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Kalte Küche (699 m) Coburger Pass

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Auffahrten

Von tobsi – Wenn man sich die technischen Werte dieses Anstiegs anschaut, scheint diese Auffahrt nicht unbedingt ein Muss im Schiefergebirge zu sein. Wer das glaubt, dem sei gesagt, dass die Landschaft, in die die Auffahrt eingebettet ist, und die Trassenführung die fehlenden Superlative bei weitem aufwiegen.
Zwar beginnt es aus Gräfenthal relativ unspektakulär. Im Ort unterquert man eine hohe Bahnbrücke, die ein Hingucker ist, danach geht es recht geradlinig an Wiesen und Bäumen vorbei bis zum Abzweig nach Buchbach. Danach wird der Baumbestand dichter und die Trassenführung unruhiger in Form einiger weitgezogener Kurven. Eine erste Kehre stellt sich in den Weg und gibt langsam die weitere Streckenführung frei. Der Blick geht automatisch über den Taleinschnitt hinüber auf die gegenüberliegende Hangseite, wo die Straße quer des Hangs verläuft, über ihr ein heranwachsender, lichter Baumbestand.
Bevor man diesen Abschnitt allerdings befahren kann, ist noch einiges an Weg zurückzulegen. Vorbei am Abzweig hinauf nach Lichtenhain wartet im Talschluss eine weitgezogene Kehre, und nun kommt der vorhin gesehene Abschnitt. Dieser besticht durch freie Sicht auf die kurvenreiche Auffahrt nach Lichtenhain und hinüber auf die Hänge bei Gräfenthal. In einer weitgezogenen Linkskurve wird der wenig bewachsene Bergrücken umfahren, zur Rechten tief unter uns das teils bewachsene Tal.
Auf der anderen Seite des Bergrückens strebt die Straße nun recht geradlinig in Richtung Kalte Küche. Oft im Blick hat man hier die teils bewachsenen, teils kahlen Höhen des Schiefergebirges. So geht ein zwar einfacher, dafür landschaftlich reizvoller Anstieg an einer Kreuzung auf dem Höhenrücken des Schiefergebirges zu Ende.
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Schnellste Zeit
00:18:59 | 21.04.2011
superdickmann
Mittlere Zeit
00:20:15 | 01.08.2015
amme66
Dolce Vita
00:31:46 | 01.08.2020
Mulleibarus
Von Velocipedicus – Zugegeben, gerade einmal hundert Höhenmeter verteilt auf vier Kilometer sind nicht die große Herausforderung. Die Fahrer, die ganz unten im oberfränkischen Haßlachtal in Pressig starten, haben durch das Tettautal dann immerhin schon ca. vierhundert Höhenmeter abgespult, und können hier wenigstens noch einen Highscore mitnehmen.
In Alexanderhütte beginnt es an der großen Weggabelung und wir fahren an den teilweise nicht so ansehnlichen Fabrikbauten vorbei. Von einer Steigung kann eigentlich keine Rede sein, sodass wir zügig in Tettau sind. Dieses wird vollständig durchquert, zentral zweigt der Anstieg zum Sattelpass (Km 1,5) ab.
Hinter Tettau befinden wir uns jetzt in einem grünen Wiesental und die Steigung bleibt gemäßigt. Ab dem Grenzübertritt (Km 2,9) nach Thüringen verstärken sich die Prozente und wir bewegen uns wunderschön am Waldrand entlang den Berg hoch. Im Wald liegt dann, aber nur für zweihundert Meter, der sportlichste Teil der Auffahrt, und die Kalte Küche wird an einem Parkplatz erreicht. Hier muss die Küche aber nicht kalt bleiben, denn ein Imbiss sorgt für Verpflegung.
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