Coll de Bracons (1148 m)

Verstecke den Buchungsstand der quaeldich-Reisen & Events
netzathleten

Coll de Bracons (1148 m)

Pyrenäen, Serralada Transversal, Katalonien.
Oben angekommen.
Der Coll de Bracons ist einer der Übergänge über die Serralada Transversal ganz in der Nähe des Puigsacalm (1513 m Höhe). Über seinen Scheitelpunkt verläuft die Grenze der Comarques Osona (also Vic) und Garrotxa (Olot). Manchmal liest man den Namen auch als „Collada de Bracons”. Er ist in Radfahrerkreisen einer der berüchtigsten Pässe Kataloniens, weil seine Ostanfahrt aus der Garrotxa hoch eine von diesen Anstiegen ist, die umso steiler werden, je höher man kommt, und man deswegen am Ende das Gefühl hat, man führe gegen eine Wand.
Übrigens sind sowohl Osona als auch die Garrotxa einen Besuch auch ohne Fahrrad wert. Die Region von Vic ist bekannt für ihre guten Fleischprodukte, wer also hier vorbeischaut, sollte die Gelegenheit nutzen und auch noch ein paar Würste (Fuets) kaufen. Und in der Garrotxa kann man in einer herrlich grünen Vulkanlandschaft sehr angenehme Wanderungen unternehmen.
Für die Beschreibung danken wir AP Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Westanfahrt von Torelló19 km622 HmSchön: 3 SterneHart: 2 Sterne
Ostanfahrt von Joanetes8,5 km648 HmSchön: 3 SterneHart: 3 Sterne

Westanfahrt von Torelló  19 km / 622 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westanfahrt von Torelló
Es gibt kaum einen Ort, der im April unter einer grauen Hochnebeldecke besonders einladend ausschaut, und Torelló macht da keine Ausnahme. Also sieht man zu, daß man weiterkommt. Nach Nordosten hin steigt die Straße leicht an und führt aus der Ortschaft hinaus. Sant Vicenç bleibt links liegen. Nach 4km wird es vor Sant Pere ein wenig steiler. In diesem Dorf (621m hoch gelegen) zweigt die steile Straße zum Santuari de la Mare de Déu de Bellmunt ab, von wo aus man sich einen tollen Überblick über die ganze Gegend verschaffen kann.
Sant Pere ist schnell durchquert. Dahinter geht es für ein kurzes Stück bergab weiter. Man taucht ein in eine stille Landschaft, in der sich Wiesen mit niedrigem Buschwald abwechseln. Aus der Erde brechen immer wieder graue Felsen hervor, die der Gegend einen beinahe schon vorzeitlichen Charakter verleihen. Allzu still wird es hier aber nicht mehr lange bleiben, denn es ist geplant, eine Schnellstraße zu bauen, die Olot mit Vic verbinden wird und durch einen Tunnel unter dem Coll de Bracons führen soll.
Zum Glück ist es noch nicht soweit. Erstmal schlängelt sich die enge, gut asphaltierte Straße scheinbar ziellos weiter. Es geht bergauf, mal ein bisschen steiler, mal ein bißchen flacher, und dann zwei- oder dreimal wieder bergab. Für jeden gewonnenen Höhenmeter bekommt man einen halben wieder gestrichen, so scheint es. Eine Autorally hat wohl hier mal stattgefunden, denn der Teer trägt alle paar Meter den Namen „Carlos Sainz“.
Langsam aber sicher werden die offenen Flächen kleiner und die Bäume höher. Ungefähr bei Kilometer 14 liegt das Dorf Sant Andreu de la Vola auf 790m Höhe. Hinter den paar Häusern hat die Auffahrt ihre Eingewöhnungsphase beendet und es geht endlich richtig los. Über zwei Serpentinen mit geschätzten 13% Steigung gelangt man zu einem Durchlaß zwischen zwei Felsen. Dahinter wird es im Wald wieder etwas flacher.
Zwischen Kilometer 16 und 17 fährt man durch ein enges Tal hinauf, dann folgt wieder eine steile Serpentine im zweistelligen Prozentbereich. Hinter der nächsten Kurve sieht man den Paß zwischen zwei bewaldeten Kuppen auf der gegenüberliegenden Seite. Noch ungefähr ein Kilometer mit 7% Steigung, ein paar Kurven mehr und die Anhöhe ist erreicht. Viel gibt’s hier oben nicht zu sehen, nur eine Anzeigetafel am Waldrand. Nach Osten geht es steil Richtung Olot hinab.

Anmerkung: Das Profil auf salite scheint mir ziemlicher Schrott zu sein. Die Kilometerangaben sind nicht richtig (es sind zwei Kilometer mehr von Sant Pere bis zum Pass) und die Steigungen sind zu undifferenziert wiedergegeben).....
Für die Beschreibung danken wir AP Mail an Absender

Highscores

Highscore eintragen. Bisher keine Einträge in der Highscore. Sei der erste.

Ostanfahrt von Joanetes  8,5 km / 648 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostanfahrt von Joanetes
Irgendwo im Nirgendwo des Vall d'en Bas südlich von Olot, der Hauptstadt der Comarca Garrotxa, gibt es an der C-152 eine Abzweigung nach Westen Richtung Joanetes (500 m Höhe), die uns zum Coll de Bracons bringt. Aus dem Tal heraus ist die Steigung zunächst kaum spürbar, zieht aber schon nach einem Kilometer an. Joanetes ist schnell erreicht, aber wir fahren nicht durch den Ort, sondern um ihn herum.
Hinter dem Dorf folgt etwa bei Kilometer 3 ein Flachstück, bevor es ans Eingemachte geht. Auf den folgenden 4,5 Kilometern windet sich die Straße mit einem Durchschnitt von fast 9% Steigung an der Südflanke des Puigsacalm nach oben. Je höher wir kommen, desto steiler wird es. Der Weg verläuft fast vollständig im Wald, aber da der nicht hochgewachsen ist, haben wir immer wieder Ausblicke auf das Tal unter uns und die hoffentlich erloschenen Vulkane der Garrotxa dahinter.
Dummerweise lag bei Besuch des Autors ausgerechnet in den steilen Kurvenkombinationen der letzten zwei Kilometer, wo die Steigung punktuell die 15% übertrifft, noch ordentlich viel Rollsplitt vom Winter auf der Straße, was die Sache nicht einfacher machte. Zudem ist der Straßenbelag auch noch wesentlich schlechter als auf der Westanfahrt. Die letzten zwei- oder dreihundert Meter sind aber dann wieder flacher und laden doch noch zum Passsprint ein.
Für die Beschreibung danken wir AP Mail an Absender

Highscores

Highscore eintragen. Bisher keine Einträge in der Highscore. Sei der erste.