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Sonnenberg (Kortsch) (1624 m) Außereggen, Schlanderer Sonnenberg

IMG 4524.

Auffahrten

Von Uwe – Egal, ob von Allitz kommend oder aus Richtung Schlanders vom Kreisverkehr an der SS38, treffen wir in der Ortsmitte von Kortsch auf einen unscheinbaren, steilen Abzweig Richtung Norden, der zunächst über ein Stück Pflasterweg recht steil startet. Schon bald kommen wir in lichten Baumbestand, in dem sofort die stark kurvenreiche, schmale Straße bocksteil wird. Auf den ersten ca. drei Kilometern gibt es auch keine nennenswerten Erleichterungen und laut Profil liegt das Steigungsmaximum bei gut 18 %.
Wunderschön ist es hier zwar, aber in der Auffahrt ist man vielleicht so sehr mit sich selbst und dem hüpfenden Vorderrad beschäftigt, dass man das nicht so richtig genießen kann. Leider ändert sich auch später in der Abfahrt nicht viel daran, da die Strecke auch in der Abfahrt sehr anspruchsvoll ist.
Bald schwenkt unser Weg Richtung Schlandrauntal, welches wir aber nicht befahren können und in einer Kehre wieder verlassen. Nun ändert sich die Umgebung wieder dahin, dass wir jetzt weite Blicke über den Vinschgau genießen können und im näheren Bereich an sehr steilen Hanglagen gepflegte Wiesen und Weiden mit Bauernhöfen sehen. In einer Passage mit einigen Kehren fahren wir an einem blitzsauberen, neu durchrenovierten Bauernhof vorbei. Im folgenden etwas flacheren Abschnitt fahren wir einen sehr weiten Bogen am grünen Steilhang entlang, und wer mit einem Karten-GPS unterwegs ist, sieht vielleicht schon längere Zeit den Weg im Display, den man ein gutes Stück höher wieder am Hang zurück kommt.
Das Ziel der Strecke ist zwar völlig unspektakulär und noch dazu nicht am Kulminationspunkt gelegen, der nämlich mit 1666 m Höhe bei Kilometer 8,4 ab Kortsch liegt, aber trotzdem ein gewisses Kuriosum, denn am letzten Haus am Weg am Asphaltende steht die Aufschrift Volksschule. Laut Aussage einer Bewohnerin des letzten Hauses war die Schule früher einmal der „Nabel der Welt“ und als Schulhaus für die Bildung der Einwohner des gesamten dünn besiedelten Hanges zuständig. Wie hart das Leben hier oben heute noch sein mag und wie viel härter es vielleicht früher einmal war, kann man sich als Gast in der Gegend kaum vorstellen. Aber dass die Leute hier oben eine besondere Heimatverbundenheit haben, kann man ihnen nicht verdenken.

Wie schon oben erwähnt, ist die Abfahrt sehr anspruchsvoll! Steil, schmal, kurvenreich, stellenweise schmutzig, viele Wasserablaufrinnen in üblem Zustand.

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