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Nockalmstraße (2042 m) Schiestelscharte, Eisentalhöhe

Der Blick von der Schieselscharte in Richtung Eisentalhöhe.Torsten Kähler

Auffahrten

Von Torsten – Kommt man von Ebene Reichenau, so zweigt die Nockalmstraße leicht ansteigend nach links ab. Kommt man von der Turracherhöhe mit ihrem 23-prozentigem Gefälle heruntergeflogen, so muss man schwer aufpassen, dass man den Abzweig nach rechts nicht verpasst.
Die gut ausgebaute Straße steigt direkt an und führt bis zur kleinen Mautstelle durch dichten Wald hindurch. Relativ unspektakulär geht es durch einige Kehren und immer durch Fichten- und Zirbenwälder hindurch weiter hinauf. Erst wenn man etwas an Höhe gewonnen hat, weitet sich der Blick und die eigenartigen und für dieses Gebiet typischen Nocken kommen ins Bild. Nun lohnt sich auch mal ein Blick zurück auf die bislang zurückgelegte Strecke.
Vorbei geht es an einem kleinen See. Ein Schild weist uns darauf hin, dass hier nicht mit Stöckelschuhen herum gelaufen werden darf. Ein sehr hübscher Hinweis, der nicht das letzte Mal kommen sollte. Die Schiestlscharte (2024 m) wartet mit einem großen Parkplatz und einer nicht weniger kleinen Gaststätte auf.

Nun geht es erst einmal wieder ca. 500 Hm hinab. Bevor man sich jedoch in die Abfahrt stürzt, sollte man einen Blick in die Ferne und in die Richtung werfen, in die auch die Abfahrt führt. Hier kann man am Gegenhang schon die Straße erkennen, die einen auf die Eisentalhöhe (2042 m) bringt.
Die Abfahrt ist schnell erledigt, also geht es wieder aufwärts. Im unteren Teil der Steigung liegt auf der rechten Seite ein alter Hof mit dem Namen Karlbad (1693 m). Dies ist (angeblich) das älteste Bauernbad des Universums und auch heute noch in Betrieb. Dort sitzen die Opfer in Trögen, die bis auf eine Öffnung für den Kopf abgedeckt sind, damit die heilenden Dämpfe nicht entweichen können.
Überlässt man die Leute ihrem Schicksal, so geht es weiter mit den üblichen 8 bis 10 Steigungsprozenten und vielen Kehren hinauf zur Eisentalhöhe. Blickt man hier zurück, so erkennt man die Schiestlscharte und Teile der Abfahrt. Auf der Eisentalhöhe befindet sich eine wesentlich kleinere Gastronomie und man erhält einen guten Rundumblick mit Erläuterungen durch einige Schautafeln. Die Abfahrt nach Innerkrems (1480 m) ist gut zu bewältigen und dann auch schnell erledigt.
88 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:10:00 | 03.08.2011
barbapapa
Mittlere Zeit
02:00:00 | 25.07.2013
Finn77
Dolce Vita
02:58:00 | 22.05.2008
Uwe_B
Von kletterkünstler – Die Nordwestauffahrt startet in Innerkrems auf etwa 1480 m Höhe. Kommt man allerdings nicht vom Schönfeldsattel, sondern von Kremsbrücke (956 m) ab, so hat man bis zum Beginn der Nockalmstraße schon fast 520 Hm überwunden. Die Straße verläuft dabei aber recht idyllisch und meist konstant mit 5 % Steigung an der Krems entlang aufwärts. Dabei ist der größte Teil der Auffahrt bewaldet. In Innerkrems angekommen, biegt man rechts zur Nockalmstraße ab und passiert am Ortsende sogleich die Mautstelle.
Gleich darauf folgt auch schon die erste Kehre, gefolgt von der zweiten. Die Straße taucht nun in den Wald ein. Die Steigung liegt gleich auf den ersten Metern kurz bei 11 %, dann pendelt sie sich auf Werte zwischen 7 und 10 % ein. Nun geht es eine Weile geradeaus und der Wald lichtet sich immer wieder etwas. Die nächste Kehre läutet dann einen sehr kurvenreichen Abschnitt mit einer ganzen Gruppe von Kehren ein. In der letzten der insgesamt 8 Kehren passiert man rechterhand den Nockalmhof (1695 m).
Der Straßenverlauf wird nun wieder geradliniger und bald erreicht man die Baumgrenze. Nun öffnet sich der Blick auf die weite, herrliche Landschaft der Nockberge. In einer Linkskurve passiert man die Heiligenbachhütte (1874 m). Die Straße führt nun kurzzeitig flach bis leicht abfallend in nördliche Richtung entlang eines Baches, der kurze Zeit später überquert wird. An der Zechneralm (1895 m) führt uns eine Kehre wieder in südliche Richtung. Kurz zuvor nimmt die Steigung kurzzeitig wieder auf zweistellige Werte zu.
Die Straße führt nun mit etwa 7 % Steigung am Hang entlang und nach einer Linkskurve und durch einen weitgezogenen Rechtsbogen hindurch erreichen wir ähnlich wie am Nufenenpass die Eisentalhöhe auf 2042 m Höhe. Hier lohnt eine Pause, um den Ausblick über die einzigartigen Nockberge zu genießen.

Nun folgt erst einmal eine 6 bis 7 km lange Abfahrt, auf der man wieder etwa 500 Hm verliert. Dabei durchfährt man 10 Kehren und passiert am Ende in der letzten Kehre das Karlbad auf 1693 m Höhe.
Nun folgen noch einmal etwa sechs ansteigende Kilometer mit einer durchschnittlichen Steigung von 8 %. Dabei durchfährt man noch einmal 15 Kehren und erreicht schließlich nach insgesamt etwa 21 km die deutlich belebtere Schiestlscharte mit der Glockenhütte auf 2024 m Höhe. Wenn hier auch mehr los ist und man dazu neigt diesen Ort schnell wieder zu verlassen, so lohnt dennoch ein Stopp, um die herrliche, einzigartige Landschaft der Nockberge noch einmal mehr oder weniger in Ruhe zu genießen.

Die etwa 13 km lange, gut ausgebaute und asphaltierte Abfahrt nach Ebene Reichenau im Gurktal macht nun richtig Spaß. Es sind noch einmal 13 Kehren zu durchfahren. Die Straße fällt mit maximal 13 % ab. Unten angekommen kann man sich entscheiden, ob man nun nach links die bis zu 23 % steile Turracherhöhe noch dranhängt und ggf. die Runde über den Schönfeldsattel vollendet oder ob man beispielsweise die klassische Runde über Bad Kleinkirchheim, Radenthein, Millstätter See, Seeboden und Gmünd fährt. Und wem das noch nicht reicht, der kann unterwegs noch die steile Stichstraße zur Lammersdorfer Hütte und die Tschiernockstraße in Angriff nehmen. Desweiteren gelangt man von Ebene Reichenau in östliche Richtung der Gurk folgend noch zur Alpl. Auf der anderen Talseite schließt sich dann in nördliche Richtung die Auffahrt zur Flattnitzer Höhe an. Es gibt hier also vielfältige Möglichkeiten.

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01:38:00 | 09.06.2014
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