmal bimmelt auch ein Glöckchen, aber die tragen hier nicht die Kühe spazieren, sondern die Schafe. Der Wald wird allmählich dünner und zur Linken öffnet sich der Blick auf die Westseite des Montseny.
Auf dem dreizehnten Kilometer sieht man weit vorne ein einsames gelbes Haus und eine Straße, die an einer Bergflanke entlang nach oben führt. Keine Bange, die Straße ist nur eine Schotterpiste, das Haus markiert die Paßhöhe. Bevor man selbige erreicht, wird die Straße zum Coll Formic hin sogar nochmal flacher und führt unter einer Felswand entlang. Erst von der gegenüberliegenden Seite des Berges aus erkennt man, daß der Weg an dieser Stelle über eine an den Fels gemauerte Brücke gebaut ist.
Oben angekommen blickt man von der Paßhöhe aus nach Norden auf die Ebene von Vic hinunter und nach Süden auf die Wälder des Montseny. Das gelbe Haus entpuppt sich als Restaurant. Die erwähnte Piste führt durch die Berge bis zur Hochfläche des Pla de la Calma, von wo aus eine asphaltierte Straße bis nach Tagamanent im Vall del Congost abfällt. Umgekehrt gefahren ist dieser Weg die steilste Auffahrt des Montseny mit Rampen von über 20% Steigung.

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00:53:22 | 23.03.2014
Henry1984
Dolce Vita
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