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Val de la Mare (1977 m) Malga Mare

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Auffahrten

Von Winni19 – Zwischen Mendelpass im Osten und Passo del Tonale im Westen verläuft die SS 42 durch das Val di Sole. Am Ortsrand von Fucine (970 m) startet dann der zunächst gut augebaute und kurvenarme Anstieg der SP 87 ins nördlich angrenzende Pejo-Tal. Die in der Provinz Trentino üblichen kleinen Info-Schilder am Straßenrand zeigen auf den ersten sechs Kilometer stets moderate Steigungswerte zwischen 2 und 6 % an, sodass der Blick auf den bald sichbaren Cevedale-Vioz-Kamm genossen werden kann. Kurz vor dem Örtchen Celledizzo flacht die Straße gar auf lediglich 1 bis 2 % ab.
Es geht weiter bis in das direkt folgende Cogolo (1158 m), stets entlang des Noce, welchem alternativ bis zu seiner Stauung am Lago di Pian Palù gefolgt werden könnte. Doch während man bis hierher mit moderatem Verkehr rechnen kann, wird der zweite und eigentliche Teil des Anstiegs ab der Abzweigung in Cogolo seelenruhig, abwechslungsreich und zunehmend steiler.
Man folgt in der Ortsmitte (Km 6), kurz vor den Hallen des Pejo Mineralwassers, der Ausschilderung Malga Mare und biegt nach rechts in die Via Giovanni Casarotti ab. Diese führt aus der Ortschaft heraus und noch fast eben entlang von Feldern und Wiesen. Einzig der nicht vorhandene Schutz vor der Sonne im Rücken könnte hier im Val de la Mare den Eindruck erwecken, dass es noch ansatzweise belastend für den Radler wird.
Doch die im Verlauf schmaler werdende und stets in gutem Zustand befindliche Straße macht nach der Querung des inzwischen geteilten Flusses (Noce Nero und hier Noce Bianco) mit Erreichen des Waldes (1280 m) ernst: Auf den nun folgenden 7 km werden knapp 700 Höhenmeter gewonnen. Wirklich steile Rampen sind nicht zu bezwingen, daher lässt sich der Anstieg gut fahren, sofern man damit rechnet, dass diese Straße tatsächlich doch noch die besagten 7 km mit knapp 10 % im Schnitt kaum nachlassend weiterführt. Denn der Verlauf ist nicht einsichtig; viele kleine Kurven und wenige Kehren durch den Wald prägen die nächsten 5 km, bis man eine im Trentino typisch gepflegte Picknick-Zone und vereinsamt wirkende Almhütten erreicht.
Hier quert man erneut den Noce Bianco (1760 m). Es flacht für einige hundert Meter ab und man könnte denken, dass gleich tatsächlich Endstation ist. Doch die Strommasten über einem lassen erahnen, dass es vielleicht doch noch weiter geht. Es folgt ein lang gezogenes Kehren-Doppel und bei inzwischen gewohnter zweistelliger Steigung geht es den letzten Kilometer herrlich entlang der schroffen Felswände. Man würde gerne noch weiterfahren, doch am Aussichtspunkt neben dem E-Werk auf 1977 m geht es nur auf grobem Schotter weiter zur bewirtschafteten Malga Mare. Die Aussicht ins idyllische Val de la Mare ist lohnenswert und aufgrund des kaum vorhandenen Verkehrs zurück bis Cogolo kann man auch die Abfahrt in vollen Zügen genießen.
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01:19:00 | 08.09.2017
Winni19
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