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Passo di Fedaia (2057 m) Marmolada

Fedaia-See, Marmolada (der höchste Berg der Dolomiten) und ihr Gletscher.

Auffahrten

Von Tobi – Auf der Westseite des Fedáia hat man auf der modern ausgebauten SS 641 einen Höhenunterschied von 592 m zu überwinden. Durch den Bau mehrerer Galerien erreichten die italienischen Straßenbauer eine sehr ausgeglichene Steigung, die auf dieser Seite max. 10 % beträgt. Während der Fahrt kann man sich ganz mit sich selbst und seinem Material beschäftigen, weil einem der Wald keine Aussicht preisgibt. Das Landschaftserlebis stellt sich erst nach 8 km am Pass ein, wenn man Teile der Marmolada (3342 m) mit ihren weit hinabreichenden Gletschern betrachten kann, und sich die umliegenden Berge im Lago di Fedáia (2052 m) spiegeln. Man kann übrigens auf beiden Seiten der am nördlichen Ufer entlang führenden Galerie das obligatorische Passfoto schießen.
Den Fedáia sollte man unbedingt in beschriebener Richtung befahren, sofern man zu den Freunden von Highspeed zählt. Einen solchen Leckerbissen hält die Ostrampe bereit. Daher sollte man sich oben am Pass möglichst aerodynamisch kleiden - weg mit den Flatterjacken und viel Spaß. Nach einigen Serpentinen gelangt man auf die Rennstrecke, sechzehnprozentiges Gefälle und ein übersichtlicher Straßenverlauf ermöglichen Geschwindigkeiten von 100 km/h.

Am Passo di Fedaia
kreisten schon die Geier
denn bei 94 km/h
der dritten Ziffer schon so nah

Wir möchten hier ausdrücklich festhalten, dass wir niemanden dazu anregen möchten, sein Leben dabei aufs Spiel zu setzen. Bei solch extremen Belastungen müssen Geist und Material in gutem Zustand sein, um gegebenenfalls auf unvorhersehbare Umstände reagieren zu können. Hat man die Talweitung von Ciamp d'Arei durchfahren, gelangt man in ausgedehnte Lärchenwälder, passiert die Talstation der großen Marmolata-Seilbahn und gelangt über Col di Rocca (1183 m) nach Caprile (1014 m).

193 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:34:41 | 03.08.2006
jagger
Mittlere Zeit
00:49:15 | 30.05.2012
Jabba
Dolce Vita
01:45:00 | 29.06.2010
Alessa
Von Torsten – Von Caprile kommend richtet man sich nach den braunen Hinweisschildern zur Marmolada oder zum Passo di Fedaia. Ziemlich schnell geht es hinauf und durch den Ort Rocca Pietore.
Kurz darauf sollte man in Sottoguda unbedingt die Passstraße verlassen und durch die Sottoguda-Schlucht fahren. Das geht so: Beim Ortseingang nicht der Straße nach links folgen, sondern in den Ort hinein fahren und ihr auf dem guten Kopfsteinpflaster immer weiter folgen. Bald kommt man an den Eingang der Schlucht, die nur für Fußgänger und Fahrräder freigegeben ist.
Die folgenden 1000 Meter sind ein schmaler, geteerter Pfad durch eine ebenso schmale Schlucht mit eingebautem, wildem Bach. Am Ende der Schlucht trifft man automatisch wieder auf die Straße zum Fedaia.
Diese führt über drei Kehren an einem Hotel vorbei und es kommt die unendlich lange und kerzengrade Straße, die als Abfahrt gerühmt wird. Als Auffahrt ist dieser Teil der Strecke nicht wirklich angenehm zu fahren, es ist permanent sehr steil (10-14 %) und es gibt keinerlei Abwechselung. Man sehnt sich nach den Kehren, die man schon voraus erkennt.
Diese Handvoll Kehren sind nochmals unrhythmisch und schwer, da unterschiedlich steil (auch hier mehrmals bis 15 %). An deren Ende ist die Passhöhe nach einer letzten Linkskurve bereits erreicht.

140 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:43:00 | 29.06.2006
McFlury
Mittlere Zeit
01:18:02 | 28.07.2009
euphrasine
Dolce Vita
03:35:00 | 14.07.2005
Tommy68
Eigenwerbung von quaeldich.de

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