Breitenfeld (1764 m)

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Breitenfeld (1764 m)
Turren, Dundel

Alpen, Zentralschweiz, Berner und Luzerner Voralpen, Obwalden.
Ausblick aus der Anfangsrampe
Breitenfeld ist der Name einer Alp an der Ostseite des 2205 m hohen Höch Gumme an der südlichen Grenze des Kantons Luzern. Die hinaufführende Bergstraße passiert den Weiler Dundel, der auch nur gerade aus ein paar Alphütten besteht.
Im Winter wird hier Ski gefahren, das bekannte Brienzer Rothorn ist nicht weit. Eine Seilbahn führt auch unten am Lungernsee startend bis auf etwa 2000 m hoch. Der Lungernsee selbst ist vor Jahren in die Schlagzeilen geraten, da darin bei sehr niedrigem Wasserstand ein Fass mit einer einbetonierten Leiche gefunden wurde. Den dummen Übeltätern, die offenbar ihr Opfer für ewig verschwinden lassen wollten, war scheinbar nicht bekannt, dass der Lungernsee ein Stausee ist, der zeitweise praktisch leer ist. Ein gefundenes Fressen für die Regenbogenpresse.
In Lungern selbst beginnt die letzte Rampe des Brünigpasses der viel befahren und wenig lohnend ist. Wesentlich schöner, aber auch wesentlich anspruchsvoller präsentiert sich da die Auffahrt nach Breitenfeld. Wer sämtliche Körner verbrennen will, der kann sich in der massiven Anfangsrampe nach Dundel problemlos den Rest geben.
Für die Beschreibung danken wir tortenbäcker Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Westauffahrt von Diesselbach8,6 km1058 HmSchön: 5 SterneHart: 5 Sterne

Westauffahrt von Diesselbach  8,6 km / 1058 Hm Schön: 5 Sterne Hart: 5 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westauffahrt von Diesselbach
Gestartet wird bei der Seilbahn-Talstation in Diesselbach nahe Lungern auf 700 m. Die Wichelstrasse führt ab hier nach Dundel. Richtig gelesen – Dundel. Tönt lächerlich. Doch die Lächerlichkeit hat ein schnelles Ende, denn die Straße beginnt gleich mächtig zu steigen. Wenn man nicht dreifach oder kompakt unterwegs ist, dann sollte man zumindest geübt im Beinpressen sein. Der Schreibende war froh um 30/23, auch damit mussten diverse Abschnitte stehend bewältigt werden.
Der Wechsler wird im folgenden 680 Hm umfassenden Kernstück geschont, denn Schaltvorgänge drängen sich wahrlich nicht auf. Der etwas ruppige Betonplattenbelag trägt zusätzlich zur Härte bei. Flachstücke gibt es keine, und es ist konstant steil. Die durchschnittliche Steigung beträgt knapp 15 %! Es handelt sich sicher um eine der bittersten Rampen der Schweiz. Immerhin gibt es keine unmenschlichen Ausreißer nach oben: Die 20 % werden wohl nicht überschritten.
Ist diese Monsterrampe dann überwunden, wird es relativ flach, und man erreicht nach einigen Metern die Alp Dundel. Die Seilbahn-Mittelstation Turren ist dann nur noch ein Steinwurf entfernt. Bis hierhin war die Aussicht mittelmäßig, denn man fährt häufig im Wald, ein paar Mal erhascht man dennoch schöne Ausblicke Richtung Lungernsee, Engelhörner und Wetterhorn.
Hat man bis Dundel überlebt, dann kann man zur Kür schreiten. Es bleibt zwar sportlich, aber doch nicht mehr ganz so krass. Und ein paar hundert Meter nach der Seilbahnstation kommt die üppige Belohnung für die Mühen. Man fährt auf einem Bergrücken nach oben, mit gigantischer Aussicht in alle Richtungen. Im Norden sieht man bis zum Stanserhorn bei Luzern. Im Osten erkennt man die flankierenden Berge des Grimselpasses und im Süden die majestätischen Berner Alpen. Und weit und breit gibt es keinen störenden motorisierten Verkehr. Dieses sensationelle Stück Bergstraße ist ein kleines Juwel, denn es kombiniert Steilheit, Schönheit und Einsamkeit. Unbedingt zu empfehlen!
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Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.TicinoBergler46 Mail an Absender1 h 16 m 00 s29.09.2011
tortenbäcker Mail an Absenderohne Zeit08.07.2009
kletterkünstler Mail an Absenderohne Zeit14.08.2009