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Hohenberg (400 m) Zargenberg, Burgruine Lichteneck

CIMG6056.

Auffahrten

Von kletterkünstler – Streng genommen beginnt dieser Anstieg erst am Abzweig des schmalen Forstweges zum Hohenberg oberhalb von Ingelfingen, da man schließlich auch von Norden dorthin gelangen kann. Das wären dann aber nur 85 Höhenmeter. Also verletzen wir hier mal wissentlich die Letzte-Kreuzung-Regel und beginnen unten in Ingelfingen, nutzen aber zunächst nicht die Haupt- sondern eine steile Nebenstraße durch den Ort.
Nun denn, genug der Vorrede! Wir starten etwas oberhalb des Kocher inmitten Ingelfingens schräg gegenüber des Schlosshotels und des Neuen Schlosses, das heute als Rathaus dient. Dort nehmen wir die nach Norden abzweigende und leicht gepflasterte Hintere Gasse, wo wir uns gleich zu Beginn an einem Brunnen noch einmal erfrischen können, falls die Temperaturen dies nötig machen. Zwar nur kurz, geht es doch gleich richtig zur Sache mit deutlich zweistelligen Prozenten. Linker Hand befindet sich in der Schmiedgasse laut einer dendrochronologischen Untersuchung eines der ältesten Häuser Deutschlands. Das Fachwerkhaus wurde um 1295 erbaut. Wir halten uns immer geradeaus und alsbald flacht das Sträßlein auch deutlich ab.
Wir halten uns an einer Gabelung wahlweise links oder rechts und treffen wenige Meter später auf die Alte Schloßgasse, der wir nach rechts folgen. In einer kurzen, aber deftigen Rampe passieren wir das im Fachwerkgewand gekleidete Alte Torwärterhäuschen und das Alte Schloss. Ein paar Meter später bietet sich quetschfreudigen wie aussichtsliebenden Radlern die Möglichkeit nach rechts abzubiegen und der Burgruine Lichteneck einen Besuch abzustatten. Damit beschäftigen wir uns aber ein anderes Mal.
Wir erreichen die Hauptstraße nach Dörrenzimmern, die wir kurz darauf gleich wieder verlassen könnten, um ebenfalls zur Ruine Lichteneck und in die Weinberge vorzudringen. Das tun wir aber nicht. Stattdessen folgen wir der zweispurigen Straße weitere 400 m aus der Zivilisation heraus und biegen dann scharf rechts in den Wald ab. Der schmale, etwas holprige und nun wieder nach Süden führende Weg steigt zeitweise etwas steiler an, ist aber insgesamt nicht sonderlich herausfordernd, dafür umso idyllischer.
Nach 700 Metern erreichen wir einen sehr hübschen Aussichtspunkt. Die Hütte wurde erst kürzlich ausgetauscht. Im März 2014 fand ich hier nur das Fundament samt Betonfassung vor, auf welcher im Laufe der nächsten Monate eine neue hölzerne Hütte errichtet wurde, die die alte ersetzt. Ungetrübtes Aussichtsglück verspricht eine Bank vor der Hütte. Unter uns erblicken wir mit etwas Mühe die durch einige Bäume versteckte Ruine der Burg Lichteneck. Wesentlich deutlicher zu erkennen sind die Ingelfinger Altstadt und das Kochertal bis Criesbach und Künzelsau.
Wieder auf dem Rad sind die folgenden Meter oberhalb der Weinberge wirklich vom Feinsten, garantieren sie doch einige schöne Blicke ins Tal und auf die gegenüberliegenden Höhen. Schließlich verschluckt uns der Wald, der gerade an sonnigen Tagen im Spätherbst mit seinen bunten Blättern eine eindrucksvolle Stimmung verbreitet und wunderschönes Fotomotiv ist. Dann verlassen wir den Wald schließlich, gewinnen zwischen den Feldern noch ein paar Höhenmeter und erreichen an dem unbekannten Terrain die Schlussgerade, die nahezu eben ist. An der folgenden T-Kreuzung stehen wir dann am höchsten Punkt.

