Ottilienberg (312 m)

Verstecke den Buchungsstand der quaeldich-Reisen & Events
netzathleten

Ottilienberg (312 m)

Naturpark Stromberg-Heuchelberg, Zabergäu, Heuchelberg, Baden-Württemberg.
Ottilienberg
Der Ottilienberg ist eine 310 m hohe Erhebung nahe des sehenswerten Fachwerkstädtchens Eppingen im Landkreis Heilbronn und dem Naturpark Stromberg-Heuchelberg. Er ist Teil des Heuchelberges, einem Höhenzug, der sich zwischen Zaberfeld und Leingarten auf einer Länge von 15 km erstreckt, und liegt eingebettet im Hardtwald, dem bewaldeten Rücken dieses Höhenzugs. Die etwa zwei Hektar große, markante, ovalförmige Kuppe ist gerodet.

Jungsteinzeitliche Siedlungsspuren zeugen davon, dass der Ottilienberg bereits in frühester Zeit vom Menschen aufgesucht wurde. Später wurde hier ein Ringwall errichtet, der im 17. Jahrhundert zu einer Festungsanlage ausgebaut wurde, und auch ein römischer Tempel soll hier einst gestanden haben. Eine im 15. Jahrhundert errichtete Wallfahrtskapelle wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und anschließend in veränderter Form wieder aufgebaut. Der Ottilienberg ist also ein sehr geschichtsträchtiger Ort. Neben den teilweise im Zweiten Weltkrieg zerstörten historischen Gebäuden wurde in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein Neubaukomplex hochgezogen, in dem sich heute die zentrale Aus- und Weiterbildungsstätte des Christlichen Jugenddorfwerks Deutschlands (CJD) befindet.

Doch nicht nur aus historischer, sondern auch aus radsportlicher Sicht ist der Ottilienberg interessant. Immerhin beträgt der Höhenunterschied zwischen Eppingen und dem Gipfel über 120 m, was für die Region nicht wenig ist. Von Westen oder Nordwesten aus dem Rhein-Neckar-Großraum um Mannheim, Karlsruhe und Heidelberg kommend stellt er das Tor zum und die erste große Hürde im Naturpark Stromberg-Heuchelberg dar. Typisch für diese Region ist der Weinbau, und so erstrecken sich auch an der Ostflanke des Hügels einige Weinberge.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Nordwestauffahrt von Eppingen4,3 km122 HmSchön: 1 SterneHart: 0 Sterne
Südostauffahrt von Kleingartach3,9 km107 HmSchön: 3 SterneHart: 1 Sterne

Nordwestauffahrt von Eppingen  4,3 km / 122 Hm Schön: 1 Sterne Hart: 0 Sterne

Los gehts am Ortsrand von Eppingen, wo wir der L1110 in Richtung Kleingartach folgen. Auf den ersten 2,5 km erwarten uns keinerlei Schwierigkeiten. Auf größtenteils flachem Kurs sind gerade einmal knapp 30 Hm gutzumachen. Einige Kurven und ein guter Straßenbelag lassen aber Fahrspaß aufkommen. Die Umgebung ist hingegen nicht sonderlich einzigartig.
Mit Eintritt in dem Wald nimmt die Steigung nun zu, die Asphaltqualität hingegen etwas ab. Es wird kurviger. Bereits ein ganzes Stück vor diesem Abschnitt warnt ein Schild Motorradfahrer vor Überheblichkeit. Man kennt diese Schilder vor allem auch hier. Doch mutet es dann etwas seltsam an, wenn man auf bestens ausgebaute Kurven trifft, die Raser geradezu einladen, hier mal ordentlich aufs Gas zu drücken.
Nach einem langgezogenen Linksbogen und einer darauffolgenden Rechtskurve zweigt scharf links die Stichstraße zum Gipfelplateau ab. Diese ist ausnahmsweise mal ein wenig steiler. Weniger hundert Meter später steht man schon oben. Zu sehen gibt es nicht viel. Die oben angesprochenen Gebäude eben. Die gerodete Kuppe hingegen ist von Wald umgeben und bietet so keine dolle Aussicht.
Wieder zurück auf der L1110 geht es noch einmal aufwärts. Die Passhöhe liegt auf gleicher Höhe wie der „Gipfel“ und liegt auf Höhe eines hölzernen Aussichtsturmes, dort, wo ein Forstweg die Straße quert. Man kann sich die Befahrung der Stichstraße also auch sparen. Viel verpasst man nicht.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler Mail an Absender

Highscores

Highscore eintragen.
Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
mendi_gora Mail an Absenderohne Zeit20.06.2004
indiana Mail an Absenderohne Zeit25.05.2011
thomasmahl Mail an Absenderohne Zeit20.05.2011

Südostauffahrt von Kleingartach  3,9 km / 107 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 1 Sterne

Wir starten in dem beschaulichen Weinörtchen Kleingartach im Zabergäu und folgen der L1110 in Richtung Eppingen. Gleich zu Beginn steigt die Straße etwas stärker an, legt sich aber schon bald wieder zurück. Bei angenehmer Steigung steuern wir auf die Weinberge zu, die nach etwa 1 km in einer Linkskurve erreicht sind. Im Sommer geht es hier also deutlich heißer zu als an der Westseite. Wir können die Blicke schweifen lassen (vor allem rückblickend ergibt sich ein hübsches von Weinbergen dominiertes Panorama), denn mehr als 7 % erreicht die Steigung nicht.
Entspannt erreichen wir das bewaldete Plateau. Nun können wir hochschalten, denn das Terrain gestaltet sich zunächst recht eben. Über den Kulminationspunkt hinweg verlieren wir im Anschluss wieder ein paar Höhenmeter, um diese ab dem Abzweig zum „Gipfel“ wiederzugewinnen. Doch das kann man sich, wie oben bereits erwähnt, auch sparen, es sei denn, man interessiert sich ein wenig für die Geschichte des Ottilienberges.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler Mail an Absender

Highscores

Highscore eintragen.
Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
indiana Mail an Absenderohne Zeit25.05.2011
thomasmahl Mail an Absenderohne Zeit04.06.2011
mendi_gora Mail an Absenderohne Zeit26.06.2005