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Nollendorfer Pass (702 m) Nakléřovský průsmyk

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Rennradreisen von quäldich.de

quäldich-Rennradreise zum Nollendorfer Pass

quäldich.de bietet eine Rennradreise am Nollendorfer Pass an. Hauptsache bergauf!

Zum Beispiel Erzgebirge & Stoneman Miriquidi vom 19.08. bis 22.08.2021

Auffahrten

Von StefanDD – Die hier beschriebene Auffahrt beginnt nördlich des Erzgebirgskamms auf deutscher Seite, im Ort Hellendorf. Hierhin gelangt man am Besten über eine ca. 15 km lange Anfahrt ab Pirna durch das Bahratal. Wer es steiler mag, sollte die Anfahrt von Süden wählen, da hier die Abbruchkante hin zum böhmischen Becken auf den Radler wartet. Die Auffahrt hat eine gute bis sehr gute Asphaltqualität und sehr moderate Steigungswerte von durchschnittlich gerade einmal knapp vier Prozent.

In Hellendorf beginnt die Auffahrt auf ca. 390 m Höhe an der Kreuzung der Straßen S 171 und S 173. Recht flach – und an Wochenenden mit teils viel Verkehr (Grenztourismus) – verläuft die Straße Richtung Ortsausgang. Nach Passieren dessen führt die Straße leicht ansteigend zum Grenzübergang, der nach ca. einem Kilometer erreicht ist.
Der erste Ort auf tschechischer Seite ist Petrovice (Peterswalde), der sich auf die nächsten ca. 5 km hinzieht. Die Straße steigt hierbei stetig leicht an (4–7 % Steigung, einige flache Passagen), immer umrahmt von tschechischen und asiatischen Händlern, die ihre Ware feilbieten und einer riesigen Anzahl an Kneipen. Nach ca. 5 km biegt links die Straße nach Tisa ab (berühmt für die Felslandschaft Tiské stěny/Tissaer Wände), wir bleiben jedoch auf der geradeaus verlaufenden Straße. Die ersten 150 Höhenmeter sind geschafft.
Nach ca. 300 Meternm gabelt sich die Straße. Links verläuft die steil ansteigende Ortsumfahrung, daher hält man sich besser rechts auf der immer noch um ca. 5 % ansteigenden Straße durch den Ort. Etwa bei Kilometer 7 biegt kurz vor dem Ortsausgang rechts die Straße nach Krásný Les (Schönwald) ab, wir bleiben aber weiter auf der geradeaus führenden Straße.
Am Ortsausgang fahren wir nun wieder auf die beschrieben Ortsumgehung. Die Strecke verläuft nun im Wald. Der Verkehr ist hier vernachlässigbar gering. Der Asphalt ist ganz frisch und es geht für ein paar hundert Meter ganz leicht bergab. An der Autobahnauffahrt Petrovice vorbei geht es nun in die Schlusssteigung, welche wieder zwischen 4 und 7 % steil ist.
Nach etwa zwei Kilometern lichtet sich der Wald, und das vermeintliche Ende der Auffahrt kommt ins Blickfeld. Diese erste Welle ist jedoch nicht der höchste Punkt der Strecke, dieser wird erst bei einer zweiten Welle ca. 500 Meter später erreicht. Trotzdem lohnt sich bereits hier ein Stopp, denn die baumfreie Landschaft lässt grandiose Blicke auf die umgebenden Berge und Täler zu. Wie gesagt, der höchste Punkt der Strecke wird an der nachfolgenden Welle auf einer Höhe von 706 Metern erreicht. Ziemlich unspektakulär: kein Schild, keine Markierung.
Daher fährt der Radler meist gleich weiter, nun schon bergab. Nach weiteren 500 Metern ist der Ort Nakléřov (Nollendorf) erreicht. Eine kleine Kneipe, die sich geschichtsbewusst u Napoleona nennt, fällt ins Auge. Angeblich hat hier schon Napoleon übernachtet, wenngleich dies das äußere Antlitz nicht so recht glaubhaft wiedergeben mag. An dieser Stelle ist an der Kreuzung mit der einbiegenden Straße von Krásný Les (Schönwald) die Überfahrt beendet.
30 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:20:59 | 18.05.2016
robert89
Mittlere Zeit
00:26:04 | 28.06.2014
robert89
Dolce Vita
00:33:35 | 08.04.2018
HennyBee
Von StefanDD – Von Süden her bietet sich für alle, die von Ústí nad Labem aus den Erzgebirskamm queren wollen, die hier beschriebene Südostauffahrt an. Wie bei allen weiteren Erzgebirgspässen ist die Südseite des Gebirges um einiges steiler als die Nordseite. Für alle, die nicht immer den Elberadweg nutzen wollen, um vom Böhmischen Becken nach Dresden zu kommen, ist dies auf jeden Fall eine Alternative.
Da es von Ústí nad Labem kommend mehrere Auffahrtsmöglichkeiten gibt, die am Anfang auch nicht sonderlich steil sind, soll die hier beschriebene Auffahrt erst an der Kreuzung der Straßen 13 und 528 nahe der Ortschaft Ždárek beginnen. Beim Start auf ca. 420 Metern wird die Autobahn D8 überquert, wobei sich die Steigungsprozente noch im einstelligen Bereich befinden. Nach etwas mehr als 500 m wird die kleine Ortschaft Kninice erreicht. Die Steigung ist immer noch recht angenehm, zumindest bis man die erste leichte Linkskurve erreicht hat.
Von hier an nehmen die Steigungsprozente stetig zu und pendeln sich dann um die zehn Prozent ein, wobei in der Spitze auch ein paar mehr Prozente dabei sind. Auch nach dem Ortsausgang bleiben die Steigungswerte erhalten. Die Landschaft ist meist recht offen, links und rechts säumen Felder und angrenzende Wälder die Straße.
Nach ca. 1,8 Kilometern ist auf etwa 550 m Höhe die Kreuzung mit der Straße 248 erreicht. Hier hält man sich rechts, natürlich immer bergauf. Die Straße führt jetzt durch einen Wald, wobei die Steigung im Bereich einer nun folgenden Serpentine zunächst kurz abnimmt. Das kurze Verschnaufen braucht es auch, um die Reststrecke von ca. zwei Kilometern zu überwinden. Es wird wieder stetig steiler, die Steigung bringt es im Schnitt auf ca. zehn Prozent.
Nach einem halben Kilometer deutet sich eine Rechtskurve an. Wer hier jedoch eine Serpentine erwartet, liegt falsch. Die Straße wurde relativ geradlinig und kostengünstig nach oben geführt, was entsprechende Steigungsspitzen nach sich zieht. Kurz nach dieser letzten Kraftanstrengung geht es noch etwas bergauf, bis sich der Wald öffnet und den Gebirgskamm freigibt.
In den meisten Karten wird dieser Punkt, kurz bevor die Straße leicht abfällt, als Passmarke angegeben. Der eigentliche Hochpunkt liegt aber etwa 500 m weiter, bereits nach der Ortschaft Naklerov. Die Steigung ist hier aber weniger steil, so dass man dann auch relativ entspannt auf den Aussichtspunkt auf der Passhöhe zufahren kann.
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