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Portella Zilla (1170 m)

P1030064.

Auffahrten

Von Cinz – Die Beschreibung des Anstiegs beginnt im Norden in Mazzarà Sant’Andrea, dem Ende der Abfahrt von der Portella Mandrazzi. Man folgt auf den ersten 1,5 Kilometern der SS 100 flach durch Anbaugebiete mit Gemüse und Zitrusfrüchten, überquert den Torrente Mazzarà und biegt einen halben Kilometer später links auf die SP 110 ab.
Mit angenehmen vier bis sechs Steigungsprozenten werden in zwei Stufen mit kleinen Flachstücken und Abfahrten Campogrande sowie Basico erreicht, von wo aus sich die Straße bis zur Passhöhe mit regelmäßigen zwei bis drei Steigungsprozenten weiterzieht. Ideal also, um im Frühjahr die Beine bergwärts auf dem schmalen, kaum befahrenen Sträßchen einzufahren.
Unterwegs lohnt sich ein Kaffeehalt in Montalbano Elicona nicht nur der Burganlage wegen. Über die zurückgelegte Strecke präsentiert sich der Ausblick über das weit untenliegende Meer und die Äolischen Inseln, bergaufwärts zur waldigen Kette der Nebrodi. Unten säumten Schaf-, Rinder- und Pferdeweiden den Weg.
Ab 900 m Höhe taucht man nun nach und nach in den Wald ein. Gut drei Kilometer vor der Passhöhe befindet sich links am Straßenrand eine von den Einheimischen sehr geschätzte Trinkwasserquelle, wo man die Trinkflaschen füllen kann. Oben angekommen, thront vor einem der (meist friedlich ruhende) Buddha namens Ätna.
Wählt man die beschriebene Strecke als Abfahrt, ist wegen den wechselnden Lichtverhältnissen und dem teilweise buckeligen Belag vor allem im mittleren Teil Vorsicht geboten! Zwei weitere Abfahrtsmöglichkeiten bieten sich nach Erreichen der Portella Zilla in südlicher Richtung an: Entweder man biegt kurz nach der Passhöhe links talwärts ab in Richtung Roccella Valdemone und Moio Alcantara oder man fährt geradeaus weiter und erreicht nach einem weiteren kleinen Aufstieg auf der folgenden Höhenstraße gut fünf Kilometer später die SS 116. Südwärts führt die SS 116 von dort nach Randazzo, nordwärts über den Passo dello Zoppo nach Floresta und Capo Orlando. Unmittelbar an der Abzweigung gelegen ist die Trattoria Don Santo für den großen Hunger sehr zu empfehlen.

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Von Cinz – Von Süden her beginnt das Passsträßchen zur Portella Zilla in Moio Alcantara, einem 800-Seelen-Flecken am Oberlauf des Flusses Alcantara, der das weite Tal zwischen Ätna und Nebrodi in Richtung Giardini Naxos entwässert. Moio Alcantara liegt auf 530 m Höhe, der Aufstieg zur Passhöhe ist von dieser Seite also deutlich kürzer und weniger hoch.
Ausgangs des Dorfes wählt man am Kreisel die SP2 in Richtung Roccella Valdemone. Auf den ersten zwei Kilometern steigt die Straße kaum spürbar an und führt schnurgerade durch das mit Gemüseäckern und Baumkulturen bebaute, fruchtbare Schwemmland am Fuss der Nebrodi. Kaum hat man den Alcantara erreicht, macht sie einen weiten Bogen nach rechts und windet sich am Hang entlang anfänglich mit zwei, später drei, vier, maximal fünf Steigungsprozenten gemütlich dem Bergdörfchen Roccella Valdemone entgegen, welches von weitem sichtbar auf einem Sporn der Nebrodi liegt.
Eingangs des Dorfes folgt man dem Schild in Richtung Montalbano und umfährt den Ortskern oben in einem kurzen ruppigen Auf- und Abstieg. 60 Höhenmeter gibt man preis, bis das nun schmalere Sträßchen wieder ansteigt und bei Kilometer 10 rechts in ein enges, steiles Seitental einbiegt. Der weitere Straßenverlauf ist von unten auf dem nächsten Kilometer kaum auszumachen. Mit zuerst moderaten, dann deutlich höheren Steigungsprozenten biegt man 70 Höhenmeter später in das nächste Seitental ein.
Flach bis leicht ansteigend durchfährt man versteckte Wald- und Weidegebiete bis zum Beginn des Schlussanstiegs. Die Windräder, die den Kamm westlich und östlich der Portella Zilla säumen, sind nun schon gut zu erkennen. Unterbrochen von einem kleinen Flachstück erreicht man in zwei wunderschönen waldigen Rampen à sieben bis zehn Prozent Steigung nach vier Kilometern und gut 300 Höhenmetern die Kreuzung mit der SP 110. Dieser 200 Meter flach in Richtung Montalbano folgend überquert man die Portella Zilla an der Abbiegung der SP 115, welche dem Kammverlauf folgend rechts wegführt.

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