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Col de Bussang (731 m)

Ost - auch nette Kehren .

Auffahrten

Von AP – Der schlimmste Teil der Strecke ist der erste halbe Kilometer hinter dem Ortsausgang von Urbès, weil die N66 dort ziemlich gerade verläuft und zum Teil dreispurig ausgebaut ist, was die Autofahrer veranlasst, tüchtig aufs Gas zu drücken. Gleichzeitig ist dies auch mit etwa 7 % Steigung der steilste Teil der Auffahrt.
Schon bald aber erreichen wir die erste von 6 Serpentinen, die Straße flacht ein wenig ab und führt in den Wald hoch. Der folgende Streckenabschnitt ist im Grunde genommen recht schön anzuschauen, da die Serpentinen dicht übereinandergeschichtet sind.
In der letzten Serpentine geht es nach links weg zu einem Kriegerdenkmal, wir fahren aber weiter auf der N66 und gelangen in ein Hochtal, in dem die Steigung noch mal zurück geht. Am nördlichen Berghang ist ein ganz beachtlicher Erdrutsch zu bestaunen. Bei Kilometer 5 passieren wir ein Haus, in dem Hundewelpen zum Verkauf angeboten werden. Wer also einen treuen Begleiter sucht, sollte dort einmal vorstellig werden. Kurz vor Schluß führt die Straße an einem Hotel vorbei und zieht ein letztes Mal für ein paar Meter an.
11 Befahrungen Befahrung eintragen
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Mittlere Zeit
00:19:30 | 23.05.2008
schille
Dolce Vita
Von bruchpilot – Die Zahlen sagen eigentlich schon alles - hier kann man es ganz kurz machen.
Die N66 (welche immerhin als Europastraße ausgewiesen ist und neben der Route über den Col du Bonhomme den Haupttransitweg über die Vogesen bildet) führt von Bussang (auf ca. 600 m Höhe) als dreispurig ausgebaute Rennbahn ziemlich schnörkellos hinauf zum Col. Die netten Kehren, welche dem todesmutigen Aspiranten bei der Auffahrt über die Ostseite wenigstens ein gewisses Pass-Feeling vermitteln können, fehlen hier. An einer Stelle wird ein Seitental auf einer ziemlich hohen Brücke überquert.
Mein Tipp: Wenn Ihr irgend könnt, lasst es bleiben! Wenn es nicht anders geht, biegt wenigstens am Ortsausgang von Bussang hinter der Moselbrücke links ab und folgt der Beschilderung Les Sources/Source de la Moselle. Diese Straße verläuft zunächst fast eben bis in den Talschluss und steigt dann ab der Ortschaft Les Sources etwas steiler (ca. 8 %) an zur hübsch angelegten Moselquelle. Nicht oft kann man die Quelle eines großen europäischen Flusses (oder was auch immer als solche definiert wurde) mit dem Rennrad anfahren. Direkt danach zweigt links die Straße zum Petit Drumont ab, bevor unser Passaufstieg unmittelbar danach wieder in die N66 einmündet – zum Glück nur noch 150 m vom Passschild entfernt.
Übrigens kann auch die Anfahrt nach Bussang deutlich schöner und nervenschonender gestaltet werden, da das gesamte Moseltal ab Remiremont von einem tollen, asphaltierten Radweg durchzogen wird, der auf der Strecke einer stillgelegten Bahnlinie verläuft. Einziger Wermutstropfen für schnelle Fahrer sind die Drängelschranken, welche vor und hinter einer Straßenkreuzung (und davon gibt es reichlich) installiert wurden. Nach der Zehnten hat man jedoch raus, wie es geht, und die Sache macht richtig Spaß... ist sicher besser, als unter einem Laster zu liegen.
20 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
Mittlere Zeit
00:14:00 | 11.09.2010
freizeitbergziege
Dolce Vita
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