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Coll de Pradell (1728 m)

Ostanfahrt: Oberhalb von Vallcebre.

Auffahrten

Von AP – Auf den ersten etwa 7 Kilometern ist diese Anfahrt zum Coll de Pradell identisch mit der Ostanfahrt zum Alt de Maçaners (siehe Coll de Josa), auf die hier verwiesen wird. Bei der Abzweigung in Richtung Vallcebre biegt man nach links ab, fährt noch ein paar Meter bergauf und erreicht einen Aussichtspunkt mit weitem Blick auf die Hochfläche um Vallcebre herum und die Berge des Naturparks Cadí-Moixeró im Norden. Dahinter fällt die Straße etwa einen Kilometer ab und steigt wieder an nach Vallcebre, einem kleinen Ort, der unterhalb einer Bergwand am Hang klebt.
Schon im Dorf ändert sich die Steigung dramatisch und die oben genannten letzten 5,5 km beginnen. Mit über 15% Steigung führt eine enge Straße aus Vallcebre hinaus, vorbei an vereinzelten Bauernhöfen. Links oben sieht man schon bald eine steile Traverse an der Bergwand, die zu einem Durchlass hinweist. Man erreicht diesen Durchlass in kurzer Zeit über zwei Serpentinen.
Hinter dem Durchlass erstreckt sich die Hochebene „Pla de la Barraca”, auf der sich die Minen befinden. Es folgt ein Flachstück bis zu der Abzweigung zum Coll de Fumanya. Dann beginnt das neue Stück Straße und die Steigung zieht wieder an. Für das Auge bietet dieser Teil der Auffahrt nicht viel, da die Gegend durch den Kohleabbau doch ziemlich verwüstet wurde. Einziger Blickfang sind die Cingles del Grau Foradat, ein Felsabbruch zur rechten Hand. Allerdings haben wohl die Wenigsten großes Interesse an den Ausblicken, sondern viel mehr daran, die nächsten Kilometer irgendwie zu überstehen.
Über ein paar Serpentinen mit deutlich mehr als 10% Steigung geht es dem Pass entgegen. Hinter einem kurzen Flachstück an einem Picknickplatz und einem schäbigen Tümpel vorbei (wer um Himmels Willen macht hier Picknick?) wird die Straße steiler und steiler und führt zu einem 400 m langen Zementstück mit 20% bis 23% Steigung. Das ist schon ein ziemlicher Hammer, wenn man auf diesen hellen Zement zukriecht, der von einer wirklich steilen Straße scheinbar im fast rechten Winkel abbiegt und schnurstracks in den Himmel ragt. Zähne zusammenbeißen ist hier angesagt.
Hat man die Rampe hinter sich gebracht, so führt die Straße in den Nadelwald hinein, wird aber mit etwa 15% Steigung auch nicht gerade viel flacher. Oberhalb einer Doppelserpentine steht dann plötzlich ein kleiner Zug am Waldrand. Man meint an eine Erscheinung zu glauben, ausgelöst durch den Puls jenseits der 300, aber genau hier soll wohl das Minenmuseum entstehen.
Schließlich folgt mal wieder ein Flachstück, aber wer jetzt denkt, der Rest sei ein Zuckerschlecken, hat seine Rechnung ohne die 18% - Rampe gemacht, die hinter dem Flachstück lauert. Die Landschaft öffnet sich und dann endlich, endlich, ist der Pass erreicht.

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00:52:05 | 13.08.2006
doso99
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