Passo di Lavaze (1808 m)

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Passo di Lavaze (1808 m)
Lavazejoch

Alpen, Südtirol, Dolomiten, Trentino - Südtirol.
Juni 2005: Aussicht vom Joch
Das Lavazéjoch liegt südwestlich von Bozen in Blickweite der Dolomiten. Die Umgebung der Passhöhe zeigt sich eher als Hochebene als als Pass, und eignet sich daher auch für den Ski-Langlauf: 2003 fanden hier die Langlaufwettbewerbe der nordischen Ski-WM von Val di Fassa statt. Daher gibt es eingige Hotels und Restaurants an der Passhöhe, die weiterhin ein schöner, kleiner See schmückt.
Beeindruckend ist die Aussicht auf der Passhöhe: Es gibt einen wunderbaren Rundblick vom Ortlermassiv über die Gletscher des Alpenhauptkammes bis hinüber zum Rosengarten und zum Schlern-Massiv. Zumindest im Juni gab es bei meiner Befahrung zudem sehr wenig Autos oder Motorräder. Alles in allem kann dieser Pass mit dem Karerpass zumindest mithalten. Einmal wegen der geringeren Verkehrsdichte und zum anderen durch die wunderbaren Aussicht.
Das Lavazéjoch lässt sich hervorragend mit dem südlich liegenden Kleinod Passo del Manghen sowie mit dem nördlich liegenden Karerpass verbinden, auf dessen Westrampe auch Birchabruck (877 m) liegt - der nördliche Ausgangspunkt zum Lavazéjoch.
Wer an der Passhöhe noch nicht ausgelastet ist kann noch die ca. 2 km bis zum Jochgrimm (2000 m) fahren. Das liegt inmitten des Skigebiets und ists landschaftlich nicht unbedingt lohnenswert. Von dort führt auch eine nicht asphaltierte, aber mit einem Crossrad machbare Strecke hinunter nach Auer ins Etschtal.
Für die Beschreibung danken wir Igels Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südrampe von Cavalese9,5 km805 HmSchön: 3 SterneHart: 3 Sterne
Nordrampe von Birchabruck13 km969 HmSchön: 4 SterneHart: 3 Sterne

Südrampe von Cavalese  9,5 km / 805 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südrampe von Cavalese
Aus dem Ortszentrum von Cavalese (1003 m) folgt man der Hauptstraße nach Westen. Nach wenigen hundert Metern biegt noch im Ort nach rechts die Straße Richtung Varena ab, welches man nach etwa 2 km erreicht. Varena (1180 m) ist ein hübsches kleines Örtchen mit gepflasterter Ortsdurchfahrt.
Nach der Ortschaft steigt die kehrenlose Straße stetig und mit einer Steigung von etwa 8%, die nur durch ein kurzes Stück von 15% etwa 1 km nach Varena unterbrochen wird. In diesem Ort gibt es einen Brunnen.
Nach etwa 8 km wendet sich die Straße und man überquert einen kleinen Bachlauf. Unmittelbar danach beginnt eine steile Rampe (ca. 3 km lang) mit anfänglich 15% Steigung, die aber bald auf 12% nachlässt. Von hier aus kann man den Rest der Strecke gut überblicken und das Ziel wird durch einen Einschnitt am Horizont deutlich sichtbar. Wer wie ich das eigenartige Erlebnis hat, an diesem steilsten Stück des Anstiegs von einem Mitglied des italienischen nahen Damen-Ski-Leistungskaders auf Sommerski deklassiert zu werden, freut sich umso mehr wenn er die Passhöhe erreicht hat. Die gesamte Strecke ist gut asphaltiert und wenig befahren. Da sie aber fast gänzlich im Wald verläuft muss man auf schöne Ausblicke verzichten. Diese gibt es aber umso mehr an der Passhöhe.
Für die Beschreibung danken wir thomasg Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Cheffe Mail an Absender0 h 46 m 00 s10.05.2008
Mittlere Zeit: lordhenchen Mail an Absender0 h 50 m 20 s19.04.2011
Langsamste Zeit: 1 h 03 m 00 s14.10.2005

Nordrampe von Birchabruck  13 km / 969 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordrampe von Birchabruck
Der Ausgangspunkt Birchabruck liegt auf 877 m Höhe. In 13 km geht es über gute Straßen hoch bis zum 1808 Meter hoch gelegenen Lavazéjoch. Auf dieser Strecke werden 969 Höhenmeter zurückgelegt, was einer durchschnittlichen Steigung von 7,45% entspricht.
Die Straße verläuft zunächst ziemlich geradeaus ohne große Serpentinen durch den Wald bis nach Rauth (Novale). Hier besteht auch eine Einkehrmöglichkeit in einem Restaurant mit Terrasse. Von Rauth bis zur Passhöhe gibt es dann einige Serpentinen, aber es gibt kaum längere Passagen mit deutlich mehr als 10% Steigung. Alles in allem ein sehr angenehm zu fahrender Pass. Der letzte Kilometer bis zur Passhöhe ist schon wieder deutlich flacher und durch den Wald hat man auch schon die ersten Ausblicke zum Ortlermassiv.
Für die Beschreibung danken wir Igels Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Martin Leinert Mail an Absender0 h 57 m 00 s11.09.2010
Mittlere Zeit: Bussi Mail an Absender1 h 02 m 15 s29.06.1995
Langsamste Zeit: 1 h 30 m 00 s14.07.2011