Es empfiehlt sich nun die Weiterfahrt nach links, denn zumindest mit dem Rennrad ist von der Abfahrt zur Alten Zarge bzw. ins Diebachtal dringend abzuraten. Der Asphalt ist einfach viel zu schlecht, der Weg sehr kurvig und im Wald entsprechend unübersichtlich. Schöne Aussichten gibt es aber ohnehin eher links in Richtung Rodachshof fahrend.


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Von kletterkünstler – Diese nicht ganz einfache Auffahrt führt zunächst über eine 1A-Holper-Schotter-Asphalt-Gemisch-Piste zur Burgruine Alte Zarge und in die Weinberge, um anschließend in Schlangenlinien durch den Wald den Hohenberg zu erklimmen. Von einer Abfahrt mit dem Dünnpneuvelo sei hier dringend abgeraten. Das ist einfach nur eine Quälerei für Mensch und Maschine. Vermutlich wäre reiner Schotter da angenehmer, zumal es ja auch schöne Alternativen gibt.
Startpunkt ist der Beginn des Radweges durch das Deubachtal an der Einmündung der L1045 in die B19 am rechten Kocher- und Deubachufer. Wir folgen hier aber nicht dem Radweg, sondern biegen von der Landesstraße kommend links ab und finden uns sogleich auf miserablem Untergrund wieder, der im Grunde aus ein paar Asphaltinseln in Schotterbänken besteht. So tänzeln wir mit viel Akrobatik – ein bisschen Geschicklichkeit ist also gefragt – durch den leichten Wald zur Ruine Alte Zarge, die eigentlich nur noch aus zwei Wänden besteht. Die Burg wurde vermutlich im 11. Jahrhundert erbaut, aber schon im 14. Jahrhundert für immer zerstört. Die legendäre Mechthild vom Stein soll hier ihren Sitz gehabt haben.
Wir halten uns nun rechts und merken sobald, dass uns nun auch die Asphaltreste ausgegangen sind. Für ein paar Meter holpern wir nun also zwischen Weinbergen und Wiese über losen Schotter. Dabei können wir prächtige Blicke über Ingelfingen und die Weinberge genießen, welche den Südhang des Hohenbergs säumen. in einer Rechtskurve haben wir wieder festen Boden unter den Füßen. Dennoch muss man hier mit vielen Steinen auf dem Weg rechnen. Jedenfalls war das im Jahre 2014 so, als hier eine Flurbereinigung oder ähnliches stattfand. Viele Weinberge wurden jedenfalls mit schwerem Gerät umgekrempelt. Wir folgen anschließend der Kehre anstatt geradeaus zu fahren, wo es hinunter ins Diebachtal geht. Hier genießen wir einen hübschen Blick auf Künzelsau und Nagelsberg, das am gegenüberliegenden Hang klebt.
Wir durchfahren zwei weitere Kehren auf mit Steinen verschmutztem Weg am Rande der Weinberge. Doch in der zweiten Serpentine pedalieren wir geradeaus weiter und gewinnen entlang des Waldes zur Linken und einer Weide zur Rechten parallel zum Diebachtal nur leicht an Höhe. Wenn sich der Wald so langsam verdichtet, umrunden wir mittels einer weiteren Kehre einen Stall, eine Lagerhütte oder ähnliches.
Nun beginnt der interessante Teil dieser kernigen Auffahrt. Der rumpelige Weg führt nun in Schlangenlinien fast immerzu durch den Wald. Elf Kurven sind es. Die Steigung bleibt nun meist im zweistelligen Bereich und bringt die Waden angesichts des miesen Belags zum Glühen. Der schattige Wald schützt uns an heißen Sommertagen vor der brennenden Sonne im exponierten Südhang. Im Herbst erkennt man vor lauter Blättern den Weg nicht mehr. In zwei Rechtskurven entkommen wir kurz dem Wald und blicken ins Kochertal hinab.
Ausgangs des Waldes halten wir uns dann links und kurbeln oberhalb des Waldes und schließlich nur noch durch Felder auf verschmutzter Fahrbahn dem höchsten Punkt entgegen, Dabei steigt der Weg nur noch leicht an und wir haben alle Zeit der Welt, die fantastische Aussicht ausgiebig zu würdigen.

