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Grän (1153 m) Lumberg, Engetal, Achtal

Auffahrten

Von chriku – Die Auffahrt beginnt im Pfrontener Ortsteil Steinach. Wer vom Norden her aus Pfronten-Ried kommt, biegt zwischen dem Gasthof Aggstall und der Pfrontener Käse-Alp rechts in die Achtalstraße ein, wer vom Osten her aus Vils/Reutte (Österreich) kommt, biegt hier dementsprechend links ab.
Eine alternative Einstiegsmöglichkeit, die von Pfronten-Ried kommend eine Abkürzung darstellt, bietet sich ab Pfronten-Heitlern (wem vor lauter Pfrontener Ortsteilen schon der Kopf raucht, der kann sich hier über die 13-Dörfer-Gemeinde informieren): Hier kann in die Kienbergstraße eingebogen werden (der Kienberg selbst liegt auf den ersten Kilometern der Anfahrt rechts über einem). Diese trifft nach etwa einem Kilometer auf die Achtalstraße, die dort die Häuser von Pfronten-Steinach bereits verlassen hat.
Die Straße führt mit sanfter Steigung an der Steinacher Ache entlang nach oben. Auf der gesamten Strecke gibt es selten mehr als fünf Steigungsprozente zu überwinden und wenn doch, dann auch nur geringfügig mehr. Kehren gibt es im gesamten Verlauf keine, nur sanfte Kurven. Anfangs führt die Straße in südwestliche Richtung, nach etwa der Hälfte der Strecke schwenkt sie im großen Bogen in Richtung Südost.
Nach circa sieben Kilometern wird die Grenze zwischen Deutschland und Österreich überfahren und man befindet sich ab sofort auf der Gräner Landesstraße. Linkerhand kann der 1985 Meter hohe Aggenstein erblickt werden. Nach weiteren viereinhalb Kilometern wird dann relativ unspektakulär und fast unbemerkt der höchste Punkt erreicht und es geht die wenigen Meter hinunter ins Tannheimer Tal.

Beschreibung von Droopy:

Die Achtalstraße ist der leichteste Weg, um mit angenehmen Steigungsprozenten ins Tannheimer Tal zu gelangen. Nach subjektiver Wahrnehmung des Autors vielleicht sogar der in der Saison am geringsten verkehrsbelastete, wenn man mal vom Schleichweg über Unterjoch-Schattwald absieht. Das mag sicherlich daran liegen, dass hier keine spektakulären Serpentinen wie am Oberjoch anliegen oder die Trassierung auch nur annähernd so aufregend wie am Gaichtpass wäre.
Trotzdem hat der Anstieg landschaftlich seinen Reiz. Und wer sportlich den nötigen Bums hat, könnte hier durchaus versuchen, die dicke Scheibe bis oben stehen zu lassen. Dazu ist er unvermeidlich, wenn die beiden vorgenannten Pässe schon bekannt sind oder für den, der sinnvolle Rundtouren fahren will.
Die ersten drei Kilometer führen vom Abzweig der B309 in Pfronten aber vorerst nur geradeaus. Erst am Abzweig zum Gasthof Fallmühle muss der geneigte Velolenker etwas mehr Körner investieren. Nachdem die Straße nach etwa 800 Metern die Steinacher Achen quert, ist die Luft aber auch schon wieder raus.
Der Wald weitet sich etwas auf und neben der Fahrbahn taucht ein Radweg auf, den wir aber ignorieren können. Nach einem Andreas Hofer-Gedächtnisschluck aus dem Bidon kann wenig später rechter Hand ein historischer Grenzstein bewundert werden. Wir sind nun im heiligen Land Tirol.
Optisch sieht es so aus, als wäre es das gewesen. Weite Wiesenhänge geben dem Auge hier eine falsche Orientierung. Erst nach den nächsten zwei, drei Kurbelumdrehungen festigt sich der Eindruck, dass es doch noch ein Stück aufwärts geht.
Die Straße zwängt sich nun wieder in ein Waldstück hinein und erreicht sprichwörtlich an der Enge langsam seinen Hochpunkt. Erst hier öffnen sich die endlichen Weiten der werbekräftigen Rennradregion Tannheimer Tal und Grän ist in Sicht. Wer in Richtung Tannheim unterwegs ist, sollte frühzeitig im Dorf nach rechts abbiegen, um auf die gut asphaltierte Velopiste zu gelangen. Richtung Gaichtpass fährt man weiter bis zur B199.
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00:30:00 | 09.06.2017
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00:35:02 | 22.06.2016
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