Passo del Maniva (1664 m)

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Passo del Maniva (1664 m)

Alpen, Lombardei.
Die Abzweigung in Richtung Passo del Maniva. Nach links geht es zum Goletto di Crocette und weiter zum Croce Dómini. Ich persönlich bin der Meinung, daß an dieser Stelle zu wenig Schilder stehen.
Der Passo del Maniva verbindet das Val Trómpia mit Bagolino im Valle di Cáffaro. Von dort führt ein Zwischenanstieg zum Lago d’Idro, den man aber auch von der Passhöhe des Maniva über den Passo della Spina direkt erreicht. Wobei dieser zweite Weg nicht zu empfehlen ist, denn der Felssturz in Richtung Spina ist noch nicht beseitigt (Stand Juni 2008). Am Lago d’Idro agekommen kann man dann über den Passo d’Ámpola weiter zum Lago di Garda fahren.
Die Westanfahrt des Passo del Maniva (auf der Strada Statale 345) aus dem Val Trómpia herauf ist recht breit ausgebaut, allerdings ist der Belag streckenweise sehr rauh, wie ich es bis jetzt nur bei kaputten Straßen erlebt habe; doch diese Strasse dort ist nicht beschädigt, sondern einfach nur so körnig wie ein Kieselstrand. Jedenfalls empfand ich die Auffahrt aufgrund des Straßenbelags härter als es das Steigungsprofil vermuten lässt – deswegen vier Härtesterne.
Die oben erwähnte Strada Statale 345 führt am Pass vorbei weiter zum Giogo della Bala. Leider konnte ich bis dahin nicht fahren, weil sich nördlich des Maniva die Wolken zusammenknüllten und Regen abließen. Da der Regen dann ins Val Trómpia herabzog, musste ich wenigstens nicht überhitzt abfahren und konnte sogar schon eine erfrischende Katzenwäsche hinter mich bringen.
Hinter dem Giogo della Bala ist trotz Strassenbauarbeiten immer noch mit einigen Kilometern Schotterpiste zu rechnen, die zum Passo di Croce Dómini kurz vor dem Goletto di Cadino führt. Für Rennradfahrer ist dieser Weg ein wohl eher zweifelhaftes Vergnügen.
Für die Beschreibung danken wir AP Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Westanfahrt von Cóllio12,8 km846 HmSchön: 4 SterneHart: 4 Sterne
Ostanfahrt von Bagolino15 km1050 HmSchön: 0 SterneHart: 0 Sterne

Westanfahrt von Cóllio  12,8 km / 846 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westanfahrt von Cóllio
Eins sei vorweggeschickt, die hier beschriebene Auffahrt ist im Grunde genommen nichts anderes als der erste Teil der Südanfahrt zum Giogo della Bala. Da aber vorerst keiner der quaeldich-Redakteure diese Auffahrt durchgehend befahren hat, verweisen wir den interessierten Leser darauf, den folgenden Text und die Beschreibung der oben erwähnten Südanfahrt des Giogo della Bala ab dem Passo del Maniva als eine Streckenbeschreibung zu betrachten.
Zum besseren Verständnis sei noch gesagt, dass das Val Trómpia von der Gegend um Brescia herum nach Norden in Richtung Adamellogruppe führt, so dass man meinen könnte, der Passo del Maniva hätte eine Südanfahrt. Tatsächlich aber macht das Tal bei Bóvegno einen Knick und führt nach Osten. Bei dem weiter unten erwähnten Abzweig von der Strada Statale zum Passo del Maniva wiederum macht die Straße einen zweiten Knick und verläuft dann in nordwestlicher Richtung zum Giogo della Bala, so dass jener tatsächlich nördlich von Bóvegno liegt. So kommt es also, dass der Maniva eine Westanfahrt und der Giogo della Bala eine Südanfahrt hat, obwohl beide Auffahrten auf derselben Straße verlaufen.
Aber nun zum eigentlichen Thema: Zwischen Bóvegno und Cóllio steigt die Straße auch schon stetig an, was man aber erst vor Cóllio wirklich wahrnimmt. Also beginnt man den Anstieg am unteren Ortsschild von Cóllio und durchquert die Ortschaft bei recht ordentlicher Steigung. Dahinter wird es dann wieder flacher, es geht am Fiume Mella durch das nun ziemlich enge Tal voran. Nach 2,5 km erreicht man das nächste Dorf namens San Colombano (910 m). Im Ort klettert die Straße über mehrere Serpentinen und einige Rampen den Hang hinauf und führt in Richtung Bergwald. Erst bei Kilometer 5 läßt man die letzten Häuser hinter sich, dabei hat man dann in San Colombano einen Kilometer mit einem Schnitt von 10 % bewältigt.
Über San Colombano ist man teilweise im Wald unterwegs, teilweise führt die Straße über kleine Almen. Bis zur Passhöhe liegen noch viele Serpentinen vor dem tapferen Radler. Bei Kilometer 5,5 beginnt eine Passage mit dem schon erwähnten rauhen Asphaltbelag, wobei die Steigung um 8 % herum liegen dürfte. Der Straßenbelag bessert sich dann hinter einer Serpentine bei Kilometer 8, die Steigung geht dann zurück, und hinter der nächsten Serpentine tauchen zwei Häuser auf, zwischen denen es flach in den Wald hinein geht.
Das ist dann auch schon das letzte leichte Stück der Auffahrt, dahinter zieht die Steigung wieder bis auf etwa 9 % an und bleibt auch dabei. Je höher man kommt, desto schönere Ausblicke würden sich nun bieten auf... ja, auf was denn? Leider war bei Besich des Autors schlechtes Wetter und zwischen den Wolkenfetzen konnte er nur hier und da mal dunkle Waldstücke und Felsen erkennen.
Bei Kilometer 10 meldet sich der ruppige Asphalt zurück. Ein Stück weiter oben sieht man ein paar Häuser im Nebel (bzw. im strahlenden Sonnenschein, wenn man besseres Wetter erwischt), die sich als die Passhöhe entpuppen werden. Ein paar Serpentinen später erreicht man die Abzweigung zum Pass, der nur noch ungefähr 200 m entfernt ist.
Für die Beschreibung danken wir AP Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
roman wannersdorfer Mail an Absenderohne Zeit23.08.2008
smaller Mail an Absenderohne Zeit01.01.1980
svencordua Mail an Absenderohne Zeit29.06.2002
FranzHacki Mail an Absenderohne Zeit11.07.1999

Ostanfahrt von Bagolino  15 km / 1050 Hm Schön: 0 Sterne Hart: 0 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostanfahrt von Bagolino
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Highscores

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Brati Mail an Absenderohne Zeit13.06.2009
Pastorius Mail an Absenderohne Zeit06.07.2004
masch Mail an Absenderohne Zeit04.08.2008
doso99 Mail an Absenderohne Zeit24.05.2010
BernieBike Mail an Absenderohne Zeit28.07.2010
Amira Mail an Absenderohne Zeit28.07.2010