Update: Der Weg wurde im unteren Bereich bis zur Kehre am Waldrand auf rund 285 m Höhe inzwischen komplett neu asphaltiert. Dies gilt auch für viele durch den Weinberg führende Wege, z.B. zur Burgruine Lichteneck.
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Von kletterkünstler – Nur wenige Meter neben der Hinteren Gasse zweigt schräg gegenüber des Alten Schlosses die Bühlhofer Straße ab, die nicht unsteil zwischen ein paar hübschen alten Häusern durch den Ort führt. Eine leichte S-Kurve lässt uns selbigen verlassen, womit auch die Straße breiter wird. Es folgen in kurzer Aufeinanderfolge zwei Kehren, ehe wir nach einer 500 Meter langen Gerade rechts in den bereits bekannten Weg zur Aussichtshütte und weiter zum Hohenberg abbiegen. Fortan ist der weitere Verlauf also bekannt.


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Von kletterkünstler – Steile Rampen, sonnige Weinberge, eine kleine Geschichtsstunde und gute Aussichten. So könnte man die Auffahrt über die Burgruine Lichteneck in die Weinberge an der Südflanke des Hohenbergs in aller Kürze beschreiben.

Wie weiter oben bereits beschreiben, klettern wir auch hier durch die engen Seitengassen zum Alten Schloss, hinter dem wir nun aber scharf rechts in einen schmalen Pfad abbiegen und so erneut das Torwärterhäuschen nun in die entgegengesetzte Richtung fahrend passieren. Auf der Höhe der letzten Häuser geht die schmale Fahrbahn in einen Rasengitterweg über, der eigentlich nicht das Wahre für unseren dünnen Pneus ist, hier aber durchaus gut zu fahren ist. In einer kleinen Senke lassen wir die letzten Häuser rechter Hand hinter uns und tauchen im üppigen Grün ab.
Hinter der folgenden Linkskurve erreichen wir dann die Weinberge und genießen einen herrlichen Blick auf die Ingelfinger Altstadt. Über uns erblicken wir derweil bereits die Ruine der Burg Lichteneck, zu der wir noch hinaufklettern müssen. Wir lümmeln nun noch etwas im flachen bis leicht abfallenden Weinberg herum und ergötzen uns an den tollen Ausblicken über das Kochertal, ehe wir unversehens aus unserem Träumen gerissen werden.
Schnurgerade zieht sich die mit Rasengittersteinen versehene und von Splitt überzogene Rampe mit bis zu 20 % durch die Weinberge gen Himmel. Da wir uns hier im Südhang des Hohenbergs befinden, kann uns die Sonne an heißen Sommertagen zusätzlich einheizen und das Leben so richtig schwer machen. Nach 200 Metern aber ist diese Wand gemeistert und wir biegen links ab, um nun auf Schotter, aber flachem Wege die Burgruine Lichteneck zu erreichen, die dank einiger Bänke und schöner Aussicht auf die Ingelfinger Altstadt zu einer Rast einlädt.
Von der Burg holpern wir ein paar Meter über leicht schottrigen, von Wurzeln durchsetzten Erdbelag hinab, ehe wir wieder festen Boden, sprich Asphalt unter den Rädern haben. Bei der nächsten Möglichkeit könnten wir rechts in die Weinberge abbiegen, wo eine maximale Höhe von 335 Metern erreicht wird, ehe es hinab zur kurvigen Südauffahrt über die Alte Zarge und dort wahlweise auch hinab ins Deubachtal bei Belsenberg geht, wo man genau gegenüber des Steigungsbeginns der nordwestlichen Steigen nach Garnberg auskommt.
Um aber zum Gipfelbereich des Hohenbergs zu gelangen, folgen wir der Straße am Ende nach links, wo wir minimal an Höhe verlieren. Schon bald stoßen wir auf die Hauptstraße von Ingelfingen nach Dörrenzimmern, womit der Rest der Auffahrt identisch mit den beiden anderen Ingelfinger Varianten ist, wobei es ja auch noch die Möglichkeit gibt, den Hohenberg von hinten zu erklimmen, sprich der K 2382 bis zur Kreuzung mit der K 2316 zu folgen und sich anschließend in Richtung Jägerhof zu halten, um 200 Meter später in einen Forst-/Wirtschaftsweg abzubiegen, dem man anschließend nur noch geradeaus folgen muss.


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