Monte Catria (1368 m)

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Monte Catria (1368 m)

Apennin, Mittlerer Apennin, Marken.
Südanfahrt: Lange Geraden Teil 2.
Der Monte Catria ist ein 1701 m hoher Berg im Umbrisch-Märkischen Apennin im Hinterland von Urbino in den Marken. Angeblich galt er schon dem italischen Volk der Umbrer als heilig. Die Römer hielten diesen Kult aufrecht und bauten die eine oder andere heilige Stätte an seinen Flanken. Auch im Mittelalter ging die Verehrung diese Berges weiter, denn man gründete im zehnten Jahrhundert an seiner Nordostseite das wunderschön versteckte Kloster Fonte Avellana, das von Dante Aligheri in seiner Divina Commedia erwähnt wird.
Über den Einschnitt zwischen dem Gipfel des Monte Catria und dem des benachbarten Monte Acuto (1668 m Höhe) führt eine asphaltierte Straße, auf der man von Chiaserna in der Nähe von Cantiano nach Frontone in der Nähe von Cagli gelangt. Man könnte sich den Weg auch ersparen, denn schneller und einfacher wäre es, durch die Gola del Burano zu fahren, eine enge, leider von einer Schnellstraße zerschnittene Schlucht zwischen Cagli und Cantiano. Dann würde man aber eine einsame, sich durch eine stille Bergwelt schlängelnde Straße verpassen, die jeder einmal gesehen haben sollte, der in der Gegend zu Gast ist. Zudem ist sie in gutem Zustand dank des Besuchs des Giro d’Italia in 2009.
Nach Meinung des Autors ist die Fahrt am Monte Catria vorbei in ihrer Gesamtheit die schönste Strecke, die die drei Monte der Region zu bieten haben. Das einzige Manko ist, dass man nicht am Kloster vorbeikommt, das ein paar Kilometer östlich liegt und über eine Nebenstraße von Frontone aus zu erreichen ist.
Direkt südlich schließt sich an das Massiv des Monte Catria der schon in Umbrien gelegene Parco del Monte Cucco an. Die Auffahrten des Monte Cucco (1566 m Höhe), zum Beispiel zum Pian di Monte/Val di Ranco, lassen sich mit dem Monte Catria ohne Probleme in einer Tagestour verbinden.
Für die Beschreibung danken wir AP Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südanfahrt von Chiaserna11 km885 HmSchön: 4 SterneHart: 3 Sterne
Nordanfahrt von Buonconsiglio-Colombara15,6 km941 HmSchön: 4 SterneHart: 4 Sterne

Südanfahrt von Chiaserna  11 km / 885 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südanfahrt von Chiaserna
Man beginnt die Südanfahrt zum Monte Catria in Chiaserna, einem Dorf in einem Tal zwischen Cantiano und dem umbrischen „Outback“ um den Monte Cucco herum. Kommt man von Cantiano her, so hat man schon einige Höhenmeter absolviert bis Chiaserna, da die Kleinstadt etwa 150 m tiefer liegt. Aus der entgegengesetzten Richtung rollt man von einem niedrigen Pass namens La Croce nach Chiaserna hinein. Die Straße zum Monte Catria ist in Chiaserna ausgeschildert und heißt auch Via Monte Catria, was einer Irrfahrt durch das Dorf ausreichend vorbeugen sollte.
Hinter der Kreuzung mit der Hauptstraße zieht der Weg zum Monte Catria durch Chiaserna hindurch leicht an. Über eine große Kurve erreicht man den Südhang des Monte Acuto, an dem die Straße über fünf Serpentinen dank der spürbaren Steigung von 7 bis 10 % schnell an Höhe gewinnt. Der Berghang ist mit niedrigem Buschwald bewachsen, der den in die Weite schweifenden Blick des Pedaleurs nicht entscheidend zu beeinträchtigen vermag. Die schönere Aussicht hat man übrigens, wenn man zwischen den Serpentinen in Südost-Richtung fährt, denn dann hat man den Monte Catria und dahinter den Monte Cucco direkt vor sich.
Hinter der fünften Serpentine wird es etwas flacher. Die Straße hält nun direkt auf den Monte Catria zu, dessen grüne Bergwiesen von der Sonne überflutet werden. Dieser Mittelteil endet um Kilometer 8 herum mit einem kurzen Flachstück, hinter dem sich der Weg verengt.
Bis dorthin liegt die Straße ziemlich exponiert am Berghang, verschwindet nun aber in einem dichten Bergwald, in dem es merklich kühler ist. Gleichzeitig zieht die Steigung mächtig an auf Werte deutlich jenseits der 10 %. Das ist nun der steilste Abschnitt der Auffahrt. Hinter Serpentine Nummer 6 weicht der Wald kurz zurück, so dass man über sich zwei merkwürdige große Pfähle sehen kann. Die sollen wohl eine Art von Antennenanlage sein und stehen nicht allzu weit entfernt von der Passhöhe. Bis zu jener welcher durchfährt man auf unregelmäßig ansteigender Straße noch zwei weitere Serpentinen, die wiederum im Wald liegen, der erst kurz vor der Passhöhe sein Ende findet. Dort hat man dann einen prächtigen Blick auf den Monte Catria, dessen Gipfel wesentlich höher über den Pass hinausragt als es bei seinem kleinen Bruder im Norden, dem Monte Petrano, der Fall ist.
Für die Beschreibung danken wir AP Mail an Absender

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Nordanfahrt von Buonconsiglio-Colombara  15,6 km / 941 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordanfahrt von Buonconsiglio-Colombara
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