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Krvavec (1423 m)

Krvavec9.

Auffahrten

Von AP – Das Dorf Grad liegt nördlich des Flughafens von Ljubljana, direkt am Südrand der Steiner Alpen. Das Tal der Save weitet sich dort zum ziemlich flachen Laibacher Becken (Ljubljanska kotlina auf Slowenisch), so dass man nur wenig mehr als 100 Hm Unterschied zwischen Ljubljana und dem Alpenrand hat. Steuert man die Steiner Alpen von Ljubljana her an, haben Ortskundige die Wahl zwischen einer Menge von bestens asphaltierten Wirtschaftswegen. Man ist also nicht auf die Hauptstraße über Spodnji Brnik angewiesen, um Grad zu erreichen.
Hinter Grad führt eine Straße nach Štefanja Gora, in dessen Nähe die Talstation der Seilbahn zum Krvavec steht. Man kann über diese Strecke, die bis auf knapp 700 m ansteigt, die Südauffahrt zum Seebergsattel anfahren. Dies nur zur Information, der Weg zum Krvavec biegt direkt hinter Grad von der Straße zur Seilbahn in den Bergwald ab. Ausgeschildert ist dort Ambrož pod Krvavcem.
Der Anstieg macht keine Kompromisse und geht sofort in die Vollen. Die ersten beiden Kilometer haben einen Schnitt von 11 % Steigung. Würde dieser Schnitt bis oben durchgehalten, hätte man es beim Krvavec mit einem Anstieg der wirklich herben Sorte zu tun. Hat man aber nicht: Am Ende des zweiten Kilometers flacht die Straße ab und man muss links abbiegen, wieder in Richtung Ambrož pod Krvavcem. Geradeaus führt die Straße weiter über Šenturška Gora nach Kamnik.
Hinter der Kreuzung steigt die Straße nur noch kurz an und fällt für über einen halben Kilometer in eine offene Wiesenlandschaft ab. In einer markanten Kurve steht eins der typisch slowenischen Holzgerüste, mittels derer vermutlich Heu getrocknet wird, und von dort an legt die Steigung wieder zu. Auf den folgenden Kilometern passiert man zwei Weiler, in denen keine verwitterten Gemäuer zu finden sind, sondern teils nagelneue Einfamilienhäuser. Das letzte Dorf vor der Skistation, Ambrož pod Krvavcem, wird nicht durchquert, vielmehr führt die Straße erst unterhalb und dann oberhalb, nun wieder im Wald, an der Ortschaft vorbei.
Hat man auf dem neunten Kilometer das Dorf hinter sich gelassen, macht die Straße eine Kurve nach links und klappt für ein paar hundert Meter steil nach oben. Diese Rampe mit einer Steigung um die 15 % herum kommt unverhofft und ist die härteste Prüfung der gesamten Strecke.
Der Rest der Auffahrt ist dann aber kein Problem mehr. Leider erlaubt der dichte Wald wenig Ausblicke Richtung Ljubljana. Sobald die Steigung nachlässt, ist der Parkplatz auf der Planina Jezerca nicht mehr weit, der für Rennradfahrer das Ende der Auffahrt darstellt. Obacht vor dem Viehrost, der kurz vor dem Parkplatz in die Straße eingebaut ist!
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01:13:16 | 05.09.2018
Cora
Dolce Vita
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