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Mont Ventoux (1909 m)

nicht mehr weit

Auffahrten

Von Torsten – In Bedoin startet die Straße mir mäßiger Steigung von etwa drei Prozent durch landwirtschaftlich genutzte Felder. In weiter Ferne sieht man den Gipfel und die markante Antenne, und ich konnte nicht so recht glauben, dass es bis dort 1600 Höhenmeter werden sollten. Die Straße steigt zwischen Kilometer drei und sechs mit ca. fünf-prozentiger Steigung, danach ist man schon im Wald, und die Steigung beträgt auf den nächsten acht Kilometern konstant um die neun Prozent, nie weniger, manchmal deutlich mehr. Diesen Teil empfand ich als den härtesten der Strecke. Kurz vor dem Chalet Reynard (1420 m) lässt die Steigung etwas nach. Am Chalet Reynard treffen sich die Straßen der Anfahrt von Sault und Bedoin und führen dann gemeinsam weiter dem Gipfel zu, der ab hier ständig zu sehen ist, da es nun keine Bäume oder sonstwas mehr gibt, sondern nur noch Steine, Steine, Steine.
Am Chalet Reynard gibt es einen Brunnen mit Trinkwasser. Er befindet sich links vom Chalet zwischen zwei hohen, rot-weißen Stangen. Doch höher frequentiert ist eindeutig das Chalet selbst, das vor den letzten Strapazen zum Gipfel noch einmal zur Rast einlädt. An schönen Tagen sieht man an den zahlreichen Rennrädern an der Terrassenbrüstung, wie viele Radler dieser Versuchung erliegen.
Unmittelbar nach dem Chalet Reynard fährt es sich sehr angenehm, die Steigung ist mit ca. fünf Prozent schon eine echte Erholung. Nach einem Kilometer ist der Spaß wieder vorbei, und es geht mit acht Prozent die letzten fünf Kilometer nach oben. Besonders reizend fand ich die allerletzte Kurve vor dem doch sehr kleinen Plateau, ich hatte etwas Angst, nach hinten rüber zu fallen.
Die Abfahrt über den Nordhang können wir nur empfehlen. Eine frisch geteerte Straße ohne viele Kehren und alles sehr, sehr übersichtlich.

514 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:09:41 | 15.08.2010
Bergschnellfahrer
Mittlere Zeit
01:55:55 | 11.07.2016
sehne69
Dolce Vita
12:07:00 | 09.08.2012
tomduess
Von GelbeRakete – Die gute Infrastruktur in Malaucène macht die Stadt zum idealen Ausgangspunkt für eine Fahrt auf den Mont Ventoux. Wie in vielen französischen Städten, befindet sich am Ortsausgang ein Campingplatz, von dem aus man den Mont Ventoux angehen kann.
Aus dem Ort heraus folgt man einfach der Beschilderung. Die Straße startet sogleich mit Steigungen zwischen 3 und 10 % und dem Blick auf Pinien links und rechts des Weges. Zunächst erklimmt die Straße den linken, nach einer Kehre im Tal die rechte Seite des Hanges. Man überfährt einen kleinen Vorpass, nach dem sich die Straße wieder nach links wendet, und einen zweiten Vorpass in Angriff nimmt. Hier sieht man den nächsten Gipfel, der ein bisschen wie eine bewachsene Version des Ventoux aussieht. Die Straße ist sauber und neu asphaltiert.
Die Steigung geht hier kurz zurück, bevor es dann wieder weitergeht mit 10 % am zweiten Berg. Links am Gipfel vom zweiten Berg passiert man die Kreuzung, an der es links zur Skistation Mont Serein, dahinter folgt das Restaurant Chalet Liotard.
Noch bleiben 6 km und durchschnittlich 10 % Steigung bis oben. Kurz nach der Abzweigung werden die Bäume weniger, und um die Ecke sieht man den Mont Ventoux in voller Pracht. Die Straße geht in perfektem Zickzack-Kurs bis oben auf die Antennen zu.
Der Gipfel ist nach 21 Kilometern erreicht. Ein kleines Geschäft hat etwas zu Essen, aber wenn man ein paar hundert Meter weiter runter fährt, ist auch ein Restaurant (mit nicht gerade freundlicher Bedienung) eine Möglichkeit.
Fährt man weiter nach Bédoin, ist die Landschaft bis zum Chalet Reynard weiter karg, wird aber schnell wieder bewachsen, und diesmal nicht mit Pinien, sondern mit schönen hellgrünen Pflanzen und Bäumen. Die Straße schlängelt durch kleine Schluchten bis unten. In Bedoin hat man 45 km auf der Tacho.

