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Potzberg (562 m)

.flachere Passage, ansonsten ist es sehr fordernd

Auffahrten

Von bruchpilot – Wie schon andernorts beschrieben: Die nackten Zahlen reichen auch hier an die bekannteren Pfälzer „Bergriesen” wie Kalmit oder Donnersberg nicht heran. Dennoch kommt man bei 4,5 km Fahrstrecke und 360 m Höhendifferenz schon einmal auf 8 % Durchschnittssteigung.
Die wenigsten Fahrer werden aus dem direkten Umfeld des Berges stammen. Für diese bietet die Minirunde von Mühlbach über den Gipfel und über Neunkirchen und Gimsbach zurück einen beneidenswerten Feierabend-Schinder. Die Runde von Kaiserslautern gefahren und am besten noch mit dem benachbarten Schneeweiderhof kombiniert, ergibt eine Tour von rund 90 km und mindestens 1000 Hm.
Wir beginnen die Auffahrt in Mühlbach am Glan, einem Ortsteil von Altenglan. Der Abzweig der Potzbergstraße K34 von der B423 ist mit exakt 203,4 m kotiert. Auf rumpeligem Pflaster geht es in das kleine Mühlbachtälchen hinein. Die Steigung lässt bis zum Ortsausgang jedoch absolut nichts Böses erahnen. Dafür kommt nach dem Friedhof der Wechsel dann umso plötzlicher. Mit Steigungswerten zwischen 10 und 12 % gewinnt man auf den nächsten 750 m rasch an Höhe. Beachtenswert: Dieser Abschnitt verläuft über einen Südhang und ist nachmittags im Sommer meist ordentlich temperiert. Ruckzuck sind die Beine dick und der Kopf hochrot!
Nach Ende des Hohlweges und mit Erreichen der Berglehne heißt es auf wenigen Metern einmal kurz den Puls zu beruhigen und die Beine zu lockern, denn die folgenden 800 m erfordern noch einmal festes Zubeißen. Bald nach Eintritt in den Wald – nach einer auffallenden scharfen Rechtskurve – ist das Schlimmste dann aber überstanden. Die verbleibenden knapp 3 km bis zum Gipfel weisen „nur” noch Werte zwischen 6 und 9 % auf und wären ohne die vorangegangenen Maximalkraftanforderungen eigentlich locker herunterzuspulen. So kann man aber sicher sein, dass eventuell bestehende Defizite bei den Grundlagen noch ganz sicher aufgedeckt werden.
Hat man Glück und ist fit, sollte man sich unbedingt der herrlichen Landschaft widmen. Gesäumt von Birken schlängelt sich das reizende Sträßchen die Hänge hinauf, im Wechsel durch Wald und Wiesen, vorbei an den berühmten Bergwerksfeldern wie dem Dreikönigszug und der Hutschbach. Im Mai ist das Farbenspiel aus dem frischen Grün der Wälder, den gelben Rapsfeldern, dem roten Boden und dem weiß-blauen Himmel am schönsten. Fernblicke gibt es allerdings während der gesamten Auffahrt nur sehr kurz zu ergattern.
Nach etwa zwei Dritteln der Strecke erreicht man einen kleinen „Pass” am Ortseingang von Föckelberg auf etwa 460 m Höhe. Hier zweigt die Gipfelstraße scharf rechts ab und leitet in einem gleichmäßigen, nicht enden wollenden Linksbogen zum höchsten Punkt empor. Anfangs noch um die 8 % steil lässt die Steigung schließlich doch nach, um mit etwa 6 % am Parkplatz auszulaufen. Biergarten und/oder Aussichtsturm rufen.
Die Abfahrt bis Föckelberg ist rasant und hindernislos. Im Dorf ein wenig Obacht geben – dann auf flacher, schwingender Straße hinüber nach Neunkirchen. Für die Rückkehr nach Lautern bieten sich zahlreiche Möglichkeiten an. Der Autor bevorzugt eine etwas verwinkelte Route über Neunkirchen, Fockenberg-Limbach, Reuschbach, Niedermohr, Miesenbach, Weilerbach und Hirschhorn. Es geht auch kürzer. Gemeinsam haben alle Strecken auf den letzten Kilometern den deutlich dichteren Autoverkehr, und spätestens da wünscht man sich zurück auf die idyllischen kleinen Landstraßen rund um den Potzberg.

22 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:14:55 | 07.07.2010
mptworld
Mittlere Zeit
00:21:15 | 08.05.2009
bruchpilot
Dolce Vita
00:35:00 | 17.07.2011
Horst56
Von lowrider – Die Anfahrt wird, von Friedelhausen her kommend, am Ortsanfang von Niederstaufenbach durch Rechtsabbiegen in die zweite Wohnstraße (Hebelstraße) begonnen. Diese geht direkt in einen befestigten Wirtschaftsweg über, der sich ohne überflüssige Schlenker und durchgängig mit zweistelligen Steigungsprozenten den Hang hinaufzieht.
Wie das Höhenprofil schön zeigt, erwartet einen gleich nach dem Ortsende die erste Prüfung mit bis zu 17 %, und das folgende „Flachstück“ bietet nur eingeschränkt Erholungsmöglichkeiten.
Nachdem ein ebenfalls befestigter Weg links abgezweigt ist, folgt die zweite Prüfung – diesmal aber mit bis zu 21 %.
Nach der Passage der Baumgruppe erreichen wir dann schon den Rand des Ortes Föckelberg und haben damit den heftigen Teil hinter uns. Der restliche Anstieg zum Potzberg ist identisch mit der Anfahrt von Mühlbach, erfolgt auf der Straße und weist nur noch 6–8 % auf.

8 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
Mittlere Zeit
00:17:44 | 19.10.2013
Potzberger
Dolce Vita
Von kletterkünstler – Diese Variante ist doch deutlich leichter als die wenig weiter nördlich liegende, die parallel zu dieser hinauf nach Föckelberg führt. Wir beginnen an der L 367 in Oberstaufenbach kurz vor dem Ortsende in Richtung Niederstaufenbach, wo wir in die Talstraße abbiegen. Nach leichten einhundert Metern im Ort nimmt die Steigung kontinuierlich zu. Wir pedalieren auf einem gut asphaltierten und naturgemäß ruhigen Wirtschaftsweg zwischen Weiden, Wiesen, Feldern und einzelnen Bäumen aufwärts. Wirklich nett hier.
Nach 500 Metern knacken wir die 10-Prozent-Marke, doch in der Folge schwangt die Steigung zwischen leicht und weniger leicht. Führt uns der Weg zunächst in nördliche Richtung, schwenkt er schließlich im Bereich der ersten steileren Rampe gen Westen. Es wird kurvig und wir steuern auf Föckelberg zu. Wir sollten die hübsche Umgebung genießen, solange dies noch möglich ist, sprich bis zur Schlussrampe vor dem Ort. Diese verlangt mit bis zu 13 % nämlich unsere volle Aufmerksamkeit. Sie ist vierhundert Meter lang.
Haben wir diese gemeistert, stehen wir an der K 34 in Föckelberg, der wir nach rechts weiter bergwärts durch den Ort folgen. Dabei bleibt es mit Steigungen zwischen acht und elf Prozent sportlich. Mündet von rechts die brutale Rampe von Niederstaufenbach ein, biegen wir auch schon links in die Gipfelstraße ein, die wir hinterher auch wieder runter müssen, da es eine Sackgasse ist. Der Rest ist durch die bereits beschriebenen Auffahrten bekannt.
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