Monte Bondone (1650 m)

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Monte Bondone (1650 m)

Alpen, Lago di Garda (Gardasee), Trentino - Südtirol.
Westauffahrt - die ersten Meter oberhalb von Lasino
Der Monte Bondone ist der Hausberg von Trient, der Heimat von Gilberto Simoni, und wird am Wochenende fleißig befahren. Er war mehrmals Teil einer Etappe des Giro, zuletzt 2001. Im Juni 1957 gewann der Luxemburger Charly Gaul die Etappe, als er in Vason bei Schneefall ins Ziel ging. Im Winter scheint der Berg auch schneesicher zu sein, denn im oberen Teil gibt es etliche Skistationen, in denen im Sommer nicht viel los ist. Der höchste mit dem Rennrad erreichbare Punkt liegt auf 1650 m Höhe.
In Trient nimmt der klassische und auch der dank seiner abwechslungsreichen Straßenführung schönste Anstieg zum Monte Bondone seinen Ausgang. Die kurvenarme Rampe über Lasino eignet sich dagegen zur Abfahrt, da hier viele lange Geraden das Herz der Geschwindigkeitsspezialisten höher schlagen lassen.
Für die Beschreibung danken wir Wolfgang Winter Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Nordanfahrt von Trient19,3 km1456 HmSchön: 3 SterneHart: 3 Sterne
Westauffahrt von Lasino22,3 km1220 HmSchön: 4 SterneHart: 4 Sterne

Nordanfahrt von Trient  19,3 km / 1456 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordanfahrt von Trient
Von Trient fährt man über die Etschbrücke in Richtung Riva del Garda, bis wir links zum Monte Bondone abbiegen. Dieses erste Stück ist unangenehm zu fahren, da hier starker Verkehr herrscht.
Sobald man auf die Straße nach Sardagna abgebogen ist, wird es ruhiger. Die Straße windet sich jetzt in ungezählten Kehren und Serpentinen den Hang hinauf, wobei sich immer wieder schöne Ausblicke auf das nordöstliche Trient im Etschtal ergeben. Etwa auf der Hälfte der Strecke gibt es in dem kleinen Touristenörtchen Candriai am rechten Straßenrand einen kleinen Brunnen mit Trinkwasser, an dem man sich erfrischen kann. Hier trifft auch die von Sopramonte heraufführende Strasse auf die SP85. Nach einigen Kehren erreicht man das touristische Zentrum Pra. Bis zum Gipfel reiht sich dann ein Skiort an den anderen.
Für die Beschreibung danken wir Wolfgang Winter Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Chris108910 Mail an Absender1 h 03 m 57 s21.08.2011
Mittlere Zeit: wemsa Mail an Absender1 h 17 m 43 s12.04.2007
Langsamste Zeit: 1 h 35 m 03 s20.08.2009

Westauffahrt von Lasino  22,3 km / 1220 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westauffahrt von Lasino
Von Dro über den Passo San Uldarico kommend biegt man vor Lasino, der Ausschilderung folgend, zum Monte Bondone ab. Los geht es auf etwa 450 m Höhe im flachen Terrain rechts an Lasino und der bereits von weitem sichtbaren Burganlage Castel Madruzzo vorbei. Hat man diese passiert, beginnt bald der eigentlich Aufstieg, welcher auf breiter und hervorragend asphaltierter Straße bei etwa 8 % Steigung an Höhe gewinnt. Nach insgesamt 8 km und etwa 450 Hm erreicht die Auffahrt den Lago Di Lagoio. Hier verliert man etwas an Höhe und kann kurz auf flacher Strecke verschnaufen, bevor es dann wieder mit rund 8 % weiter hinauf geht.
Erst auf etwa 1300 m Höhe hat man bei einer Startrampe für Paragleiter endlich einen freien, überaus eindrucksvollen Blick und kann in der Ferne den Gardassee und Arco erkennen. Danach geht es weiter in dem schier endlosen Wald links und rechts der Straße, weswegen die Strecke eher an eine etwas sehr lang geratene Mittelgebirgsauffahrt erinnert.
Unterbrochen von kurzen Rampen von maximal 15 % Steigung erreicht man bei Kilometer 17 der Auffahrt ein kleines Plateau und sieht linker Hand den Monte Bondone und das letzte Stück der Strecke, welche nach insgesamt 21 km an einem kleinen Tunnel etwa 1650 m Höhe erreicht. Das Ende der Auffahrt ist aber erst nach einer kurzen Senke und einem letzten Stück hinauf zum Pass erreicht, wo das Passschild über Geschichte und Höhe informiert.

Auf den letzten 2 km genießt man herrliche Ausblicke über die Hochgebirgswelt im Norden und kann im Osten ins Etschtal hinabschauen. Die Weiterfahrt führt Richtung Trento. Wenn man ein Stück bis zum Plateau zurück fährt, kann man auch nach Aldeno hinabfahren. Diese Abfahrt ist mit Vorsicht zu genießen, da sie auf den ersten Kilometern mit schmaler Straße, engen Kurven und keinem perfekten Straßenzustand aufwartet.
Für die Beschreibung danken wir ruedi Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: gigi Mail an Absender1 h 20 m 33 s03.06.2011
Mittlere Zeit: stotti74 Mail an Absender1 h 30 m 15 s11.06.2011
Langsamste Zeit: 1 h 43 m 03 s19.09.2010