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Pässe im Pinzgau

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Regionsbeschreibung

Von xandi37einhalb – Der Pinzgau, unendliche Weiten, ...
Nein, das ist der falsche Anfang, so kann die Beschreibung meiner Heimat nicht beginnen.

Der Pinzgau ist einer der fünf Gaue des Landes Salzburg, der Name kommt von den Binsen, die früher am Ufer der unregulierten Salzach zu finden waren. Geografisch kann man den Pinzgau folgendermaßen beschreiben: Er umfasst das obere Salzachtal bis zur Einmündung der Gasteiner Ache bei Lend und das obere Saalachtal bis zum Steinpass kurz nach Unken, jeweils inklusive der Seitentäler. Daraus ergibt sich ein riesiges Gebiet von mehr als 2640 km². Damit ist der Bezirk Zell am See, der deckungsgleich mit dem Pinzgau ist, der drittgrößte Bezirk Österreichs.
Im Süden gehören Teile der Hohen Tauern zum Pinzgau, weitere Gebirge, die zumindest teilweise im Pinzgau liegen, sind die Kitzbühler Alpen, die Dientner Berge, die Leoganger- und die Loferer Steinberge sowie das Steinerne Meer.
Hauptstadt des Pinzgaus ist Zell am See, eine malerische Kleinstadt, die eingezwängt zwischen Zeller See und dem Berg Schmittenhöhe (1958 m) ein klassisches Postkartenbild abgibt.
Der Pinzgau ist eine eher rauhe Gebirgsgegend, in der die Winter öfter Mal ein wenig länger dauern, ganz besonders, seit der Skitourismus diese Gegend erobert hat. Auch der Sommertourismus ist in dieser Gegend sehr stark. Der Fremdenverkehr ist die wichtigste Einnahmequelle der Region, auch wenn es vereinzelt Industriebetriebe gibt.
Dank der vielen Gebirge ist der Pinzgau jedoch auch ein Eldorado für jeden Bergfahrer, denn sobald man die Haupttäler verlässt, geht’s bergauf. Der bekannteste aller Pinzgauer Anstiege ist selbstverständlich die Großglockner-Hochalpenstraße zum Hochtor, welches die Grenze zu Kärnten darstellt. Die höchste mit dem Rennrad erreichbare Erhebung ist die Edelweißspitze mit 2571 m Höhe, erreichbar über eine Stichstraße vom Fuscher Törl weg. Der Glockner ist zwar der bekannteste Anstieg, aber es gibt noch so viele wunderschöne Anstiege, die es wert sind, entdeckt und gefahren zu werden. Als weiterer sehr bekannter wäre der Gerlospass zu nennen, der die Grenze zu Tirol und dem Zillertal darstellt. Aber auch das Doppel aus Filzen- und Dientner Sattel – hier verläuft die Grenze zum Pongau – verdient sich eine genauere Betrachtung. Als absolute Rabiatperle kann der sagenumwobene Hirschbichl gelten, der teilweise mit Steigungswerten jenseits der 20 % aufwarten kann. Aber es gibt auch noch viele weitere Möglichkeiten, sich dem Motto „Hauptsache bergauf“ hinzugeben.
Für Entdecker ist hier noch ein sehr sehr großes Betätigungsfeld gegeben, da die unzähligen Straßen hoch zu den Bergbauernhöfen auf ihre Befahrung warten. Besonders auf den Sonnenseiten der Täler ergeben sich hier schier endlose Möglichkeiten, sich zu quälen.
Alles in Allem ist der Pinzgau eine wunderbare Raddestination, und wenn man die ganz großen Namen außen vor lässt, hat man in den Anstiegen auch kaum mit Verkehr zu kämpfen.
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quäldich-Rennradreise in den Pinzgau

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Zum Beispiel Monumente der Ostalpen vom 21.-28.08.2021