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Engeln (527 m)

Eifel, Osteifel, Rheinland-Pfalz.
Der Übergang bei Engeln stellt die direkte Verbindung zwischen Niederzissen im Brohltal und Kempenich am Weiberner Bach, der ein Zufluss der Nette ist, dar. Somit handelt es sich um einen echten Pass.
Während die Anfahrt von Kempenich mit knapp 80 Höhenmetern eher wenig beeindruckend ist, kann die Nordostanfahrt immerhin mit über 300 Höhenmetern aufwarten. Auf eine Länge von 7,5 km ist das zwar auf den ersten Blick auch nicht gerade beeindruckend, doch eine Spitzensteigung von 16 % vermittelt durchaus quaeldich-Charakter.
Engeln ist auch das Ziel des Vulkan-Express, einer Museumsbahnlinie, die im Brohltal verläuft. Die Gleise der Bahn werden kurz vor Erreichen von Engeln überquert.
In Brenk zweigt, noch vor dem steilsten Stück des Anstiegs, eine weitere Möglichkeit zum Klettern ab: in Richtung Steinbergerhof wartet eine ebenso steile Rampe auf uns, die uns jedoch weiter in Richtung Südwesten statt in Richtung Westen führt.
Für die Beschreibung danken wir majortom Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Nordostanfahrt von Niederzissen7,5 km330 HmSchön: 2 SterneHart: 3 Sterne

Nordostanfahrt von Niederzissen  7,5 km / 330 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordostanfahrt von Niederzissen
Wir beginnen den Aufstieg in Niederzissen, das wir aus dem Rheintal am besten über Waldorf erreichen. Den Ort durchfahren wir zunächst in Richtung Königsfeld, wenn dann kurz vor Ortsende jedoch die L88 nach Königsfeld abzweigt, bleiben wir auf der Brohltalstraße (die nach Hannebach führt) und nehmen die nächste Abzweigung nach links. Hier sind Galenberg und Brenk ausgeschildert.
Durch ein Wohngebiet hindurch verlassen wir Niederzissen bei gemütlicher Steigung, noch sehen wir rechts ins Brohltal hinab. Auch auf die Burg Olbrück haben wir eine schöne Sicht. Nach etwa einem Kilometer passieren wir die Abzweigung nach Oberzissen und sehen uns direkt darauf mit einer ersten Rampe konfrontriert, auf der die Steigungswerte erstmals in den zweistelligen Bereich streben. Die Steigung flacht jedoch sehr bald wieder ab, und zwischen Galenberg (2,8 km) und Brenk (4,9 km) ist die Straße völlig flach oder sogar leicht abfallend. Inzwischen befinden wir uns im Wald, die Straße wird schmaler, ist jedoch in hervorragendem Zustand.
In Brenk scheint die Straße dann in einer T-Kreuzung zu enden. Eine Ausschilderung gibt es hier nicht, wir halten uns rechts und kommen so in die zweite Rampe des Anstiegs. Bei bis zu 11 % Steigung durchfahren wir eine Kehre und folgen dann den kleinen Wegweisern in Richtung Kempenich. Die Rampe ist dann mit Verlassen von Brenk auch schon wieder vorbei.
Nach einem kurzen Flachstück wartet dann allerdings noch der härteste Teil des Anstiegs. Mit Erreichen des Weilers Fußhölle (auch der Verfasser fragt sich, wie dieser Name wohl entstanden ist...) beginnt der Schlussanstieg nach Engeln. Ein Schild kündigt 14 % Steigung an; diese Ankündigung ist jedoch eher unnötig, denn wir sehen die Rampe auch schon vor uns empor ragen. Mit lediglich einigen sanften Kurven schlängeln wir uns also den Hang hinauf und stellen bald fest, dass die Spitzensteigung entgegen der Angabe auf dem Schild sogar bis zu 16 % beträgt.
Die Rampe ist etwa 400 m lang und flacht im folgenden allmählich ab. Wir durchfahren eine weitere Kehre und erreichen dann auf wieder stärker ansteigender Straße das Ziel in Engeln. Der höchste Punkt der Strecke, also die Passhöhe, liegt in unserer Fahrtrichtung kurz hinter Engeln. Von hier aus sind es dann noch 1,9 km Abfahrt, bis wir die L83 bei Kempenich erreichen. In südlicher Richtung können wir die Reise in Richtung Mayen fortsetzen oder z.B. über Langenfeld in die Hocheifel fahren, in Richtung Norden kommen wir über Ramersbach ins Ahrtal. Biegen wir etwas weiter nördlich in Hannebach rechts ab, gelangen wir wieder zum Ausgangspunkt in Niederzissen.
Fazit: Ein landschaftlich vielleicht nicht ganz so spektakulärer Anstieg, aber die teilweise sehr abenteuerliche Straßenführung und die einsame Eifel-Idylle lohnen es, die hier beschriebene Strecke einmal auszuprobieren. Der Anstieg ist sehr unrhythmisch zu fahren, und der steile Schlussanstieg rechtfertigt nach Meinung des Verfassers die Vergabe von drei Eifel-Härtesternen.
Für die Beschreibung danken wir majortom Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
sugu Mail an Absenderohne Zeit07.03.2011
ofw1988 Mail an Absenderohne Zeit30.07.2011
pmahl Mail an Absenderohne Zeit13.11.2011