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Razvršje (1545 m) Keesgässepass

IMG E6443.

Auffahrten

Von Flugrad – Zwischen montenegrinischem Zoll und der Tara-Grenzbrücke zweigt unser unscheinbares Sträßchen ab. Wegweiser Richtung Crkvicko Polje, diversen Kanu-Verleihstationen und zum Kloster Zagradje weisen in unsere Richtung. Das einspurige Sträßchen führt am südlichen Hang der Taraschlucht flussaufwärts entlang, rasch an Höhe gewinnend. Nach 2 km zweigt spitzwinklig die Stichstraße zum Kloster Zagradje ab. Wir fahren weiter geradeaus und erreichen den ersten Absatz nach gut 3 km. Durchschnittlich 8 % Steigung, mit Spitzen bis 12 %, hat diese erste Rampe aufzuweisen.
Nun können wir uns auf einem Flachstück bis Kilometer 5,5 erholen. Nach links Richtung Tara hinunter geht es zu diversen Kanueinsatzorten und Zeltplätzen. Wir halten uns leicht rechts, über uns thront eine mächtige Felswand, und der Käs ist alles andere als gegessen. Für gut einen Kilometer geht es nun wieder knapp zweistellig am Talhang hoch bis zu einer unmittelbar an der mächtigen Felswand gelegenen Spitzkehre. An dieser Felswand entlang arbeiten wir uns nun Richtung 1000 m-Höhenmarke vorwärts, mit schönen Blicken in die nun schon tief unter uns fließende Tara und ins benachbarte Bosnien-Herzegowina.
Bei Kilometer 8,5 haben wir das wellige Hochplateau erreicht, auf dem Crkvicko Polje liegt. Kurz bevor es in eine kleine Senke Richtung Ortskern geht, zweigt nach rechts ein asphaltierter Weg ab, der einen qdtp-Track aufweist. Auch wenn dieser später wieder auf unser Sträßchen zurückführt, dieser Weg wird  zur Schotterpiste unbekannter Qualität. Wir gönnen uns also die kurze Zwischenabfahrt und gleich anschließend den Aufstieg an Kirche und Friedhof vorbei ins Dorfzentrum – wenn man bei den wenigen Häusern von so etwas sprechen kann.
Vor uns liegt ein dicht bewaldeter Höhenzug, da müssen wir hinauf. Lange ist unser Sträßchen auf dem Abschnitt nach dem Dorf noch nicht asphaltiert, dafür jede der zahlreichen Rampen sorgfältig beschildert. 10 %, 12 %, 14 %, so lauten die Ansagen, und sie liegen nicht so weit daneben! Von Kilometer 11 bis Kilometer 16 geht das so.
Dann haben wir eine Art Zwischenpasshöhe erreicht, immerhin schon auf 1448 m Höhe gelegen. Überwiegend im Wald verlieren wir auf einer 5 km langen Abfahrt knapp hundert Höhenmeter, zwischendrin mündet von rechts der erwähnte getrackte Weg wieder in unsere Straße, allerdings als ziemlich grobe Schotterpiste. Wir befinden uns nun auf einer ca. 1300 bis 1400 Meter hoch gelegenen Karst-„Ebene“, mit einer unglaublichen Menge von Dolinen versehen, dahinter sich das mächtige Durmitor-Gebirge erhebend. Phantastisch! Verstreut liegende Gehöfte zeugen von Weidewirtschaft.
Neun wellige Kilometer lang können wir Straße und Landschaft genießen, dann erreichen wir wieder ein größeres Laubwaldgebiet, mit der finalen Steigung. Vierhundert Meter vor der Passhöhe trifft von links herauf die Südostauffahrt aus Nedajno, der Susica-Schlucht und Zabliak (über den Stulac sedlo) auf unsere Straße. Die Passhöhe liegt ohne Ausblick noch im Wald, es lohnt sich daher, noch einige Meter weiter in Richtung Trsa zu fahren.
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Von Flugrad – Wer vom Stulac sedlo her über Crna Gora kommend auf steil abfallender Straße in der Susica-Schlucht gelandet ist, findet einen unter Umständen abhanden gekommenen See, ein auch unter Umständen geschlossenes Wirtshaus und eine weiterführende Straße vor, die an Steilheit der gerade erst beendeten Abfahrt nichts schuldig bleibt – nur halt bergauf!
Heißt: Gleich hinter dem schmalen Talboden geht es mittels sechs Kehren und Steigungsspitzen von 18 % wieder aus der Schlucht heraus auf die Hochebene von Nedajno. Oben sollte man sich einen Stopp am Schluchtrand gönnen, um die Dimensionen dieser oft wasserlosen Schlucht zu erfassen. Wir sind fast exakt auf gleicher Höhe wie die gegenüberliegende Hochfläche von Crna Gora.
Auf den folgenden welligen drei Kilometern durchqueren wir das auf der Hochfläche liegende 15-Einwohner-Dorf, das immerhin ein sehr gutes, sehr gastfreundliches Gasthaus/Pension zu bieten hat, das Guesthouse Nedajno. Hinter Nedajno, am Rand der Hochebene, erwartet uns ein etwa ein Kilometer langes Steilstück, zwischen Dolinenlöchern und Waldrand. Ein Flachstück führt in den Laubwald, dann geht es wieder steiler hoch bis zur Einmündung in die Nordauffahrt und weiter zur Passhöhe.
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Von Flugrad – Trsa hat, wie das benachbarte Nedajno, ein Gasthaus mit Pension zu bieten. Von der Westauffahrt zum Durmitor sedlo ab dem Piva-Stausee zweigt im Ort das Sträßchen ab, das von Süden über den von dieser Seite  allenfalls Kackwellenqualität zu bieten hat,  aber den Einstieg zur Stulac sedlo-Passstraße darstellt oder wieder in die Tara- und Piva-Schlucht hinunterführt.
Der erste Kilometer führt flach um die Kapelle des Dorfes herum, dann steigt die Straße doch noch bis zum Waldrand mit bis zu zehn Prozent an. Im Wald bleiben noch ca. fünfhundert Meter bis zur Passhöhe.
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