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Bartholomäberg (1081 m) Pfarrkirche St. Bartholomäus

Pfarrkirche

Auffahrten

Von stb72 – In insgesamt vier Kehren führt diese direkte Anfahrt aus Schruns nach oben. Sie beginnt beim Abzweig der Straße nach Bartholomäberg, dessen Ortsschild man dann lustigerweise gleich zu Beginn des Anstiegs erblickt.
Die Strecke ist zwar recht kurz, doch ist mit ihr nicht zu spaßen, denn bereits der Startkilometer bewegt sich meist in zweistelligen Prozent-Bereichen, bevor dann Kilometer 2 ein wenig gemäßigter zum Luft holen dient. Und nach Abschluss dieses Teilstücks wird es sogar eben für 300 m bis zur Serpentine Nr. 4, welche uns wieder zurück nach Osten bringt.
Hier beginnen dann die letzten 2 km, welche sich wieder fast ausschließlich jenseits der 10 %-Marke abspielen. Die Maximalsteigung ist bei ca. 13–14 %. Etwas erleichternd ist aber besonders in diesem Schlussteil die Aussicht auf die bizarren Grenzberge zur Schweiz und Richtung Prättigau, welches hinter Sulzfluh, Drusenfluh und Schesaplana auf den bergbegeisterten Rennradler wartet.

33 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:13:45 | 23.08.2011
nomoresecrets
Mittlere Zeit
00:26:18 | 18.07.2017
andifla
Dolce Vita
00:36:15 | 07.04.2019
Abfahrtsluder
Von Uwe – Die Hauptzufahrt nach Bartholomäberg kommt von St. Anton im Montafon, wobei der Begriff Hauptzufahrt noch lange nicht heißt, dass es hier viel Verkehr gäbe, sondern nur, dass diese Straße am breitesten ausgebaut ist und den Ort mit der nächsten Stadt, nämlich Bludenz, verbindet. Man wird diese Auffahrt vielleicht wählen, wenn man aus Richtung Bludenz kommend Bartholomäberg und seine Varianten befahren will.
In St. Anton verlassen wir die stark befahrene Montafoner Straße mit der Beschilderung nach Bartholomäberg und haben sofort eine kernige Rampe vor dem Rad. Die Steigung der nächsten Kilometer pendelt sich meist bei knapp 10 % ein und führt zunächst überwiegend im Wald bergauf, so dass wir vielleicht froh sind, etwas Schatten zu genießen. Bis Jetzmunt, einem Ortsteil von Bartholomäberg, verläuft die Straße noch sehr kurvenreich am Steilhang entlang, dabei durchfahren wir auch zwei Kehren. Danach hat man noch eine längere kurvenarme Rampe, die kurz vor der Kirche in Bartholomäberg noch einmal recht knackig wird. Doch insgesamt ist alles eine recht übersichtliche Aktion.
Diese Strecke ist in der Abfahrt auch ganz nett, da die Fahrbahn in einem ordentlichen Zustand und auch nicht zu schmal ist.

31 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:24:20 | 16.08.2020
irenicus
Mittlere Zeit
00:32:50 | 21.06.2020
Abfahrtsluder
Dolce Vita
00:42:56 | 29.05.2022
Armin72
Von Uwe – Auch wenn es vielleicht keine sehr logische Route ist, aus dem Montafon kommend über Silbertal nach Bartholomäberg zu fahren, so ist diese Version bestimmt keine schlechte Wahl. Von Silbertal kommend hat man nämlich nicht viel Verkehr zu erwarten und hat auch immer wieder einen schönen Blick nach vorne zu den Bergen der Rätikonkette, den man bei den anderen Anfahrten nicht hat, da man die Berge im Rücken hat.

Von der L95, die Silbertal mit Schruns verbindet, gibt es nahe der Ortschaft Silbertal einen beschilderten Abzweig nach Innerberg, dem wir bergauf folgen. Eine Alternative dazu gibt es ein kleines Stück talabwärts, die an einigen verstreut liegenden Häusern vorbei aufwärts führt und für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist.
Beide Straßen führen bald zusammen und durch einige enge Kurven kommt man bald nach Innerberg, einem Ortsteil von Bartholomäberg, wo man bei der Kirche den Kulminationspunkt der Strecke mit 1151 m Höhe erreicht. Danach führt die Straße noch fast flach nach Bartholomäberg, wobei man eine tolle Aussicht auf die Berge des Rätikons hat.

In Innerberg kann man von der Kirche auch noch zum Kristberg (siehe extra Beschreibung weiter unten) auffahren, die Straße ist aber nicht durchgehend asphaltiert. Da wird hoffentlich ab 2013 die Auffahrt direkt von Silbertal zum Kristberg eine bessere Wahl, wenn die dortigen Baumaßnahmen beendet sind.

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Dolce Vita
Von Uwe – Wer sich am Berghang von Bartholomäberg austoben möchte, wird auch an dem Namen Rellseck nicht vorbei kommen und nach einer asphaltierten Anfahrmöglichkeit dorthin suchen. Leider wird man da nicht ganz fündig, aber bis zu einem Schild „Goritschang“ auf 1393 m Höhe kann man doch mit dem Renner getrost fahren.
Den weiteren Weg zum Gasthaus Rellseck hat der Autor nicht getestet.

Wir beginnen unsere Aktion in Bartholomäberg bei der Kirche, wohin wir aus dem Montafon kommend schon einige Körner verbraucht haben. Gegenüber der Kirche gibt es die kleine asphaltierte Straße namens Roferweg, die uns zu diesem Ziel führen wird. Es geht sofort mit ca. 13 % Steigung zur Sache und wir erreichen bald eine Rechtskehre, wo MTB-Wegweiser sowohl geradeaus als auch rechts herum nach Rellseck verweisen. Wir folgen der rechten Route, da der Weg geradeaus vorzeitig in Schotter übergeht, und bleiben dabei auf dem Roferweg. Auch weiter aufwärts folgen wir immer der „Hauptverkehrsrichtung“, wobei dieser Begriff sehr übertrieben ist, haben wir doch einen Weg unter den Rädern, der für den öffentlichen Verkehr verboten ist. Da wir hier in einer von Walsern besiedelten Gegend unterwegs sind, liegen die Häuser und Hütten über den ganzen Hang verstreut, eben eine Walserstreusiedlung.
Der Blick nach gegenüber zu den Höhen des Rätikon wird mit zunehmender Höhe immer schöner. Leider geht unser Weg auf einer Höhe von 1393 m beim Wanderwegweiser Goritschang in Schotter über, und so ist Rellseck nicht staubfrei erreichbar.

Bergwanderer und Kletterer finden im Rätikon ein ausgezeichnetes Terrain, um tolle Touren zu machen. Einige der Gipfel sind für geübte Wanderer gut zu erreichen und bieten teilweise eine gigantische Aussicht. Ein eigener Erfahrungswert des Autors aus früheren Jahren ist eine Fernsicht rundum mit einer Reichweite von ca. 150 km vom Gipfel der Schesaplana (2965 m Höhe) aus. Kletterer (also nicht der Autor selbst) werden sich an den Drei Türmen, den Kirchlispitzen, der Sulzfluh oder an der Drusenfluh im Kalkgestein austoben.

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