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Štulac sedlo (1957 m)

Zabljak.
Rennradreisen von quäldich.de

quäldich-Rennradreise zum Štulac sedlo

quäldich.de bietet eine Rennradreise am Štulac sedlo an. Hauptsache bergauf!

Zum Beispiel Montenegro-Rundfahrt vom 03.09. bis 11.09.2022

Auffahrten

Von majortom – Wir starten unsere Auffahrt in der tief eingeschnittenen Sušica-Schlucht, an der Brücke über den gleichnamigen Bach, der übrigens auch gerne mal versiegt ist. Irgendwie muss man natürlich hierher kommen, und so hat man entweder aus dem Westen von Nedajo oder aus Osten vom Štulac sedlo kommend eine steile Abfahrt über enge Serpentinen auf den Grund der Schlucht hinter sich. Wie dem auch sei, von hier aus gibt es nur eine Möglichkeit: bergauf. Zum Štulac sedlo wählen wir also die Auffahrt rechts des Tals.
Die Auffahrt spielt nun mit offenen Karten. Sogleich schnellt der Steigungsmesser in die Höhe und pendelt sich irgendwo im deutlich zweistelligen Bereich ein. Auf den ersten beiden Kilometern, wenn wir der schmalen Straße folgen und uns dabei den Abhang zwischen Wald und Felswänden hinauf winden, bleibt es durchgängig steil. Dazu kommt, dass die Steigung sehr unregelmäßig ist.
Erst mit einer Abfolge von raschen Serpentinen auf dem dritten Kilometer lässt die Steigung graduell immer weiter nach, und wir gelangen schließlich auf die Hochebene oberhalb des Sušica-Tals. Das ist dann auch der wohl schönste Abschnitt der Auffahrt. Links sieht man die Schlucht als tiefen Einschnitt im Gelände, jenseits der Schlucht die verstreuten Häuser der Siedlung Nedajno, und man mag kaum glauben, dass man gerade in die Schlucht hinein- und wieder hinaufgefahren ist. Vor uns deutet sich die Tara-Schlucht als noch tieferer Einschnitt im Gelände an. Und man sieht bereits den Gipfel des Štulac und kann erahnen, wie sich die Passstraße hoch über uns an den Bergkegel schmiegt. Das bedeutet, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben. Zunächst einmal erreichen wir jedoch einen ersten Hochpunkt bei Kilometer 5.
Nach einer sanften Zwischenabfahrt steigt die Straße dann ab Kilometer 7 wieder an. In einer Rechtskehre zweigt links die Straße in das Dorf Mala Crna Gora ab. Wir halten uns hier jedoch rechts in Richtung Zabljak. Auf dem Papier ist nun der Löwenanteil der Arbeit erledigt, doch auch das verbleibende Stück erfordert noch einen enormen Krafteinsatz. Das liegt daran, dass die Straße weiterhin extrem unregelmäßig trassiert ist. Flachstücke und fiese Rampen von 15 % oder mehr wechseln sich ständig ab, und es ist unmöglich, einen angenehmen Rhythmus zu finden.
Etwas regelmäßiger wird es ab Kilometer 11, wenn der Hang des Štulac mittels einiger Serpentinen erklommen wird. Doch wir können uns freuen: Nicht nur flacht auf dem finalen Kilometer die Straße deutlich ab, wir sind nun auch direkt oberhalb der Tara-Schlucht unterwegs und können auf der linken Seite spektakuläre Ausblicke genießen.
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01:20:47 | 09.08.2019
Nerini Abano
Dolce Vita
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