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Schneekoppe (1602 m) Sněžka, Śnieżka

Auffahrten

Von Votec – Etwas außerhalb von Karpacz startet die Auffahrt zur Schneekoppe an einer schwierig zu findenden Einfahrt. Es geht gleich auf noch gutem Kopfsteinpflaster den Berg hinauf. Es geht steil (18–20 %) an einem Hotel vorbei bis zum Waldrand. Dort befinden sich eine Hinweistafel (motorisierter Verkehr verboten, Nationalpark) und eine Schranke.
Dann beginnt schlagartig das Härteste, was ich je unter meine dünnen Rennradreifen genommen habe. Es kommt sofort eine 20 %-Rampe die man nur mit größtem Einsatz und dank des furchtbaren Pflasters nur mit größter Geschicklichkeit meistern kann, ohne abzusteigen oder umzufallen. Es folgen kurze Flachstücke, von denen man schon den gefühlt noch ewig weit entfernten Gipfel wunderbar im Blick hat, die immer wieder von Rampen unterbrochen werden.
Nach mittlerweile 15 km folgt nach einer Kehre die Bergbaude Strzecha Akademicka. Von dort führt ein kurzer lohnender Wanderweg zum wunderschönen Bergsee Mały Staw.
Nach der Hütte zieht die Straße in einer langen Kurve auf eine endlos scheinende Gerade zu, die wieder mit Steigungsprozenten von knapp unter 20 % aufwartet. Ist diese geschafft, erreicht man auf einer Höhe von etwa 1420 m einen ersten Hochpunkt, von dem aus es etwa 50 Hm wieder bergab geht. Dort gelangt man an die Hütte Dom Śląski, von der aus man einen fantastischen Blick zum dunklen Gipfelaufbau der Schneekoppe hat. Der Autor kann einen Besuch zur Stärkung nach bestandener Gipfelprüfung nur empfehlen.
Die letzten 1,7 km auf dem Jubiläumsweg haben es dann noch mal in sich. Es sind noch 230 Hm zu überwinden mit Maximalsteigung von knapp 30 % auf den letzten Metern zum Gipfel. Die Straße schlängelt sich dabei sichtbar von hinten auf tschechischem Boden um den Berg. Die ganze Zeit hat man dabei eine traumhafte Aussicht auf den gesamten Gebirgszug. Allerdings ist diese kaum zu genießen, weil jeder mit sich selbst und den Elementen ringen muss, um nicht stehen zu bleiben oder in die riesigen Zwischenräume der Pflastersteine zu rutschen. Aber dann endlich ist der Gipfel erreicht.
Man sollte bei gutem Wetter unbedingt das tolle Panorama ausgiebig nutzen. Vorsicht aber vor dem stetig blasendem Wind. Die Schneekoppe gilt als einer der windigsten Punkte Europas und hat ein Tundraklima. Also unbedingt Windjacke einpacken und nur bei bestem Wetter überhaupt angehen.
Der Rückweg sollte wie schon empfohlen bis zur Hütte Dom Śląski zu Fuß erfolgen. Danach ist ein langsames Fahren bis zum Sessellift am Kopa Ski Resort problemlos möglich. Dort einfach das Rad mit dem Lift hinunter nach Karpacz nehmen und zurück zum Ausgangspunkt.
Der Abzweig zur Schneekoppe liegt auf ca. 830 m, was schon sehr hoch liegt. So summieren sich bis zum Abzweig bereits einige Höhenmeter auf, da die Ausgangsorte, wie z. B. Scziegny oder Sosnowka auf ca. 500 bzw. 400 m liegen, so dass die Gesamtauffahrt mehr als 1000 Höhenmeter aufweisen wird.
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Mittlere Zeit
01:50:00 | 11.09.2011
Votec
Dolce Vita

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