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Schwarzmiss (939 m) Hohloh (988 m), Kaltenbronner Wand

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Auffahrten

Von Niko1987 – Der landschaftlich schön gelegene, durchschnittlich 6,4 % steile Anstieg bietet einem nach dem Start in Hilpertsau (184 m) gleich zu Beginn eine Steigung von ungefähr 7–8 %, wird allerdings nach ca. 500–1000 Metern kurzzeitig flach bis leicht abschüssig. An Wochenenden ist er zur Mittagszeit nur mäßig stark befahren, am Abend sehr wenig.
Der zweite Kilometer steigt relativ gleichmäßig mit 10 % an, anschließend geht es sehr gemäßigt mit 4 % aufwärts in Richtung Reichental, den einzigen Ort vor dem Gipfel. Im Ort kommt die erste und gleichzeitig auch steilste Rampe des Anstieges auf einen zu. Die folgenden drei Kilometer haben es in sich, sowohl die Steigung, als auch die Sonne an heißen Tagen machen dem Radler hier zu schaffen. Rechts neben der Strecke befindet sich ein Freibad, in das man sich hineinwünscht, wenn man die mit bis zu 16 % steilsten Rampen bewältigen muss. Hat man allerdings diese drei bis dreieinhalb harten Kilometer hinter sich gebracht, warten die letzten 5–6 Kilometer nur noch mit maximal 7–8 % Steigung auf (wirklich maximal!).
Dort bieten sich einige schöne Aussichtsstellen, die teilweise durch den Sturm Lothar aus dem Jahre 1999 vergrößert wurden. An der Passhöhe Schwarzmiss (933 m) angekommen, geht es rechts beim ersten Parkplatz ab zum Kaiser-Wilhelm-Turm, der Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurde.
Diese letzten ein bis anderthalb Kilometer sollten ebenfalls ziemlich schnell bewältigt sein, da sie kaum noch Schwierigkeiten (bis auf eventuell den Wind) zu bieten haben. Am Gipfel angelangt, empfielt es sich in jedem Fall, den Turm zu besteigen, da sich von ihm, jetzt auf 1012 Metern Höhe, ein wunderbarer Blick auf die benachbarten Berge und Täler bietet (Hornisgrinde, Gernsbach, Karlsruhe, ja sogar die Kühltürme des KKW Philippsburgs sind zu sehen).


210 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:34:55 | 01.09.2011
valverde26
Mittlere Zeit
00:52:15 | 19.08.2007
Quaelix1976
Dolce Vita
01:40:00 | 06.06.2010
uwe0130
Von indiana – Von Bad Wildbad kommend (L351) trifft man hinter dem Weiler Christophshof auf die Abzweigung nach Kaltenbronn (L76b) – an dieser Abzweigung beginnt der Anstieg.
Insgesamt führt die Straße bis zur Passhöhe Schwarzmiss an der Gemeinde Sprollenhaus vorbei relativ gleichmäßig bergan. Nach 4,5 km und 5,5 km kurz vor Kaltenbronn gibt es eine kurze Steigungsverschärfung auf knapp 10 %; sonst sind es im Schnitt 5–8 %, so dass die Passhöhe gut erreicht werden kann, auch wenn man schon einige Kilometer in den Beinen hat. Wer noch mehr Körner noch zur Verfügung hat und investieren möchte, kann die 50 Hm zum Hohlohturm dranhägen – die Straße dorthin hat am Schluss zwar nur PKW-Breite, ist jedoch durchgehend asphaltiert, und die Aussicht vom Turm über den nördlichen Schwarzwald sowie die Rheinebene ist in jedem Falle lohnend.
MTBler können auf einem Forstweg ab der Passhöhe nach Norden zur Kreuzleshütte fahren (ca. 2 km) und dort rechts abbiegen, um über das Gehöft Brotenau durch das Eyachtal nach ca. 20 km zwischen Neuenbürg und Höfen wieder ins Enztal zu gelangen.

31 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:41:25 | 29.11.2018
icke
Mittlere Zeit
00:50:00 | 10.09.2011
thesilentway
Dolce Vita
00:55:00 | 15.10.2011
ddieter
Von kletterkünstler – Wenn man noch nie die Schwarzmiss erklommen hat, sollte man beim ersten Mal den kurzen Gipfelweg zur Hohloh nicht verschmähen, insofern man bereit ist, den 28,6 Meter hohen steinernen Hohlohturm (täglich von 9–18 Uhr geöffnet) zu erklimmen, denn nur von diesem genießt man Aussicht. Diese ist aber grandios und lohnt die zusätzlichen Mühen des Treppensteigens. Sie reicht über das Murgtal, den Schwarzwald und bei guter Sicht bis zu den Vogesen und angeblich sogar bis zu den Alpen.
Zu dem Kilometer Wegstrecke dorthin gibt es nicht viel zu berichten. An der Passhöhe biegt man zum südlich der Straße gelegenen Pass ab, hält sich halbrechts, überquert diesen und kurbelt locker durch den Nadelwald. Der Asphalt ist gut, die größere Herausforderung ist an schönen Wochenendtagen das Umkurven der zahlreichen Wanderer, weshalb eine Klingel am Rad nicht schadet. Nach einer markanten Linkskurve gerät der Turm ins Blickfeld. Für das Panorama von dessen Spitze gibt es auch die fünf Schönheitssterne. Ohne dessen Besteigung lohnt sich die Befahrung des Gipfelweges nämlich nicht.
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