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Passo Cinque Croci (2018 m)

Vor uns die Passhöhe.

Auffahrten

Von thomasg – Von Canal San Bovo (757 m) aus geht es Richtung Nordosten, wo nach einem Kilometer die Straße in Richtung des Passo di Brocon nach links abzweigt und über ein riesiges Betonbauwerk den Fluss Vanoi überquert. Wir fahren geradeaus und erreichen nach weiteren 5,5 km ohne großen Höhengewinn die Ortschaft Caoria (840 m), die letzte größere Ansiedlung im Val Cortella. Auf weiterhin tadelloser Straße folgen wir dem weiteren Verlauf des Tales. Auch hier ist die Steigung sehr mäßig, so dass wir ohne Mühen nach weiteren 5,5 km das Rifugio Refavaie erreichen, ein bewirtetes Gasthaus und offenbar beliebtes Ausflugsziel.
Ab hier wird es ernst. Zunächst einmal bietet sich auf jeder Seite des durch das Tal führenden Flusses ein Weg zum Cinque Croci an. Die aufgestellte Wanderkarte weist den rechten Pfad als Fahrstrecke (für MTB) aus. Da beide Wege aber nach einigen km wieder aufeinandertreffen sollen, scheint es zunächst egal, wie wir uns entscheiden - weil auf jeder Seite ein grob geschotterter, teils sehr steiler und mit Hunderten von Abflussrinnen gespickter Weg auf uns wartet. Wir nehmen den rechten Weg und müssen nach 3 km feststellen, dass dieser im Nirgendwo endet. Also fahren wir zurück zum Rifugio und versuchen unser Glück auf dem links des Flusses führenden Weg.
Bei Steigungen zwischen 6 und 10% führt dieser stetig taleinwärts. Um uns herum gibt der dichte Wald nur selten den Blick auf die umliegenden Berge frei, was aber nichts macht, da die Augen stets auf der Suche nach größeren Brocken den Boden absuchen müssen, und man selbst konzentriert die spitzesten Steine zu umschiffen und die metallenen Abstandshalter der Abflussrinnen zu treffen versucht. Den Weg zu finden ist kein Problem - eine ausgeschilderte Abzweigung nach ca. 5 km ist der einzige markante Wegpunkt (1470 m). Ab hier beginnt die Straße den Talboden zu verlassen und klettert in steilen Serpentinen den Berghang hinauf. Leider gilt, dass der Straßenzustand umso schlechter ist, je steiler die Straße bergan führt. Gab es auf der ersten Hälfte noch Wasser im Überfluss, so sucht man im späteren Verlauf vergebens nach einer Möglichkeit, seine Flasche zu füllen.
Auf etwa 1900 m Höhe wird die Straße dann langsam flacher, der Wald lichtet sich, und man erreicht Almwiesen, auf denen sich zahlreiches Getier tummelt - unter anderem freilaufende Esel. Jetzt endlich sieht man die das Tal umfassenden Berggipfel und kann sich an der Almhütte eine kleine Rast gönnen. Bewirtschaftet ist die Hütte nicht, allerdings kann man hier seinen Wasservorrat auffüllen.
Ab hier geht es recht zügig in weiteren 1,5 km hinauf zur knapp 40 m höher gelegenen Passhöhe, die nur durch eine metallene Stange mit fünf Kreuzen markiert wird.
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