Pragelpass (1550 m)

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Pragelpass (1550 m)

Alpen, Zentralschweiz, Schwyz, Glarus.
Der Pragelpass ist einer der kleinen versteckten Pässe, der auf vielen Karten nur als Fußweg eingezeichnet ist. Er verläuft parallel zum Klausenpass, von Schwyz durch das Muotatal bis zum Weststartort Hinterthal nach Osten ins Klöntal entlang des Klöntaler Sees. Die höchsten Berge, die den Pass umgeben, sind der Drusberg (2282 m) und Silberen (2319 m).
Der Pass lässt sich außer mit dem Klausenpass hervorragend mit den nördlich gelegenen Übergängen Vorder Höhi, Sattelegg und Ibergeregg verbinden.
Wer vom Ibergeregg her zum Pragelpass will, oder umgekehrt, kann eine nicht auf Karten eingezeichnete, einspurig asphaltierte Straße benutzen: Vom Ibergeregg fährt man einige Kilometer herunter in Richtung Schwyz, bevor man auf etwa 1100 m Höhe bei dem Wegweisschild „Ferienhaus Karl” links abbiegt. Danach folgt man den Straßenschildern Richtung „Illgau” . Das Dorf bietet herrliche Blicke über das Muotatal. Von Illgau führt eine Straße hinunter in das Muotathal, von wo man nach Hinterberg (am Ende des Tals) fährt, um dann die Straße zum Pragelpass in Angriff zu nehmen.
Dieser Weg ist landschaftlich schöner als der längere Weg über den Ort Schwyz.
Für die Beschreibung danken wir Renko Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Westrampe von Hinterthal12 km927 HmSchön: 3 SterneHart: 5 Sterne
Ostrampe von Glarus21 km1092 HmSchön: 4 SterneHart: 3 Sterne

Westrampe von Hinterthal  12 km / 927 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 5 Sterne

Profile und Tracks

Ambitionierte Radler nehmen den Anstieg von Hinterthal in Angriff. Die Steigung in der unteren Hälfte ist vergleichbar mit der des gefürchteten Mortirolos, denn kilometerlang sind dauerhafte Steigungswerte im zweistelligen Prozentbereich mit vereinzelten Spitzen von 15 bis 18 % zu erklimmen. Keine Pausen, keine Flachstücke: Tödlich! Wer dieses ca. 6 km lange Monsterstück überwunden hat und noch lebt, fährt die restlichen Kilometer bis zur Passhöhe fast spielerisch. Vergeblich sucht man nach einem richtigen Passschild und wirft sich somit schnell in die Abfahrt, welche im oberen Teil annähernd so steil wie die Auffahrt ist. Entlang des Klöntaler Sees fährt man 5 km flach und kommt so nach Glarus.
Der Pass ist für Normalradler eine echte Herausforderung, und wer absteigt, muss sich daher nicht schämen. Dieser einspurige Pass ist der Hammer! Er ist erbarmungslos, nur Schattenspenden kann er, denn durch tiefen Wald sieht man seine gewonnene Höhe nicht einmal. Ansonsten wird dem Radler nichts und zwar gar nichts geschenkt. Wer den Pragelpass nicht fahren muss, sollte es lassen, denn damit ist nicht zu spaßen. Mehr gibt es nicht zu erzählen.
Für die Beschreibung danken wir Chris99 Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Ehrlich_Wahr Mail an Absender0 h 47 m 01 s10.06.2007
Mittlere Zeit: Vollhorst Mail an Absender1 h 05 m 00 s09.08.2010
Langsamste Zeit: 1 h 32 m 09 s15.08.2007

Ostrampe von Glarus  21 km / 1092 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Der Pragelpass von dieser Seite ist ein echtes Schnäppchen für alle, die Genussfahrten in abgelegener Ruhe suchen. Von Glarus aus folgt man den Wegweisern ins Klöntal. Die Straße beginnt sofort anzusteigen, führt einige Kilometer durch einen Wald, der zu Beginn gleich die steilsten Rampen beinhaltet. Dieses Stück hinter sich gelassen liegt der auf einer Hochebene eingebettete Klöntaler-See. Nun geht es einige Kilometer am Ufer entlang, bevor am Ende der nächste Anstieg wartet.
Hier kann man sich nun darauf einstellen, dass es bis zur Passhöhe unaufhörlich bergan geht. Gegenüber der unerbittlichen Westrampe (die einem schon beim Hinunterfahren eine Gänsehaut aufziehen lässt und bei der man vor jedem entgegenkommenden Radler vor Ehrfurcht am liebsten absteigen würde, um ihm gebührende Anfeuerungsrufe mit auf den beschwerlichen Weg zu geben) sind die Steigungen jedoch human. Zudem zieht sich die Straße, auf der einem fast von Beginn an kaum mehr ein Auto begegnet (besonders empfehlenswert sind Samstag und Sonntag, denn an diesen Tagen ist der Schlussteil der Strecke sogar als Projekt mit Auto-Fahrverbot belegt!), durch eine beschauliche Landschaft, in der man durch die unglaubliche Ruhe auf dieser schmalen Straße sogar auf dem Rad die Seele baumeln lassen kann.
Nach 21 km (von Glarus aus gerechnet) steht man dann am Pass und es ist fast schade, dass man schon wieder runter muss. Auf jeden Fall lädt der Pass vom Osten her dazu ein, ihn unbedingt wieder einmal zu fahren. Der aktive Erholungswert sucht seines gleichen.

Wenn man nun denkt, das war ja gar nicht so schlimm, ich fahr gleich über den Klausenpass zurück, ja der hat dann wirklich noch was vor. Auch wenn dieser Pass alleine gesehen auch nicht übermäßig steil oder extrem fordernd ist, hat man doch mit dem 24 km Anstieg zum Klausenpass, den 21 km zum Pragelpass und den paar Durchdrücker-Hügeln auf dem Verbindungsstück am Vierwaldstädter See fast 50 km Anstieg in den Beinen. Und da kommt dann unweigerlich auf den letzten Kilometern zum Klausenpass dieses allen Radlern bekannte und immer wieder kehrende Warum-tue-ich-mir-das-an-Syndrom. Vor allem wenn das Klausenpass-Hotel in Sicht ist und man denkt, ich hab´s geschafft. Leider nein, es folgen noch ein paar Kurven, die einem dann wirklich den letzten Nerv rauben können.
Trotzdem, für gut trainierte Radler eine 2-Pass-Runde, die man mal gemacht haben sollte.

Für die Beschreibung danken wir Caroline Festini

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Nicht_abreissen_lassen Mail an Absender1 h 05 m 00 s22.07.2006
Mittlere Zeit: Bergfahrer91 Mail an Absender1 h 29 m 00 s20.08.2009
Langsamste Zeit: 2 h 01 m 00 s10.06.2007