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Col Saint-Jean (1158 m)

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Rennradreisen von quäldich.de

quäldich-Rennradreise zum Saint-Jean

quäldich.de bietet eine Rennradreise am Saint-Jean an. Hauptsache bergauf!

Zum Beispiel Provence – Drome, Vaucluse, Mont Ventoux vom 22.05. bis 29.05.2021

Auffahrten

Von hixx – Vom Abzweig der D170 von der D542 etwa 2 km vor dem Ort steigt die Straße nur mit 2 % an. In dem Dorf kann man sich auch für die westliche Auffahrt über Izon-la-Bruisse und den Col de Muze (1209 m) entscheiden, um so ein paar Höhenmeter zusätzlich zu machen. Hinter Eygalayes überquert man einen Bach und fährt nun bei etwa 4–5 % Steigung an einem Bach entlang das Tal hinauf. Erst nachdem man bei Kilometer 3,5 an eine Kehre kommt, hinter der ein Nationalfriedhof liegt, wird es steiler.
7–8 % Steigung bietet der Anstieg nun durchgehend bis zur Passhöhe, in Spitzen um die 10 %. Kurz hinter der ersten folgt eine zweite Kehre, und darauf eine 1 km lange Traverse, die einen an die Einmündung der östlichen Auffahrt (D170b) von La Calandre auf 943 m Höhe bringt.
Auffallend sind einige Grabkreuze an der Strecke. Offenbar hat dieser Pass im Krieg eine Rolle gespielt.
Kurz darauf folgen noch drei Kehren, und man gelangt in eine Almlandschaft. In einem weiten Bogen führt die Straße zu einer letzten Kehre, dann kommt kurz vor der Passhöhe die westliche Einmündung vom Col de Muze (1209 m) Nun biegt man in einer Linkskurve um den Berg, und man steht unvermittelt an der Passhöhe. Rechterhand steht das Schild vor einem schönen Panorama, linkerhand an den Berg gebaut ist eine kleine Kapelle. Vom Pass hat man eine schöne Aussicht auf das östlich gelegene Montagne de Chabre.

23 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:23:17 | 21.05.2019
StadlerA
Mittlere Zeit
00:28:52 | 23.05.2018
majortom
Dolce Vita
00:33:10 | 20.10.2016
Thomas Blu
Von Flugrad – Weshalb sollte man als Alternative zur ohnehin schon wenig befahrenen Südauffahrt zum Col Saint-Jean die noch einsamere Variante über Izon nehmen? Ganz gewiss nicht nur wegen der wenigen zusätzlichen Höhenmeter oder weil man ein zusätzliches Passschild einheimsen kann. Diese Variante durchs Tal der Bruisse über Izon ist vielmehr auf ihrer Gesamtstrecke ein wahres Idyll, sowohl bezüglich der Straßenführung als auch aussichtsmäßig.
Wernn man auf der D 542 das Méouge-Tal von Séderon her hinuntersaust kann man schon gut einen Kilometer vor dem offiziellen Abzweig nach Eygalayes die unscheinbare D 170a über Le Plan nehmen. Somit gelangt man schon fast verkehrsfrei nach 2 km und 40 Hm zum Ortsrand von Eygalayes, wo dieses Sträßchen in die D 170, die Hauptzufahrt, einmündet. Nach der Brücke über die Bruisse, mit Erreichen des Ortskernes, zweigt dann unsere Südwestauffahrt links ab, als D 592 über Izon-la-Bruisse.
Auf dem ersten Kilometer begleiten wir weitgehend geradeaus und mit mäßiger Steigung die Bruisse. Dann überqueren wir den Bach, und vor uns liegt ein kleines, 2,5 km langes Kehrenparadies mit insgesamt elf Kehren hinauf ins 200 Hm weiter oben gelegene Izon. Alleine die Daten lassen erahnen: Das ist der steilste Abschnitt dieser Auffahrt. Doch die Kehren durch landwirtschaftlich genutztes Land, natürlich mit den obligaten Berglavendel-Feldern, ermöglichen äußerst vergnügliches Pedalieren.
In Izon angekommen, einem nur noch sehr spärlich bewohnten Dorf, gibt eine Freiluftkirche Rätsel auf, die nur aus einem kleinen Glockenturm und einem Steinaltar besteht. Des Rätsels Lösung ist allerdings an der benachbarten direkten Südauffahrt kurz hinter Eygalayes zu finden: 1944 wurde eine Gruppe der Résistance in Izon von der SS verhaftet und die gefangenen Männer und Frauen ermordet. Die Dorfkapelle wurde von den SS-Truppen zerstört.
Ein weiteres Rätsel löst sich auch bald: Izon liegt bereits auf 1044 m Höhe, und unsere Passhöhe auf 1158 m. Was erwartet uns also auf den noch verbleibenden knapp 5 km bis dorthin? Nun, der folgende Kilometer bis zum nächsten Brückchen über die Bruisse bringt keinen Höhengewinn, dafür schöne Blicke auf den Bergkamm der Montagne d’Herc und eine kurze Zwischenabfahrt.
Ab der Brücke geht es wieder bergauf. Nach zwei Kehren schlagen wir die Westrichtung ein, entlang der steilen Südflanke des Bergzuges. Rechter Hand liegt Izon, und wir können uns am Blick zurück auf einen Großteil der bisher zurückgelegten Strecke erfreuen. In einem Linksknick unseres Weges, ein Kilometer vor dem Col Saint-Jean, erreichen wir die Passhöhe des Col de Muse, mit 1210 m Höhe nicht nur ein Vorpass, sondern auch noch wenige Meter höher als der eigentliche. So dürfen wir mit sanftem Gefälle bis zur Einmündung in die Hauptauffahrt weiterfahren, 200 m vor dem Ziel und kurz vor der finalen und steilen Kehre der Südauffahrt.
1 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
Mittlere Zeit
Dolce Vita
Von hixx – Von Laborel gelangt man nach knapp 1 km an dem Weiler Darboux vorbei zu zwei Kehren. An der Zweiten hat man einen Überblick über den Ort. Danach schlängelt sich die Straße mit vielen Kurven durch das Tal. Etwa bei Kilometer 3,5 steht wieder ein Grabkreuz, etwa auf 1000 m Höhe. Mittlerweile ist es auch steiler: waren auf den ersten 3 km noch 5–6 % zu bewältigen, muss man auf den letzten 2 km mit etwa 7 % rechnen.
Bis etwa 500 m hinter dem Kreuz verläuft die Strecke recht kurvig, dann für 1 km fast gerade. Eine letzte Links-Rechts-Links Kombination bringt einen dann auf die 500 m lange Zielgerade.

34 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:26:00 | 12.08.2014
kendo05
Mittlere Zeit
00:27:29 | 29.05.2019
Thomas B
Dolce Vita
00:30:00 | 17.09.2008
SUGI67
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