Côte de la Haute-Levée (508 m)

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Côte de la Haute-Levée (508 m)
Col de la Haute-Levée

Ardennen, Wallonien.
Jean-Jacques in den ersten Hektometern der Haute-Levée.
Die Côte de la Haute-Levée dürfte vom traditionsreichen Frühjahrsklassiker Liège–Bastogne–Liège her ein Begriff sein. Sie steht dort nach etwa 180 absolvierten Kilometern als sechste von insgesamt zwölf Bergwertungen auf dem Programm und wurde inzwischen – allerdings etwas unterhalb des Scheitelpunkts in Richtung Francorchamps – auch mit einem Passschild versehen. Sie befindet sich zwischen Stavelot im Süden und Francorchamps im Norden, und liegt somit auch am Rande des Hohen Venn. Die Rennstrecke von Spa-Francorchamps liegt nur wenige Kilometer entfernt im Tal der l’Eau Rouge und ist immer zu hören, wenn dort Betrieb ist.
Ansonsten ist dieser Anstieg auch nicht besonders reizvoll, da es sich um eine viel befahrene und entsprechend breite Nationalstraße handelt. Eine alternative Auffahrt stellt die Côte d’Amermont dar, die auf etwa 450 m in einem Kreisverkehr wieder auf die Route zur Haute-Levée trifft. Sie ist allerdings um einiges härter, dafür aber abgesehen von vielleicht einigen wenigen landwirtschaftlichen Fahrzeugen auch völlig verkehrsfrei.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südauffahrt von Stavelot3,6 km202 HmSchön: 2 SterneHart: 3 Sterne
Westauffahrt von Ruy (Côte de Neuville)3,6 km201 HmSchön: 3 SterneHart: 2 Sterne

Südauffahrt von Stavelot  3,6 km / 202 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südauffahrt von Stavelot
Die Auffahrt beginnt in dem sehenswerten Städtchen Stavelot im Tal der Amblève. Dort folgt man der N622 bergauf in Richtung Spa und Francorchamps. Gleich zu Beginn steigt die Straße mit 10 bis 12 % an. Unangenehm und nicht gerade vorteilhaft wirkt sich zudem die Betonbegrenzung zwischen den beiden Fahrspuren aus, die einen gerade bei stärkerem Verkehr doch sehr beengt. Nach 700 m geht es bei unvermindert hoher Steigung durch eine S-Kurve hindurch. Anschließend lässt die Steigung nach.
Nach einem Kilometer hat man dann auch schon 100 Hm absolviert, was also einem Schnitt von 10 % entspricht. Bei Steigungswerten zwischen 4 und 6 % erreicht man nach 2 km den Kreisverkehr, wo auch die Strecke über die Côte d’Amermont einmündet, deren Hochpunkt sich hier auf nunmehr etwa 452 m befindet.
Die leider gut ausgebaute Straße steigt weiter fast schnurgerade mit Steigungswerten zwischen 4 und 5 % an. Nach etwa 2,8 km flacht die Straße dann weiter ab. Wiesen, Weiden und Wälder wechseln sich entlang der Strecke ab. Nach insgesamt 3,6 km ist der Hochpunkt auf etwa 508 m Höhe erreicht.
Kurz darauf biegt links auch ein kleines Sträßchen ab, das steil hinab ins Tal in Richtung Col du Rosier führt. Es wird bei den Jedermannversionen von Liège–Bastogne–Liège und dem Flèche Wallonne befahren, während die Profis bei Liège–Bastogne–Liège der Nationalstraße weiter nach Francorchamps folgen. Die Variante ist aus Richtung Ruy als Côte de Neuville bekannt und weiter unten beschrieben.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
martin_s Mail an Absenderohne Zeit03.05.2008
paelzman Mail an Absenderohne Zeit01.10.2009
Bussi Mail an Absenderohne Zeit18.05.1997
Koga Mail an Absenderohne Zeit13.04.1998

Westauffahrt von Ruy (Côte de Neuville)  3,6 km / 201 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westauffahrt von Ruy (Côte de Neuville)
Wir starten in Ruy am Fuße des Rosier. Zunächst rollen wir allerdings ein paar wenige Meter bergab. So beginnen der Anstieg und diese Beschreibung also erst 300 m später in Richtung Francorchamps mit Überqueren eines kleinen Baches. Sogleich durchfahren wir eine Linkskurve. Von nun an gestaltet sich der Straßenverlauf zunächst einmal recht geradlinig und damit wenig abwechslungsreich. Bei mittleren einstelligen Steigungswerten pedalieren wir durch ein Waldstück aufwärts in Richtung des kleinen Weilers Neuville.
Haben wir diesen erreicht, biegen wir rechts ab. Sogleich wird es etwas steiler, aber noch nicht besonders anspruchsvoll. So steuern wir auf noch gutem Untergrund auf den Waldrand zu. Haben wir diesen erreicht, verschlechtert sich der Belag abrupt, ist aber bergauf problemlos zu fahren. Auch die Steigung nimmt nun auf zweistellige Werte zu. Wir durchfahren eine scharfe Linkskurve und erreichen in der folgenden engen Kehren die Maximalsteigung von vielleicht knapp 13 bis 14 %.
Zunächst bleibt es auch mit Durchfahren der nächsten Rechtskurve noch steil, dann aber flacht der Weg langsam ab, und wir können gemütlich durch den einsamen Wald pedalieren und dies noch einmal ausgiebig genießen, ehe wir die stark befahrene Nationalstraße erreichen. Dieser folgt man noch etwa 300 m nach rechts, dann steht man am höchsten Punkt.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler Mail an Absender

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