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Pragelpass (1550 m)

Passhöhe - idyllisch

Auffahrten

Von Chris99 – Ambitionierte Radler nehmen den Anstieg von Hinterthal in Angriff. Die Steigung in der unteren Hälfte ist vergleichbar mit der des gefürchteten Mortirolos, denn kilometerlang sind dauerhafte Steigungswerte im zweistelligen Prozentbereich mit vereinzelten Spitzen von 15 bis 18 % zu erklimmen. Keine Pausen, keine Flachstücke! Wer dieses ca. 6 km lange Monsterstück überwunden hat fährt die restlichen Kilometer bis zur Passhöhe fast spielerisch.
Vergeblich sucht man nach einem richtigen Passschild und wirft sich somit schnell in die Abfahrt, welche im oberen Teil annähernd so steil wie die Auffahrt ist. Entlang des Klöntaler Sees fährt man 5 km flach und kommt so nach Glarus.

Der Pass ist für Normalradler eine echte Herausforderung, und wer absteigt, muss sich daher nicht schämen. Dieser einspurige Pass ist der Hammer! Er ist erbarmungslos, nur Schattenspenden kann er, denn durch tiefen Wald sieht man seine gewonnene Höhe nicht einmal. Ansonsten wird dem Radler nichts und zwar gar nichts geschenkt. Wer den Pragelpass nicht fahren muss, sollte es lassen. Mehr gibt es nicht zu erzählen.

158 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:43:09 | 21.09.2014
Torpito
Mittlere Zeit
01:04:00 | 05.06.2010
Tobe
Dolce Vita
01:45:00 | 13.09.2015
aristarch
Der Pragelpass von dieser Seite ist ein echtes Schnäppchen für alle, die Genussfahrten in abgelegener Ruhe suchen. Von Glarus aus folgt man den Wegweisern ins Klöntal. Die Straße beginnt sofort anzusteigen, führt einige Kilometer durch einen Wald, der zu Beginn gleich die steilsten Rampen beinhaltet. Dieses Stück hinter sich gelassen liegt der auf einer Hochebene eingebettete Klöntaler-See. Nun geht es einige Kilometer am Ufer entlang, bevor am Ende der nächste Anstieg wartet.

Hier kann man sich nun darauf einstellen, dass es bis zur Passhöhe unaufhörlich bergan geht. Gegenüber der unerbittlichen Westrampe (die einem schon beim Hinunterfahren eine Gänsehaut aufziehen lässt und bei der man vor jedem entgegenkommenden Radler vor Ehrfurcht am liebsten absteigen würde, um ihm gebührende Anfeuerungsrufe mit auf den beschwerlichen Weg zu geben) sind die Steigungen jedoch human. Zudem zieht sich die Straße, auf der einem fast von Beginn an kaum mehr ein Auto begegnet (besonders empfehlenswert sind Samstag und Sonntag, denn an diesen Tagen ist der Schlussteil der Strecke sogar als Projekt mit Auto-Fahrverbot belegt!), durch eine beschauliche Landschaft, in der man durch die unglaubliche Ruhe auf dieser schmalen Straße sogar auf dem Rad die Seele baumeln lassen kann.
Nach 21 km (von Glarus aus gerechnet) steht man dann am Pass und es ist fast schade, dass man schon wieder runter muss. Auf jeden Fall lädt der Pass vom Osten her dazu ein, ihn unbedingt wieder einmal zu fahren. Der aktive Erholungswert sucht seines gleichen.

Wenn man nun denkt, das war ja gar nicht so schlimm, ich fahr gleich über den Klausenpass zurück, ja der hat dann wirklich noch was vor. Auch wenn dieser Pass alleine gesehen auch nicht übermäßig steil oder extrem fordernd ist, hat man doch mit dem 24 km Anstieg zum Klausenpass, den 21 km zum Pragelpass und den paar Durchdrücker-Hügeln auf dem Verbindungsstück am Vierwaldstädter See fast 50 km Anstieg in den Beinen.
Und da kommt dann unweigerlich auf den letzten Kilometern zum Klausenpass dieses allen Radlern bekannte und immer wieder kehrende Warum-tue-ich-mir-das-an-Syndrom. Vor allem wenn das Klausenpass-Hotel in Sicht ist und man denkt, ich hab´s geschafft. Leider nein, es folgen noch ein paar Kurven, die einem dann wirklich den letzten Nerv rauben können.
Trotzdem, für gut trainierte Radler eine 2-Pass-Runde, die man mal gemacht haben sollte.

Für die Beschreibung danken wir Caroline Festini

178 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:57:42 | 01.07.2015
Torpito
Mittlere Zeit
01:29:04 | 29.08.2011
Chris108910
Dolce Vita
02:01:00 | 10.06.2007
passfresser
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