La Voie Collas (215 m)
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La Voie Collas (215 m)
Sur le Bois
Le Pays d'Herve, Vallée de la Vesdre, Wallonien.Wer schonmal an einem schönen Wochenendtag im Vallée de la Vesdre unterwegs war, dem werden sicher die Horden von Radfahrern aufgefallen sein, denen man in Richtung Lüttich fahrend begegnet. Und wenn man dann auch in der dritten versteckt liegenden Rampe keinen Leidensgenossen getroffen hat, fragt man sich sicher, ob man denn der einzige Bekloppte hier ist. Tatsächlich scheinen die wallonischen RadsportlerInnen diese Wadenbeißer zu meiden oder erst gar nicht zu kennen. Naja, wer sie nicht sucht, der findet sie auch nicht und begnügt sich vielleicht auch ganz bewusst mit dem Souplessieren durch das Tal zwischen Liège und Verviers. Immerhin beträgt der Höhenunterschied auf diesen knapp 25 km zwischen der Mündung in Chênée und Verviers knapp 100 m.
La Voie Collas aber ist ein solcher kuitenbijter, wie der Niederländer sagt, durch den ich u.a. auch auf diese Côte aufmerksam geworden bin – ein einspuriger Weg, der sich auf den ersten 600 m unbarmherzig nach oben zieht. Spätestens, wenn man die N604 in Nessonvaux verlassen hat, tendiert die Chance, einem Gleichgesinnten zu begegnen, gleich null. Ähnlich verhält es sich am benachbarten Bois dOlne, der Côte de Hansez oder an den zahlreichen Mörderrampen in den Lütticher Vororten Chaudfontaine, Vaux-sous-Chèvremont, Fléron und Beyne-Heusay.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler 

Liste der Auffahrten
| Westauffahrt von Nessonvaux | 1,4 km | 85 Hm | ![]() | ![]() |
Westauffahrt von Nessonvaux 1,4 km / 85 Hm

Wir starten im Pässemekka Nessonvaux am Ufer der Vesdre. Diverse Webseiten geben einen Höhenunterschied von 100 m auf 1,3 km an. Tatsächlich sind es aber nur 85 Hm auf 1,4 km, wenn man nach der Letzte-Kreuzung-Regel vorgeht. Kommen wir nämlich aus Richtung Olne, so biegen wir auf 130 m Höhe scharf links in den äußerst schmalen Weg namens Voie Collas ab. Wir starten also quasi bei 0 in die zehnprozentige Steigung. Von der Vesdre kommend muss man bis hierher 25 recht wenig anspruchsvolle Höhenmeter zurücklegen.
Das Sträßchen ist wirklich vom Feinsten: einspurig, zunächst bestens asphaltiert, ruhig und abgeschieden, und eine Kehre gibt es auch noch. Die ersten 300 m führen parallel zur N604 mit 8 bis 10 % geradewegs den Hang hinauf. Anschließend stehen die 200 steilsten Meter an. Nach einer Linkskurve erreicht die Steigung in der nun folgenden Kehre ihr Maximum von 16, vielleicht auch 18 % – die 20 % auf kuitenbijters.com sind aber wohl eher übertrieben.
Am Waldrand ist es dann im Wesentlichen geschafft. Die Steigung nimmt auf mittlere einstellige Werte ab. Durch einen kleinen Weiler hindurch können wir uns nun auf den letzten 800 m von den vorangegegangenen Strapazen erholen.
In einer Linkskurve führt die Straße dann langsam wieder abwärts in Richtung des Fußes der Côte du Bois dOlne. Wer es nun gemütlicher mag, dem sei der Weg nach Soiron empfohlen und auch die Rue Froidbermont nach Olne gestaltet sich mit maximal 10 % noch recht human.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler 





