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Wir freuen uns auf eine normalisierte Rennradreise-Saison 2022! Sie ist möglich dank euch!

Kälbertshausen (337 m) Sportplatz Kälbertshausen

herrlicher Blick ins noch leicht im Morgennebel liegende Neckartal

Auffahrten

Von kletterkünstler – Wir starten am Neckar, u.z. dort, wo die Hauptstraße von der L588 abzweigt. Ersterer folgen wir an der Kirche vorbei ansteigend durch Hochhausen. Schließlich biegen wir links in die Nikolausgasse ab, folgen an der T-Kreuzung der Talstraße nach links und biegen am Ortsende rechts ab. Wer über die Radroute von Haßmersheim angeradelt kommt, kann am Sportplatz auch gleich scharf links fahren, biegt dann an einem Bauernhof rechts ab und erreicht vorbei am kleinen Freibad jene Kreuzung, an der es jetzt weitergeht.
Kurz können wir uns zurücklehnen, dann schon wartet der härteste Abschnitt dieser einsamen Neckarsteige. Das schmale Sträßlein taucht immer wieder unter Bäumen ab, während der Radcomputer auf einer Länge von 500 Metern zweistellige Prozentwerte anzeigt. Trotzdem ist es sehr idyllisch hier. Trotz all der Schinderei sollte man unbedingt mal den Kopf nach links drehen. Die Aussicht wird immer besser, der Neckar verschwindet immer tiefer unter uns.
Nach 1,5 Kilometern können wir einen letzten Blick zurückwerfen, dann tauchen wir über eine lange Rechtskurve (eine Art Kehre) in den Wald ein. Bis hierher haben wir uns mit rund 110 bis 115 Höhenmetern bereits mehr als die Hälfte des zu überwindenden Höhenunterschieds erkraxelt. Der Rest ist also Pillepalle. Der Straßenbelag ist mitunter etwas rau und holprig, stellt bergauf aber kein Problem dar. Bis auf eine kurze Rampe legt sich die Steigung auch nicht mehr allzu sehr ins Zeug. Umso mehr können wir die Ruhe und Einsamkeit im idyllischen Laubwald genießen.
Schließlich flacht die Straße auf dem letzten Kilometer gänzlich ab, sodass wir die knapp 200 Höhenmeter eigentlich nur auf drei Kilometern gewinnen. Am Ende des Waldes treffen wir auf den Sportplatz von Kälbertshausen und die querende L590, der man nach links oder rechts folgen muss, möchte man nicht geradeaus durch Kälbertshausen hindurch fahren, wo es anschließend weiter nach Bargen geht.
8 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:13:32 | 10.10.2021
Mainfränkin
Mittlere Zeit
00:14:20 | 17.10.2021
JuergenClos
Dolce Vita
00:16:24 | 26.09.2017
Karl Stasch
Von kletterkünstler – In Obrigheim, gegenüber von Diedesheim und Mosbach-Neckarelz gelegen, womit also ein Bahnhof in unmittelbarer Nähe vorhanden ist, beginnen wir am Abzweig der Schlossstraße von der Hochhäuser Straße unsere Kletterpartie. Wir unterqueren die B292 und sogleich wird es steil. Kommen wir um den leichten Linksbogen herum, fällt so manchem vielleicht erstmal die Kinnlade herunter. Die Wand, die sich da vor uns auftürmt, schreit gerade zu nach brennenden Waden, Armen und Lungen. In der Spitze sind es rund 18 bis 20 %. Was man hier noch nicht sieht, diese Rampe ist 1,5 Kilometer lang, aber keine Angst, nicht durchgehend so hochprozentig.
Also ran da! Durch ein Wohnviertel Obrigheims geht es schon kräftig aufwärts. Die steilste Stelle aber lauert dort, wo die Schlossstraße nach links zu ihrem Namensgeber, dem Schloss Neuburg, heute ein Hotel und Restaurant, abknickt, und wir der Alten Kälbertshäuser Straße weiter geradeaus folgen. In der folgenden Rechtskurve ausgangs des Ortes werden unter schattenspendenden Bäumen die oben bereits angekündigten 18 bis 20 % erreicht.
Nach hundert Metern geht die Steigung über 12 auf 9 bis 10 % zurück und wir können erst einmal ein wenig durchatmen. Dabei tauchen wir nun in den Wald ein, der aber trotz der schmalen Straße gebührend Abstand zu dieser hält, sodass wir an sonnigen Tagen nicht mit allzu viel Schatten rechnen sollten. Nach 500 Metern mit im Schnitt hohen einstelligen Steigungswerten möchte dann die nächste Steilrampe bezwungen werden. 14, 15, 16 %... da kommt Freude auf, zumal der Straßenverlauf nicht gerade kurvig ist.
Dann aber, nach den bereits angekündigten 1,5 Kilometern ist der Spuk vorbei. Das Sträßlein flacht zunehmend ab. Nach einer kleinen Senke geht es kurzzeitig nochmal etwas steiler bergauf, dann aber haben wir den höchsten Punkt (360 m) am Abzweig zum Finkenhof erreicht. Hier ist der Wald dichter und die Straße leider schlechter. Daher ist Vorsicht geboten, geht es doch jetzt zur L590 abwärts. Etwa 25 Höhenmeter verlieren wir bis dorthin. Links geht es dann nach Kälbertshausen (wo sich am Sportplatz die offizielle Passmarke befindet), rechts wahlweise nach Asbach oder wieder zurück nach Obrigheim.
7 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
Mittlere Zeit
00:20:30 | 16.07.2018
Lutz
Dolce Vita
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5 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
Mittlere Zeit
Dolce Vita
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