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Untere Biberalpe (1310 m)

CIMG1711.

Auffahrten

Von tobsi – Nach Birgsau folgt man einfach der Straße, die zuerst über die Stillach und kurz darauf in ein Waldstück führt. Die Straße steigt sofort an. Im gesamten Waldstück zieht sich das Asphaltband bei ca. 10 % den Berg hinauf, wobei mehrere scharfe Kurven für etwas Abwechslung sorgen. Nachdem man das Steilstück im Wald hinter sich gelassen hat und man wieder ins Freie gelangt, flacht die Straße deutlich ab.
Es geht nun an einer ersten Alm vorbei in eine kleine Abfahrt, die in ein Stück mit ca. 3 bis 5 % Steigung übergeht. Nach kurzer Zeit folgt eine zweite kurze Abfahrt, der wiederum eine maximal fünfprozentige Steigung folgt. So schlängelt sich die Straße umgeben von steilen Bergwänden entlang des Tals. So gelangt der Radler relativ ausgeruht an die fast am Talende gelegene Untere Biberalpe.
Bis auf einige kurze Stücke ist die Strecke sehr gut zu befahren. Der Asphalt hat in etwa eine Breite von 2 Metern. Die Abschnitte, die weniger gut zu befahren sind, sind mit sehr groben Steinen befestigt, die evtl. von einem Bergsturz oder vom Bach herrühren. Dennoch sollte man sich nicht davon abhalten lassen, diese Auffahrt zu erradeln, denn die Landschaft mit den umliegenden Bergen und dem Bach ist einfach sehr sehenswert. Außerdem kann man sicher sein, dass man als Rennradler fast alleine ist. Denn hierher „verirren” sich eigentlich nur Wanderer und Mountainbiker.

28 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:31:14 | 17.09.2012
Chris108910
Mittlere Zeit
00:34:02 | 08.08.2012
hivibub
Dolce Vita
00:53:30 | 12.06.2011
Dimos
Von kletterkünstler – Die Biberalpe ist nicht der südlichste asphaltierte Punkt Deutschlands, es geht noch weiter, wenn auch holprig und sehr steil, verschmutzt und mit Grünstreifen in der Mitte und immer wieder Steinen auf dem Weg versehen, aber Asphalt ist Asphalt.
Nach Passieren der Biberalpe geht es ein paar wenige Meter abwärts. Wir überqueren mittels eines Holzstegs einen Bach und rollen auf zunächst noch nahezu flachem Wege über eine Weide. Langsam wird es steiler. Mit Überqueren eines weiteren Bachlaufs wird es baumreicher. Der Weg knickt nach links weg. Rechts geht es steil hoch, links steil runter, und auch unser nun zunehmend mit Steinen übersäter Weg führt jetzt immer steiler aufwärts. Bis zu 15 % sind es bestimmt. In dieser Passage ergeben sich nach links blickend erste schöne Aussichten.
Die Landschaft öffnet sich wieder, es wird etwas leichter, doch schon sehen wir die nächste Rampe vor uns. Es wird jetzt kurvig, die Steilstufe erinnert gar an eine Naturstaumauer. In einer 180°-Kurve zeigt der Steigungsmesser wieder 14, 15 % an. Jetzt heißt es Durchhalten, denn bis zur Hütte bleibt es konstant steil. Dauerhafte 15 bis 18, in der Spitze sicher auch 20 % liegen an. Erschwerend hinzu kommt der schlechte Fahrbahnbelag. Diese ist zudem so schmal, dass Schlangenlinienfahren nicht in Frage kommt. Ein paar markante Kurven, dann ist nach 600 brutalen Metern die Speicherhütte oder Haldenwanger Alpe erreicht.
Unglaublich wie lang 1,4 Kilometer sein können, unglaublich, dass das nur 155 Höhenmeter sein sollen. Die Aussicht, der Talkessel, die steilen Hänge, all das ist fantastisch. Nach Österreich kommt man nun nur auf dicken Reifen, und auch das wohl nicht ohne schieben zu müssen.
Mit dem Rennrad muss man wieder zurück, und das macht keinen Spaß. Es war die langsamste und schlimmste, vielleicht auch anstrengendste Abfahrt meines Lebens. Zum Glück sind es nur 1,4 Kilometer bzw. 900 Meter, wenn man den flacheren, unteren Teil abzieht, denn dieser ist nicht so schlimm. Von daher haben meine Arme vermutlich doch schon Schlimmeres überstehen müssen. Anschließend kann man es dann zurück in Richtung Oberstdorf wundervoll rollen lassen, wenn man die Gegensteigungen mal außer Acht lässt.
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