Von hier geht es hoch und runter zurück nach Malaucène. Hier überfährt man einen Col de la Madeleine, von denen es in Frankreich neben dem berühmten so viele gibt. Dieser hier ist aber nur knapp über 300 m hoch. Nach 57 km ist man zurück in Malaucène.
Im Nachhinein würde ich die Anfahrt von Bédoin bevorzugen, denn dann kann man auf der Abfahrt nach Malaucène die gut gebaute Straße ausnutzen.

222 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:04:40 | 17.07.2007
Nick
Mittlere Zeit
01:57:00 | 12.07.2003
newby2000
Dolce Vita
03:27:00 | 14.07.2008
Pedimaus
Von majortom – Da brauchen wir nicht lange um den heißen Brei herum zu reden – die Ostauffahrt von Sault ist verglichen mit den beiden anderen Möglichkeiten aus Bédoin und aus Malaucène eindeutig die Nasenbohrer-Variante. Während es von Bédoin und Malaucène aus eigentlich durchgängig steil ist, kann man von Sault aus bis zum Chalet Reynard, also die ersten 19 km der Auffahrt, eher gemütlich pedalieren. Nur um dann auch mit der hammerharten Schlussrampe durch die berüchtigte weiße Geröllwüste bis zum Gipfel konfrontiert zu werden.

Der Reihe nach: In Sault, einem hübschen provenzalischen Örtchen östlich des Ventoux, umgeben von Lavendelfeldern, wählen wir die D164, die bestens ausgeschildert ist. Im Zweifelsfall geht es eben all den anderen Rennradfahrern hinterher... Den ersten Kilometer geht es inklusive einer Kehre sogar bergab, bis man einen Bach überquert und die moderate Kletterei beginnt. Bei dem Bach handelt es sich übrigens um die Nesque, die flussabwärts für die Entstehung der Gorges de la Nesque verantwortlich ist.
Nun geht es also bergauf, tendenziell in nordwestlicher Richtung, zunächst noch voll der Sonne und dem Wind ausgesetzt. Schon bald erreichen wir jedoch den Wald, der zumindest vor diesen Einflüssen etwas Linderung verspricht. Die Steiung ist nicht sonderlich spektakulär – 7 bis 8 % dürften auf den ersten 12 Kilometern das höchste der Gefühle sein. Grund genug also, die Auffahrt locker heraufzupedalieren und sich ein paar Körner für den Schlussteil aufzusparen.
Bei Kilometer 12 wird es dann sogar noch leichter. Die Steigung lässt nun fast vollständig nach, man kann ohne weiteres ein paar Gänge hochschalten und sich auf einer Gerade Richtung Süden am nun sichtbaren Panorama über die Provence bis hin zu den Hochalpen erfreuen. Das Flachstück ist etwa 7 km lang und geht bis zum Chalet Reynard.
Hier ist jedoch Schluss mit lustig! 480 Hm fehlen noch auf den letzten sechs Kilometern, und insbesondere bei böigem Mistral, der von Norden über den Berg drückt, können sie die Hölle sein. Dieses Schlussstück teilt sich die Auffahrt mit derjenigen von Bédoin, und es ist folgerichtig dort beschrieben.

192 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:10:26 | 08.06.2005
qpeer
Mittlere Zeit
01:53:29 | 02.05.2008
rkaszuba
Dolce Vita
04:00:00 | 04.09.2015
Wünschi
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